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Lahme Grafik nur mit X11

Teil des Debian-Images ist ein Verzeichnis namens Demos. Darin befinden sich mehrere Grafikdemonstrationen, welche die Fähigkeiten des Grafikchips demonstrieren sollen. Neugierig starten wir eines der Programme - und sind verblüfft: Die gezeigte OpenGL-Demo ist eindrucksvoll und ruckelfrei. Dasselbe gilt für die übrigen Demos. Auch das in einem Blogeintrag gezeigte Spiel Chromium BSU läuft tatsächlich flüssig.

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Dieser Widerspruch lässt sich schließlich einfach erklären: Die Programme laufen direkt über die OpenGL-Treiber, der X11-Treiber für die PowerVR-GPU gilt hingegen als miserabel. Die Situation ist mehr als kurios, denn die PowerVR-Serie stammt von Imagination Technologies. Und sein eigenes Board macht die Schwäche des X11-Treibers mehr als deutlich.

Preis und Verfügbarkeit

Das Board CI20 ist bereits bei verschiedenen Händlern verfügbar. Es kostet 65 Euro. Im Preis enthalten ist auch das 5-Volt-Netzteil mit Steckeradaptern.

Fazit

Mit 65 Euro klingt das Board eher teuer - doch angesichts der verbauten Peripheriekomponenten relativiert sich der Preis. Außerdem verteilt Imagination Technologies den CI20 zum Teil auch kostenlos an Open-Source-Projekte. Und das ist auch dringend notwendig. Grundsätzlich ist zwar eine Vielzahl von Linux-Programmen auf der MIPS-Plattform lauffähig, doch vor allem die gefühlte Geschwindigkeit entspricht nicht dem, was von einem 1,2-GHz-Dual-Core-Prozessor zu erwarten wäre. Dazu kommt noch die miserable X11-Treiberunterstützung des Grafikkerns, jegliche Aktionen auf dem Desktop werden zu einer zähen Angelegenheit. Als Thin-Client oder als Herz eines Selbstbau-Laptops ist der CI20 derzeit unbrauchbar. Für Mediencenter-Experimente empfiehlt sich eher Android als Betriebssystem.

Deshalb ist die Plattform derzeit tatsächlich ausschließlich Entwicklern zu empfehlen - natürlich speziell jenen, die ihre Software unter MIPS optimieren wollen oder auf eine Grafikausgabe jenseits von X11 setzen. Außerdem ist das Board durch die integrierten Funkmodule für Internet-of-Things-Experimente prädestiniert - zumindest solange der Entwickler sich auf Kommandozeilenprogramme und OpenGL beschränkt.

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thorben 06. Mär 2015

Das hört sich irgendwie surreal an... Ein so für Smartphones und Tablets du läuft nicht...


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