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Miso Robotics: Küchenroboter Flippy 2 frittiert ganz allein

Fehlendes Küchenpersonal und steigende Mindestlöhne könnten den Küchenroboter Flippy 2 attraktiv machen. Der Roboter bedient die Frittierstation allein.
/ Michael Linden
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Miso Robotics Flippy 2 (Bild: Miso Robotics)
Miso Robotics Flippy 2 Bild: Miso Robotics

Miso Robotics hat mit dem Flippy 2 einen Roboter für Restaurants(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt, der die Arbeit an der Frittierstation übernimmt. Im Vergleich zum ersten Modell soll der Robo-Küchengehilfe Frittierkörbe befüllen, leeren und zurückstellen können und damit den gesamten Kreislauf abdecken.

Flippy 2 kann unter anderem auch kleine Mengen zubereiten und natürlich auch volle Frittierkörbe handhaben. Neu ist die Funktion, Zwiebelringe oder Hähnchensticks zuzubereiten. Produkte wie Gemüse und Fisch werden separat frittiert. Auch das Grillen von Burgern gehört zu den Fähigkeiten des Roboters.

Sobald der Roboter die Lebensmittel in den Frittierbehälter gelegt hat, werden sie von der Kamera identifiziert und im richtigen Frittierkorb gegart, herausgenommen und im Warmhaltebereich abgelegt. Im Vergleich zum Erstling soll der Flippy 2 ein deutlich schlankeres Design erhalten haben, so dass er weniger Platz in der Küche benötigt. Zudem fallen weniger zu reinigende Flächen an. Einen Preis für den Küchenroboter nannte Miso Robotics noch nicht.

Laut einer Umfrage(öffnet im neuen Fenster) des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga vom Oktober 2021 ist es in Deutschland ein großes Problem für die Betriebe, geeignete Mitarbeiter zu finden.

Flippy bei der Arbeit (Herstellervideo)
Flippy bei der Arbeit (Herstellervideo) (01:34)

Auf das fehlende Personal reagieren die Betriebe mit Anpassungen der Speisenkarte (56,1 Prozent), mit einer höheren Bezahlung (54,1 Prozent), mit zusätzlichen Ruhetagen (51,9 Prozent) und mit der Einstellung von mehr un- und angelernten Mitarbeitern (43,7 Prozent) sowie mit Änderungen bei den Arbeitszeitmodellen (37,8 Prozent) und bei der Organisationsstruktur (34,1 Prozent). Die geplante Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro ab 2022 ist laut der Mitgliederumfrage bei jedem zweiten Unternehmer (55,9 Prozent) mit Personalkostensteigerungen von 15 und mehr Prozent verbunden.


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