Mission E:Porsche will Händler mit 800V-Schnellladestationen ausrüsten
Porsches Elektrosportwagen Mission E soll sich auch ohne Verbrennungsmotor wie ein echter Porsche anfühlen. Händler bekommen 800V-Schnellladestationen. In 20 Minuten soll Strom für eine Reichweite von 400 km im Akku sein.
Der Leiter des Bereichs Elektrofahrzeuge bei Porsche, Stefan Weckbach, hat in einem Interview mit Ars Technica(öffnet im neuen Fenster) Details zum Elektrosportwagen Mission E bekanntgegeben. Der Kofferraum vorn wird ein Volumen von 100 Litern aufweisen. Das Akkupaket, das zwischen den Achsen sitzt, wurde so geformt, dass die Passagiere auf dem Rücksitz ihre Füße bequemer unterbringen können.
Außerdem wollen Porsche und andere Unternehmen des Volkswagen-Konzerns in Europa und den USA ein Netz von Schnellladestationen aufbauen. Der Mission E soll mit 800 Volt aufgeladen werden. In 20 Minuten soll Strom für eine Reichweite von 400 km im Akku sein. Hierzulande will VW zusammen mit BMW, Daimler und Ford ein Ladenetz entlang wichtiger Verkehrsrouten aufbauen.
Bild 1/3: Das Hinweisschild von Porsche in Berlin-Adlershof ist mit Solarzellen bestückt. (Bild: Porsche)
Bild 2/3: 800-Volt-Schnellladesäulen von Porsche (Bild: Porsche)
Die 189 Porsche-Autohäuser in den USA sollten zudem mit 800-Volt-Schnellladegeräten ausgestattet werden, sagte Klaus Zellmer von Porsche Cars North America. Auch das neue Porsche-Zentrum in Berlin-Adlershof erhielt zwei solcher Ladepunkte .
Bild 1/18: Porsche wird elektrisch: Der Sportwagenhersteller ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 2/18: ... zeigt auf der IAA 2015 das Konzept eines Elektrosportwagens. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 3/18: Das Auto soll 250 km/h schnell fahren und bei sportlicher Fahrweise 500 km weit kommen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 4/18: Das Auto soll 250 km/h schnell fahren können und bei sportlicher Fahrweise 500 km weit kommen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 5/18: Das Design ist schick ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 6/18: ... und hat Extravaganzen wie gegenläufig öffnende Türen ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 7/18: ... und hat Extravaganzen wie gegenläufig öffnende Türen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 8/18: ... und hat Extravagazen wie gegenläufig öffnende Türen ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 9/18: ... oder Schalensitze für alle vier Insassen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 10/18: Schalensitze gibt es für alle vier Insassen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 11/18: Die Instrumententafel besteht aus einem fünfteiligen OLED-Display. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 12/18: Die Karosserie besteht zum Teil aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 13/18: Die Karosserie besteht zum Teil aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 14/18: Das Auto hat Kameras statt Rückspiegel. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 15/18: Der Akku kann in 15 Minuten auf bis zu 80 Prozent geladen werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 16/18: Geladen wird per Kabel oder drahtlos per Induktion. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 17/18: Porsche setzt auf eine Ladetechnik, die die doppelte Spannung heute üblicher Technik nutzt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 18/18: Wann Porsche das erste Serienfahrzeug mit Elektroantrieb herausbringt, ist noch unbekannt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Der Mission E wurde 2015 auf der Automobilmesse IAA in Frankfurt vorgestellt . Das Auto hat zwei Elektromotoren, einen an jeder Achse. Die Motoren haben zusammen eine Leistung von 440 kW und beschleunigen das Auto in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 250 km/h.
Porsche will schon 2023 jedes zweite Auto mit einem Elektroantrieb verkaufen . Das bedeutet aber nicht das Aus für den Verbrennungsmotor, denn dabei sind auch Hybridfahrzeuge eingeschlossen. 2019 soll der Mission E auf den Markt kommen. Ein Preis liegt noch nicht vor.