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Mission E: Porsche baut in Berlin 800-Volt-Schnellladesäulen

Das langsame Laden von Elektroauto-Akkus ist Porsche ein Graus. Die schnellen Sportwagen sollen schließlich nicht stundenlang an der Steckdose hängen. Deshalb wurde eine 800-Volt-Schnellladetechnik entwickelt. Die ersten öffentlichen Säulen werden in Berlin errichtet.

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Der Pylon ist 25 Meter hoch und mit Solarzellen bestückt.
Der Pylon ist 25 Meter hoch und mit Solarzellen bestückt. (Bild: Porsche)

Der Mission E von Porsche ist das erste richtige Elektroauto des Sportwagenherstellers. Der Akku des Fahrzeugs soll mit bis zu 800 Volt geladen werden, wofür spezielle Ladesäulen erforderlich sind. Das neue Porsche-Zentrum in Berlin-Adlershof erhält nun zwei solcher Ladepunkte, wie die Website KFZ-Betrieb meldet. Sie sollen im Herbst 2017 in Betrieb genommen werden.

  • Das Hinweisschild von Porsche in Berlin-Adlershof ist mit Solarzellen bestückt. (Bild: Porsche)
  • 800-Volt-Schnellladesäulen von Porsche (Bild: Porsche)
  • Ladesäulen von Porsche (Bild: Porsche)
800-Volt-Schnellladesäulen von Porsche (Bild: Porsche)
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Bisher arbeiten Schnellladesysteme mit 400 Volt. Der Mission E ist bereits mit einem 800-Volt-350-Kilowatt-Schnellladesystem ausgestattet. Es ermöglicht, den Akku des Autos in 15 Minuten zu 80 Prozent zu laden. Weitere technische Daten gibt Porsche noch nicht an.

Das Hinweisschild auf das neue Porsche-Zentrum Berlin-Adlershof ist 25 Meter hoch und hat die Form eines Turms. Nach Angaben des Magazins kostete er allein 800.000 Euro, was daran liegt, dass er mit Solarzellen in Form von 260 Panelen bestückt ist. Die Konstruktion ist also nicht pure Gigantomanie. Nur durch diese Höhe ist sie von der benachbarten Stadtautobahn überhaupt wahrnehmbar.

  • Porsche wird elektrisch: Der Sportwagenhersteller ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... zeigt auf der IAA 2015 das Konzept eines Elektrosportwagens. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto soll 250 km/h schnell fahren können und bei sportlicher Fahrweise 500 km weit kommen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Design ist schick ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und hat Extravaganzen wie gegenläufig öffnende Türen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Schalensitze gibt es für alle vier Insassen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Instrumententafel besteht aus einem fünfteiligen OLED-Display. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Karosserie besteht zum Teil aus  kohlefaserverstärktem Kunststoff. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto hat Kameras statt Rückspiegel. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Akku kann in 15 Minuten auf bis zu 80 Prozent geladen werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Geladen wird per Kabel oder drahtlos per Induktion. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Porsche setzt auf eine Ladetechnik, die die doppelte Spannung heute üblicher Technik nutzt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wann Porsche das erste Serienfahrzeug mit Elektroantrieb herausbringt, ist noch unbekannt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Porsche wird elektrisch: Der Sportwagenhersteller ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Der Pylon soll mit seinen Solarzellen pro Jahr 30.000 Kilowattstunden Strom erzeugen und den Energiebedarf der Niederlassung decken. Die beiden Schnellladesäulen sollen nicht die einzigen bleiben. VW will zusammen mit BMW, Daimler und Ford ein Ladenetz entlang von wichtigen Verkehrsrouten aufbauen, ganz so wie Tesla das mit seinen Superchargern getan hat. Miteinander kompatibel sind die Techniken nicht.

Mission E soll 2019 erscheinen

Der Mission E wurde 2015 auf der Automobilmesse IAA vorgestellt. Das Auto hat zwei Elektromotoren, einen an jeder Achse. Die Motoren haben zusammen eine Leistung von 440 kW und beschleunigen das Auto in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 250 km/h.

Porsche plant laut einem Bericht des Manager Magazins schon in sechs Jahren mit einem Elektroautoanteil von 50 Prozent. Als erstes solle 2019 der Mission E auf den Markt kommen. Ein oder zwei Jahre später werde ein batteriegetriebenes SUV-Coupé folgen. Auch ein elektrisch angetriebener Porsche Macan sei in Planung und könnte 2022 erscheinen



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Tschamma 10. Dez 2018

...würden dabei 350000VA : 230V = 1522A an Strom fließen. Diese Kabel will niemand...

alvar 18. Jul 2017

Der CCS Standard sieht eine maximale Ladespannung von 1'000 Volt vor, die alle neuen...

ChMu 18. Jul 2017

Nein, so einfach ist es nun auch nicht. Noch gibt es keinen CCS Standard fuer 800V, noch...

PiranhA 18. Jul 2017

Als Tesla-Fahrer solltest du doch wissen, dass jedes Auto per RFID identifiziert wird...

JPK 17. Jul 2017

Dafür bietet Tesla ja z. B. Die Powerwall an.


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