Mira Reality: Apple übernimmt Experten für günstige AR-Headsets

Gerade erst hat Apple sein Mixed-Reality-Headset der Öffentlichkeit vorgestellt , nun kauft sich das Unternehmen bereits neues Know-how ein: Der Konzern übernimmt das Start-up Mira Reality(öffnet im neuen Fenster) . Der Kaufpreis ist nicht bekannt.
"Apple kauft von Zeit zu Zeit kleinere Technologieunternehmen und wir diskutieren im Allgemeinen nicht über unsere Absichten oder Pläne" , erklärte Apple in einer Stellungnahme gegenüber The Verge(öffnet im neuen Fenster) .
Laut The Verge übernimmt Apple damit auch mehrere Angestellte von Mira direkt, wie CEO Ben Taft in einem privaten Posting auf Instagram mitteilte. Er sei "aufgeregt über das nächste Kapitel von Mira bei Apple" . Es sei das Ende einer siebenjährigen "Reise von der Studentenbude zur Übernahme" .
Auch wenn Miras Headset Prism Pro(öffnet im neuen Fenster) mit einem großen Plexiglasvisier deutlich weniger elegant als Apples Vision Pro daherkommt, gibt es in der Bedienoberfläche Ähnlichkeiten. Das Prism Pro wird beispielsweise ebenfalls mit den Augen gesteuert.
Miras Produkte könnten eingestellt werden
Statt an private Endnutzer richtet sich Mira an Großkunden, darunter auch die US Air Force und die US Navy. Ob die bestehenden Kunden und Produkte weiter gepflegt werden, ist unklar, aber unwahrscheinlich.
Als Apple beispielsweise 2021 den Musikstreamingdienst Primephonic übernahm , wurde dieser zugunsten des in diesem Jahr veröffentlichten Apple Music Classical eingestellt.
Während Apple sein Mixed-Reality-Headset Vision Pro mit rund 3.500 US-Dollar extrem hochpreisig auf den Markt bringt, war Mira in der Vergangenheit für erschwinglichere Hardware bekannt. 2017 kündigte das Unternehmen ein Headset für 100 US-Dollar an .
Ein existierendes Mira-Produkt konnte Golem.de schon ausprobieren: Für die Mario-Kart-Attraktion in der Super Nintendo World wird ein Helm mit Visor eingesetzt, der von Mira entwickelt wurde.



