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Mirror's Edge Catalyst angespielt: Flow mit Faith und fallen

Auf den Dächern einer futuristischen Stadt liefern sich Runner gnadenlose Wettkämpfe, und wir machen als Supersportlerin Faith mit in Mirror's Edge Catalyst. Golem.de hat das Actionspiel von Dice angespielt - und ist ziemlich oft abgestürzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Hauptfigur Faith in Mirror's Edge Catalyst
Hauptfigur Faith in Mirror's Edge Catalyst (Bild: Golem.de)

Ein Sprint, ein Sprung - und weil wir Glück haben, landen wir nicht irgendwo auf den (nicht sichtbaren) Straßen der Stadt City of Glass, sondern auf dem Dach des Wolkenkratzers gegenüber. Zeit für Sightseeing haben wir aber nicht. Stattdessen flitzen wir in Mirror's Edge Catalyst weiter, um unser Ziel rechtzeitig zu erreichen. Das Actionspiel entsteht beim schwedischen Entwicklerstudio Dice. Golem.de konnte in den vergangenen Tagen innerhalb des geschlossenen Betatests die Version für Windows-PC und Xbox One ausprobieren.

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Catalyst greift wie das 2008 veröffentlichte Mirror's Edge als wesentlichen Baustein die Extremsportart Parkour auf. Die Hauptfigur Faith flitzt als sogenannter Runner von A nach B - und zwar nur mit dem Einsatz ihres Körpers, also ohne Fahr- oder Flugzeuge. Aus der Ego-Perspektive können wir über riesige Abgründe springen, uns an Leitern und Regenrinnen emporhangeln, an Vorsprüngen und Kisten hochziehen und eine Reihe weiterer Kunststücke vollbringen, die uns im wahren Leben nach kürzester Zeit an den Rand eines Herzinfarkts und eines deftigen Muskelkaters bringen würden.

Wenn es gut läuft, kommen wir in Catalyst in so eine Art Flow: Das heißt, wir legen ohne spürbare Unterbrechungen in kürzester Zeit große Distanzen und viele Höhenmeter fast mühelos zurück. Der Bewegungsfluss fühlt sich - wenn er gelingt - auch an PC und Konsole ziemlich gut an. Und er ist spielerisch sinnvoll, weil wir nur im Flow eine Art Schutzschild aufbauen, der uns vor feindlichen Kugeln schützt.

Leider klappt das mit dem Flow zumindest in der Beta noch nicht ganz so, wie wir uns das wünschen würden. Zumindest wir sind immer wieder mal in die Tiefe gestürzt oder schlicht gegen Wände geknallt, weil wir Absprungstellen oder Greifhaken zu spät gesehen haben, weil das mit dem Laufen an Wänden und anschließendem Weiterhüpfen nicht immer wie gewünscht klappt, oder weil wir den Weg zu spät gesehen haben.

  • Mirror's Edge Catalyst auf der Xbox One (Screenshot: Golem.de)
  • Mirror's Edge Catalyst auf der Xbox One (Screenshot: Golem.de)
  • Mirror's Edge Catalyst auf der Xbox One (Screenshot: Golem.de)
  • Mirror's Edge Catalyst auf der Xbox One (Screenshot: Golem.de)
  • Mirror's Edge Catalyst auf der Xbox One (Screenshot: Golem.de)
  • Mirror's Edge Catalyst auf der Xbox One (Screenshot: Golem.de)
  • Mirror's Edge Catalyst auf der Xbox One (Screenshot: Golem.de)
  • Mirror's Edge Catalyst auf der Xbox One (Screenshot: Golem.de)
  • Mirror's Edge Catalyst auf der Xbox One (Screenshot: Golem.de)
  • Mirror's Edge Catalyst auf der Xbox One (Screenshot: Golem.de)
  • Mirror's Edge Catalyst auf der Xbox One (Screenshot: Golem.de)
  • Mirror's Edge Catalyst auf der Xbox One (Screenshot: Golem.de)
Mirror's Edge Catalyst auf der Xbox One (Screenshot: Golem.de)

Die Probleme kennen wir so ähnlich schon aus dem ersten Mirror's Edge - die Entwickler haben bislang (Stand: Closed Beta) an der grundsätzlichen Bewegung und Steuerung weniger geändert, als wir uns das erhofft haben. Die erneut verfügbare Runner's Vision, eine zuschaltbare rote Linie mit einer Wegempfehlung der Designer, hilft da nur bedingt mit Tipps zum optimalen Absprung weiter.

Am deutlichsten sind die Bemühungen der Entwickler um mehr Flow bei den Kämpfen spürbar. Schusswaffen können wir nun gar nicht mehr aufheben und verwenden - wir begrüßen das. Stattdessen können wir als Faith die feindlichen Sicherheitsleute mit tatsächlich schön flüssigen Schlägen niederboxen, sie mit schick animierten Tritten und Schubsern von Dächern stoßen, und vor allem direkt aus Sprüngen heraus niederstrecken, was ziemlich gut funktioniert und Spaß macht.

Eine der größten Änderungen gegenüber dem Erstling betrifft die Stadt City of Glass. Die sieht immer noch extrem futuristisch, stellenweise sogar eher steril aus, ist nun aber nach dem Tutorial und nach dem Freischalten von Abschnitten durch die Hauptmissionen weitgehend frei begehbar. Dort kann Faith zusätzliche Aufgaben übernehmen, etwa Transportmissionen oder Zeitrennen. Die jeweiligen Ziele lassen sich in einer schicken Übersichtskarte zur Navigation mit der Runner's Vision markieren - was dann allerdings nicht immer die schnellste Route anzeigt, weil Catalyst viel Wert auf das Finden von Geheimgängen und Ähnlichem legen will.

Grafisch macht das Programm auf den beiden angespielten Plattformen Windows-PC und Playstation 4 eine recht gute Figur. Das auf Frostbite 3 basierende Programm zeigt schicke Licht- und Farbeffekte und eine schöne Fernsicht - allerdings noch mit Clippingfehlern, was aber dem frühen Stadium geschuldet sein dürfte. Auch an den gelegentlichen, dann aber deutlich spürbaren Rucklern arbeiten die Entwickler hoffentlich noch.

Mirror's Edge Catalyst sollte ursprünglich Mitte Mai 2016 erscheinen. Die Entwickler haben aber offenbar selbst gemerkt, dass sie noch Zeit benötigen, und die Veröffentlichung auf den 7. Juni 2016 verschoben. An dem Tag soll das Spiel für Xbox One, Playstation 4 und Windows-PC auf den Markt kommen.



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tritratrulala 01. Mai 2016

Unspielbar? Quatsch. Das Spiel war im Prinzip ganz gut und definitiv ein "frischer...

ravenmokel 29. Apr 2016

"Die Probleme kennen wir so ähnlich schon aus dem ersten Mirror's Edge - die Entwickler...

Doomchild 28. Apr 2016

^Das. Bin auch froh, daß dieses "Stilmittel" raus ist.

xxsblack 28. Apr 2016

Fallout ist ein super Beispiel wie man es machen kann. Witcher 3 habe ich aus...

Leynad 28. Apr 2016

Ich kann keine Origin-Games mit dem Steam-Controller zocken. Schon deshalb wird EA von...


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