Mehrere Sportarten zur Auswahl

Nutzer können dem Gerät aber von vornherein die Aufzeichnung einer bestimmten Aktivität beibringen. Wer dreimal auf das Gerät klopft, aktiviert die Aufzeichnung einer selbst ausgewählten Sportart - in unserem Fall war das Schwimmen, da das Gerät komplett wasserdicht ist. Erfolgt längere Zeit keine Bewegung mehr, wird die Aufzeichnung selbstständig beendet. Zur Auswahl stehen hier auch Joggen, Radfahren, Yoga, Tanzen und weitere. Insgesamt könnte die Auswahl der zur Verfügung stehenden Sportarten unserem Geschmack nach etwas umfangreicher sein. Wer das Gerät zum Aufzeichnen von Radtouren verwenden will, sollte das Armband am Knöchel tragen und das in der App entsprechend eintragen.

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Insgesamt gefällt uns die Interaktion mit dem Gerät. Das sehr begrenzte Interface lässt zwar nur wenige Aktionen zu, diese sind aber stimmig umgesetzt. Wer häufig verschiedene Sportarten betreibt und diese direkt richtig markieren möchte, könnte etwas genervt sein - weil dann jedes Mal vor der Aufzeichnung die Zuordnung in der App geändert werden muss.

Zu beachten ist, dass die Berechnung höherer Punktwerte nicht auf dem Tracker selbst erfolgt, sondern auf einem per Bluetooth verbundenen Smartphone. Ohne Synchronisierung werden also jeweils nur die Basiswerte für erkannte Schritte angezeigt.

Wer also sehen will, ob nach einer intensiven Trainingseinheit das Tagesziel bereits erreicht ist, muss das Gerät über die Smartphone-App zunächst synchronisieren. Das lief in unserem mehrmonatigen Testzeitraum meist ohne Probleme, nur ein paar Mal scheiterte die erste Verbindung und wir mussten erneut auf "Synchronisieren" drücken.

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Wer in der App Änderungen an den Daten vornehmen will, also etwa einer Aktivität eine spezielle Sportart zuweisen möchte, muss dafür zwingend mit dem Internet verbunden sein. Die Informationen werden also stets mit den Servern von Misfit abgeglichen. Leider ist es nicht möglich, Informationen erst lokal einzutragen und diese dann zu synchronisieren, wenn wieder eine Internetverbindung besteht.

Nutzer können die erhobenen Daten auch auf einem Misfit-eigenen Portal einsehen. Wie auch bei dem Gerät selbst sind die Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten begrenzt. Misfit vergibt verschiedene Erfolge, zum Beispiel den längsten zusammenhängenden Tageszeitraum, an dem die selbstgesteckten Ziele erreicht wurden. Nutzer können sich auch mit Freunden um die beste Punktzahl duellieren, außerdem wird immer der aktuelle Durchschnittswert aller Misfit-Nutzer als Vergleichswert angegeben. Das Misfit-Portal ist also nicht mit Lösungen von Runtastic oder Garmin zu vergleichen, die detaillierte Statistiken für bestimmte Streckenabschnitte ausweisen oder bestimmte Challenges anbieten. Immerhin: Auf Wunsch können die Daten mit Google Fit abgeglichen werden.

Es ist auch kein Problem, wenn Nutzer mal einen oder zwei Tage lang vergessen, die Daten ans Smartphone zu übertragen. Unser längster Zeitraum ohne Synchronisation betrug mehr als drei Tage, was für das Gerät aber kein Problem darstellte - alle Informationen wurden sauber an das Smartphone übertragen.

Was uns etwas irritiert hat: Der Shine 2 wird auch in einer Swimmers Edition angeboten, die von der Hardware her jedoch baugleich ist mit dem normalen Modell. Auch unser Testmodell wurde als Swimmers Edition bezeichnet. Wir haben jedoch nur eine einzige Funktion gefunden, die speziell auf Schwimmer zugeschnitten scheint, und zwar die Aufzeichnung von Rundenzeiten im Schwimmbad. Hier fordert uns die App allerdings auf, ein Upgrade für knapp 10 Euro zu erwerben, um die Funktion zu aktivieren. Wieso das nicht von vornherein so eingestellt ist, ist uns nicht ganz klar.

Mit dem Shine kann auch der eigene Schlaf überwacht werden. Wie bei anderen Lösungen auch, sollten die erhobenen Informationen nicht als exakte Wissenschaft missverstanden werden, sondern eher als grobe Richtwerte. In der Auswertung zeigt die App die drei Kategorien leichter Schlaf, erholsamer Schlaf und wach an. Wer in der Nacht also kurz aufsteht, bekommt das mit einem weißen Balken angezeigt. Die Messung erscheint durchaus plausibel, erfasst aber häufig auch Schlafzeiten, wenn man am Wochenende nach dem ersten Kaffee im Bett noch etwas liest. Auch die Schlafwerte können angepasst werden, wenn sich solche Fehler einschleichen.

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