Mission E: Porsches Elektrosportwagen mit Induktion wird gebaut

Aus der Konzeptstudie von der IAA 2015 wird in den nächsten Jahren Realität: Porsche beginnt mit den Vorbereitungen zur Produktion seines ersten Elektrosportwagens und setzt auf bisher selten verbaute Technik.

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Porsche Mission E: 500 Kilometer Reichweite bei sportlicher Fahrweise
Porsche Mission E: 500 Kilometer Reichweite bei sportlicher Fahrweise (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Das Konzeptauto Mission E wird gefertigt werden. Der Aufsichtsrat von Porsche hat sich für die Investition entschieden, um das Fahrzeug auf den Markt zu bringen. Noch im September 2015 konnten wir uns den Porsche Mission E als Konzeptfahrzeug genauer anschauen.

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Der Porsche wird, der Marke entsprechend, ein sportliches Fahrzeug werden. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h schafft der Mission E in unter 3,5 Sekunden, und das Fahrzeug bietet eine Leistung von 440 kW.

Überwiegend wird das Auto in Zuffenhausen, dem Stammsitz von Porsche, entwickelt und produziert. 700 Millionen Euro will Porsche allein für dieses Fahrzeug investieren. Zudem werden 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze benötigt.

  • Porsche wird elektrisch: Der Sportwagenhersteller ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... zeigt auf der IAA 2015 das Konzept eines Elektrosportwagens. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto soll 250 km/h schnell fahren können und bei sportlicher Fahrweise 500 km weit kommen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Design ist schick ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und hat Extravaganzen wie gegenläufig öffnende Türen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Schalensitze gibt es für alle vier Insassen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Instrumententafel besteht aus einem fünfteiligen OLED-Display. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Karosserie besteht zum Teil aus  kohlefaserverstärktem Kunststoff. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto hat Kameras statt Rückspiegel. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Akku kann in 15 Minuten auf bis zu 80 Prozent geladen werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Geladen wird per Kabel oder drahtlos per Induktion. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Porsche setzt auf eine Ladetechnik, die die doppelte Spannung heute üblicher Technik nutzt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wann Porsche das erste Serienfahrzeug mit Elektroantrieb herausbringt, ist noch unbekannt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Porsche wird elektrisch: Der Sportwagenhersteller ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit des Porsche Mission E gibt es noch nicht. Nur grob nennt das Unternehmen den Rahmen, in dem das Fahrzeug in den Handel kommen soll: noch dieses Jahrzehnt. Bis dahin ist auch noch genug Zeit, um die Infrastruktur entsprechend vorzubereiten. Zwar gibt es in Deutschland beispielsweise schon einige Induktionsladestationen im Straßenboden, doch diese nutzen das Bombardier-Primove-Ladesystem, dass etwa in Berlin für Busse im Einsatz ist und in Mannheim perspektivisch auch für den Lieferverkehr getestet werden soll.

Für den Besitzer eines Porsche mit E-Antrieb ist ohnehin eine Ladestation in der Garage der vorgesehene Weg. Statt einer 800-Volt-Kabelverbindung kann der Porschebesitzer eine Induktionsladestation in seiner Garage verbauen und spart sich so das Anklemmen der Kabel. Noch fehlen die Daten zur Elektroanlage, doch die bekannten Eckwerte lassen vermuten, dass die notwendige Strominfrastruktur nicht überall zur Verfügung stehen wird. Die Ladezeiten für 80 Prozent der Ladung sollen bei nur 15 Minuten liegen. Dann hat der Sportwagen bei sportlicher Fahrweise laut Porsche eine Reichweite von 400 Kilometern, mit voller Ladung sind es 500 Kilometer.

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devman 07. Dez 2015

bei 250km/h muss man auch bei Super+ nach tanken. Das Konzept mit der Wechselbatterie...

OhYeah 07. Dez 2015

VolkSWAGen ist böse.

wasabi 07. Dez 2015

Gibt es da eigentlich was greifbares wie Nordschleifen-Rundenzeiten? Ansonsten: Auch bei...

Colorado 07. Dez 2015

Ich beziehe mich hier nicht auf die Art der Fahrzeuge sondern vielmehr auf die...

Subsessor 07. Dez 2015

Ich kann nicht für den Rest von Deutschland sprechen aber in Hamburg und urbaner...


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