Abo
  • Services:

Mirror's Edge Catalyst im Test: Rennen für die Freiheit

Über die Dächer der futuristischen Stadt Glass laufen und springen und dabei die Welt retten: In Mirror's Edge Catalyst schlüpfen Spieler in die Rolle der jungen Faith, die sich gegen ein mächtiges Konglomerat auflehnt, das sie vor allem durch ihre Parcours-Künste besiegen muss.

Ein Test von veröffentlicht am
Artwork von Mirror's Edge Catalyst
Artwork von Mirror's Edge Catalyst (Bild: Dice)

Das erste Mirror's Edge von 2008 erhielt zwar durchweg gute Kritiken, blieb bei den Verkäufen aber hinter den Erwartungen zurück. Deshalb war es eine kleine Überraschung, als Electronic Arts im Jahr 2013 eine Fortsetzung ankündigte. Mirror's Edge Catalyst knüpft allerdings nicht direkt an den ersten Teil an, sondern will vor allem die Hintergrundgeschichte der Protagonistin Faith besser ins Licht rücken und mit größerer spielerischer Freiheit punkten.

Inhalt:
  1. Mirror's Edge Catalyst im Test: Rennen für die Freiheit
  2. Freie Welt und Fazit

Das Spiel beginnt mit Faiths Entlassung aus dem Jugendarrest. Die junge Frau gehorcht allerdings auch weiter nicht brav und unauffällig den repressiven Machthabern. Stattdessen schließt sie sich einer Gruppe von Runnern an, die es sich zum Ziel gesetzt haben, der Bevölkerung die Augen zu öffnen bezüglich der Machenschaften des sogenannten Konglomerats. Die Story wird in Zwischensequenzen erzählt, die sehr schön anzusehen sind. Sie lassen den Spieler allerdings inhaltlich kalt, da der Stoff sehr konstruiert wirkt und bis auf Faith alle Charaktere wie ihr Mentor Noah oder andere Runner wie Icarus blass bleiben.

Deutlich besser ist das Spielprinzip, das der Spieler zunächst im Tutorial erlernt. Prinzipiell geht es vor allem darum, in der weitläufigen Stadt so schnell wie möglich von A nach B zu gelangen. Dazu gilt es, Hindernisse zu überspringen, an Wänden entlangzulaufen, an Vorsprüngen zu hangeln und über Rohre zu balancieren. Gleichzeitig müssen Wachen entweder abgehängt oder ausgeschaltet werden - im Idealfall aus dem Lauf heraus, ohne Tempo zu verlieren. Sie können aus dem Sprung mit kleiner oder großer Attacke malträtiert sowie gegeneinander, in Hindernisse oder den Abgrund gestoßen werden.

Bis die Läufe geschmeidig und erfolgreich gelingen, ist einiges an Einarbeitungszeit und Übung nötig. Die Steuerung, wahlweise mit Pad oder Maus und Tastatur, verzeiht oft selbst kleine Fehler nicht: Wenn Faith zu früh oder zu spät springt, die Kurve an der Wand nicht kriegt oder sonst etwas falsch macht, landet sie in der Tiefe und stirbt. Für den Spieler bedeutet das, dass er wieder vom letzten Checkpoint aus beginnen muss - das ist auf Dauer ziemlich frustrierend.

Stellenmarkt
  1. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  2. Versicherungskammer Bayern, München

Wer den Dreh raus hat, kann allerdings durch das Aneinanderreihen von Sprüngen sogar vorübergehend unverwundbar werden - wie schon im Erstling wird das Thema Parcours sehr stimmig dargestellt. Weniger gut gefallen uns die Kämpfe. Faith tritt - anders als in Teil 1 - ganz ohne Schusswaffen an. Ihre Angriffe wirken aber oft ungelenk, außerdem hat sie es immer wieder mit den gleichen Standardgegnern zu tun.

Freie Welt und Fazit 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

renegade334 13. Jun 2016

ALso ich hatte schon al die erste Version von dem Spiel. Im Gegensatz zu einem...

diabLo2k5 09. Jun 2016

Die Spiele bei GoG werden digital gekennzeichnet, wenn du es also irgendwo hochlädst...

HiddenX 08. Jun 2016

Es gibt ja tatsächlich jemanden der meine Meinung teilt O.O Infinite gabs bei meiner...

HubertHans 08. Jun 2016

Du hast die technische Problematik nicht verstanden. Und auch beim ersten Mirros Edge...


Folgen Sie uns
       


Analyse zum Apple-Event - Golem.de live

Die Golem.de-Redakteure Tobias Költzsch und Michael Wieczorek besprechen die drei neuen iPhones und die Neuerungen bei der Apple Watch 4.

Analyse zum Apple-Event - Golem.de live Video aufrufen
Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
  3. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

    •  /