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Misfit Shine 2 im Test: Das blinkende Ufo an meinem Handgelenk

Der Misfit Shine 2 ist ein in Deutschland bislang wenig bekannter Fitnesstracker für Einsteiger. Dank durchdachtem Interface, wasserdichtem Gehäuse und sehr langer Laufzeit kann uns das Gerät überzeugen - nur beim Design gibt es mehrere Meinungen.

Ein Praxistest von veröffentlicht am
Die Misfit Shine 2 informiert über Leuchtpunkte über den aktuellen Zustand.
Die Misfit Shine 2 informiert über Leuchtpunkte über den aktuellen Zustand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit dem Shine 2 hat der in Deutschland noch nicht so bekannte Hersteller Misfit einen Fitnesstracker für Einsteiger im Angebot, der sich vor allem durch sein Design von der Konkurrenz abheben soll. Das nach Angabe des Herstellers aus Flugzeugmetall gefertigte Gerät macht in der Tat einen hochwertigen Eindruck, bietet aber letztlich nur die Grundfunktionen eines Fitnesstrackers. Warum uns das aber nicht stört, klären wir im Test.

Inhalt:
  1. Misfit Shine 2 im Test: Das blinkende Ufo an meinem Handgelenk
  2. Mehrere Sportarten zur Auswahl
  3. Fazit und Verfügbarkeit

Das Design des Misfit-Shine 2 spaltet die Redaktion. Einigen, wie dem Autoren, gefällt es sehr gut und hebt sich angenehm vom Plastikeinerlei der üblichen Fitnesstracker ab. Andere hingegen finden das flache, aus Aluminium gefertigte Gerät "hässlich".

Wir empfinden das Gerät auf jeden Fall als sehr hochwertig verarbeitet, insbesondere den Tracker selbst. Die schwarze, runde Scheibe wird mit einem Plastikarmband ausgeliefert. Hersteller Misfit bietet aber auch Lederarmbänder und sogar Ketten an, mit denen sich der Tracker auch umhängen lässt. Misfits Versuch, ein hochwertiges Designaccessoire zu schaffen, ist aus unserer Sicht gelungen - über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Kein starres Schrittziel

Anders als andere Hersteller arbeitet Misfit nicht mit einem starren Schrittziel pro Tag, sondern mit einer bestimmten Anzahl zu erreichender Punkte. Für jede Form der Bewegung werden, je nach Intensität, verschieden hohe Punktwerte vergeben. Um ein Tagesziel von zum Beispiel 800 Punkten zu erreichen, können entweder rund eineinhalb Stunden langsames Gehen im Spaziermodus absolviert werden, oder rund 30 Minuten geschwommen werden.

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Der Shine 2 erkennt selbst die Intensität der Bewegung und ordnet dementsprechend Punkte zu. Gehen kann demnach als leichte Aktivität, als "Moderat" oder als "Aktiv", eingestuft werden. Der jeweilige Fortschritt wird mittels 12 Leuchtpunkten angezeigt, jeweils in Abhängigkeit zum gewählten Tagesziel. Der aktuelle Stand kann durch ein leichtes Tippen auf das Gerät abgerufen werden. Auf Wunsch zeigt der Tracker nach der aktuell erfassten Aktivität noch die Uhrzeit an, die jedoch aufgrund der begrenzt vorhandenen Leuchtpunkte nur näherungsweise erfasst wird und etwas Übung beim Ablesen erfordert.

  • Der Tracker Misfit Shine 2 im mitgelieferten Plastikarmband (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Tracker Misfit Shine 2 im mitgelieferten Plastikarmband (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät von hinten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät kann aus dem Armband herausgenommen werden und besteht aus Aluminium. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anzeige wird durch leichtes Drücken aktiviert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Tragegefühl ist angenehm, der Misfit Shine 2 trägt kaum auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Tracker Misfit Shine 2 im mitgelieferten Plastikarmband (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ist das Tagesziel erreicht, leuchten alle Punkte in einer netten Animation. Wird das selbst gewählte Ziel mehrfach erreicht - zum Beispiel mehr als 1600 Punkte bei einem Ziel von 800 Punkten - läuft die Anzeige auch mehrfach in bunten Farben blinkend durch, was durchaus motivierend wirkt. Die erkannten Bewegungszeiträume können in der App nachträglich vom Nutzer einer bestimmten Sportart zugeordnet werden.

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