Missbrauchs-Vorwürfe: SpaceX soll 250.000 US-Dollar Abfindung gezahlt haben

Elon Musk soll einer Flugbegleiterin Geld für Sex angeboten haben. SpaceX zahlte laut einem Bericht für eine Geheimhaltungsvereinbarung.

Artikel veröffentlicht am , Daniel Ziegener
Musk äußerte sich zu den Vorwürfen via Twitter.
Musk äußerte sich zu den Vorwürfen via Twitter. (Bild: Reuters)

SpaceX-CEO Elon Musk soll 2016 eine Mitarbeiterin sexuell belästigt haben. Das berichtet Business Insider und bezieht sich dabei auf Dokumente, die dem Magazin vorliegen. Das Unternehmen habe ihr eine Abfindung in Höhe von 250.000 US-Dollar bezahlt.

Stellenmarkt
  1. Junior Digitalisierungsmanager (m/w/d)
    aluplast GmbH, Karlsruhe
  2. Java Entwickler MESTA (w/m/d)
    Dataport, verschiedene Standorte
Detailsuche

Musk soll die Flugbegleiterin um eine Ganzkörpermassage gebeten, dabei seine Genitalien entblößt und sie berührt haben. Außerdem soll Musk ihr im Gegenzug für sexuelle Handlungen den Kauf eines Pferdes angeboten haben. Die Betroffene ehemalige SpaceX-Mitarbeiterin äußerte sich nicht direkt, ihre Identität soll Business Insider aber bekannt sein.

Die Betroffene beauftragte dem Bericht zufolge 2018 einen Anwalt und reichte eine offizielle Beschwerde über den Vorfall ein. Im November 2018 einigten sich die Parteien auf eine Aufhebungsvereinbarung in Höhe von 250.000 US-Dollar unter der Bedingung, keine weiteren rechtlichen Schritte vorzunehmen. An die Vereinbarung sei außerdem eine Geheimhaltungsvereinbarung geknüpft gewesen.

"Ich werde mich nicht zu irgendwelchen Abfindungsvereinbarungen äußern", sagte der SpaceX-Vizepräsident der Rechtsabteilung Christopher Cardaci Business Insider. Musk dementierte die Vorwürfe als "gänzlich unwahr".

Golem Karrierewelt
  1. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Musk nennt Vorwürfe "politische Angriffe"

Der SpaceX- und Tesla-CEO sieht sich auf Twitter als Opfer einer politisch motivierten Schmutzkampagne. Am Mittwoch, schon vor der Veröffentlichung der Vorwürfe durch Business Insider, twitterte er: "Politische Angriffe auf mich werden in den kommenden Monaten dramatisch zunehmen."

Der Tweet erschien, nachdem Musk über die Berichterstattung informiert worden war. Insider-Redakteur John Cook schrieb, man habe SpaceX am 18. Mai um 9:00 Uhr morgens um einen Kommentar gebeten. Musk habe mehr Zeit verlangt, aber die Möglichkeit zu einer Stellungnahme über seine Tweets hinaus nicht wahrgenommen.

Bereits im Dezember 2021 hatten mehrere ehemalige Mitarbeiterinnen von SpaceX das Unternehmen beschuldigt, Vorfälle sexueller Belästigung ignoriert zu haben. Damals reagierte SpaceX mit einer unternehmensweiten E-Mail. Das "rechtzeitige Melden von Belästigungen" sei entscheidend dafür, "dass SpaceX ein großartiger Arbeitsplatz bleibt", hieß es darin. Man könne nur die Probleme beheben, von denen man wisse. Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens zu den Vorwürfen gegen seinen CEO gibt es bislang nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Trollversteher 23. Mai 2022

Ja, da hat er gut von Trump gelernt: Wenn man weiß, dass in naher Zukunft ein Skandal...

Trollversteher 23. Mai 2022

Das war bisher so, aber der "neue" "neocon"-Musk hat ganz offenbar große Probleme...

Fudanti 23. Mai 2022

Das übertreibst du und ist falsch. Aber politisch motiviert auf jeden Fall. Am selben...

thinksimple 21. Mai 2022

Du hast also schon entschieden das Herr Musk sowas von Opfer ist? Danke dazu. Reihst du...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Manipulierte Ausweise  
CCC macht Videoident kaputt

Hinter dem Stopp von Videoident-Verfahren bei den Krankenkassen steckt ein Hack des Chaos Computer Clubs. Der Verein fordert weitere Konsequenzen.

Manipulierte Ausweise: CCC macht Videoident kaputt
Artikel
  1. Sicherheitssysteme: Tesla Model 3 erkennt Kinder-Dummy mehrfach nicht
    Sicherheitssysteme
    Tesla Model 3 erkennt Kinder-Dummy mehrfach nicht

    Tesla scheint keine Kinder auf der Fahrbahn zu erkennen. Dreimal wurde ein Dummy überfahren.

  2. Peripheriegeräte: Mechanische Tastatur hat integrierten 12,6-Zoll-Touchscreen
    Peripheriegeräte
    Mechanische Tastatur hat integrierten 12,6-Zoll-Touchscreen

    Die Ficihp K2 kann über USB-C als Tastatur und zusätzlicher Bildschirm genutzt werden - mit mechanischen Schaltern und USB-Hub.

  3. Datenschutz bei Whatsapp etc.: Was bei Messengerdiensten zu beachten ist
    Datenschutz bei Whatsapp etc.
    Was bei Messengerdiensten zu beachten ist

    Datenschutz für Sysadmins In einer zehnteiligen Serie behandelt Golem.de die wichtigsten Themen, die Sysadmins beim Datenschutz beachten müssen. Teil 1: Whatsapp & Co.
    Eine Anleitung von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Samsung SSD 2TB Heatsink (PS5) 219,99€ • ebay Re-Store bis -50% gg. Neupreis • Grafikkarten zu Tiefpreisen (Gigabyte RTX 3080 12GB 859€) • MSI-Sale: Gaming-Laptops/PCs bis -30% • Sharkoon PC-Gehäuse -53% • Philips Hue -46% • Der beste Gaming-PC für 2.000€ [Werbung]
    •  /