Missbrauchsdarstellungen: Apple scannt schon jetzt iCloud Mail

Apple sucht bereits in E-Mail-Anhängen nach Missbrauchsbildern. Mit den kontrovers diskutierten neuen Plänen des Konzerns ist das wohl nicht direkt vergleichbar.

Artikel veröffentlicht am , Anna Biselli
Seit 2019 scannt Apple bereits E-Mails.
Seit 2019 scannt Apple bereits E-Mails. (Bild: Tianyi Ma/unsplash.com)

Apple plant, künftig auf Nutzergeräten Fotos auf bekannte Missbrauchsdarstellungen von Kindern zu scannen, bevor diese in die iCloud geladen werden. Das sorgt für Empörung. Doch der Konzern nutzt bereits seit 2019 Scan-Technik für Anhänge von ein- und ausgehenden iCloud-E-Mails, wie das Unternehmen dem Portal 9to5Mac bestätigte.

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Apple scannt eigenen Angaben zufolge in begrenztem Umfang auch andere Daten, Konkretisierte das jedoch laut 9to5Mac nicht. Auch andere Anbieter untersuchen E-Mails auf sogenanntes kinderpornografisches Material. Im Jahr 2014 wurde beispielsweise bekannt, dass Google jemanden bei einer US-Strafverfolgungsbehörde gemeldet hatte, nachdem das Unternehmen in einer E-Mail einschlägige Fotos erkannte.

Im Gegensatz zu den kürzlich angekündigten Upload-Scans werden E-Mails in der Regel auf den Servern der Anbieter analysiert und nicht auf den Geräten der Nutzer. Dass künftig die Scan-Technologie direkt auf den Nutzer-Geräten installiert sein soll, hatte Kritik hervorgerufen. Die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation wirft dem Konzern etwa vor, damit das Versprechen von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu brechen.

Apple-Mitarbeiter selbst fürchten, dass die Funktionalität Begehrlichkeiten wecken könnte und repressive Regierungen sie auch für andere Zwecke nutzen könnten. Apple weist die Kritik von sich und versichert, keine anderen Inhalte in die Datenbanken aufzunehmen, die zum Scan der Bilder genutzt werden.

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