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Rechner mit eingebauter Kaffeepause

Wir ziehen den Stromstecker ab und stecken den Jumper erneut um. Nun wird noch per HDMI der Monitor angeschlossen und der Stromstecker wieder angesteckt. Die LED leuchtet wieder rot. So warten wir gespannt auf die erste Monitorausgabe. Doch nichts passiert. Erst nach geschlagenen 30 Sekunden erscheint die erste Konsolenausgabe vom Bootvorgang. Das ist keine einmalige Angelegenheit, sondern auch bei den darauffolgenden Neustarts stets der Fall, unabhängig von der verwendeten Linux-Distribution.

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Linux durchläuft den Bootvorgang recht flott und liegt hier zeitlich mit dem Raspberry Pi 2 auf ungefähr gleicher Höhe. Schließlich erfolgt erkennbar die Umschaltung des Grafikmodus - wir sehen uns unvermittelt wieder einigen Konsolenausgaben gegenüber, welche ständig wiederholt werden. Anscheinend gibt es im aufgespielten Flash Image einen Fehler. Wir spielen das Image deshalb über einen zweiten Computer erneut auf eine andere SD-Karte auf und flashen das Board erneut. Und wieder taucht der Fehler auf. Wir entschließen uns, ein älteres Image vom 05.01.2015 aufzuspielen.

Damit klappt es. Schließlich läuft der Bootvorgang durch und der Xfce-Window-Manager ist geladen. Wir starten den installierten Browser, Iceweasel. Und warten, bis sich ein Fenster öffnet. Das begrüßt uns mit einer Fehlermeldung. Das Ethernetkabel ist eingesteckt. Wir wundern uns. Nach kurzer Recherche wissen wir, dass das ein bekannter Fehler dieser Version ist, der Ethernet-Anschluss kann nicht benutzt werden. Wir weichen auf das WLAN aus. Die Konfiguration verläuft per GUI problemlos, wenn auch die Bedienoberfläche manchmal erst nach einer gewissen Verzögerung reagiert. Aber auch hier wieder: erst, wenn das Fenster endlich mal da ist. Danach laden wir die Golem.de-Webseite im Browser. Das Laden geht recht flott, die grafische Darstellung hingegen wirkt nicht flüssig. Dies gilt auch beim Scrollen und wenn wir das Fenster verschieben.

Wir testen als Nächstes das Bluetooth-Modul, auch dafür stehen die entsprechenden GUI-Programme zur Verfügung. Ohne Probleme gelingt es uns, unser Smartphone zu koppeln und Dateien auszutauschen - nach der üblichen GUI-Wartezeit. Wie absurd dieses Verhalten ist, zeigt sich beim Aufruf eines simplen Terminal-Fensters. Es dauert geschlagene 5 Sekunden, bis es offen ist. Auch Fenster des Dateimanagers öffnen sich eher gemächlich.

Raspberry Pi 1Raspberry Pi 2 - Ein KernBanana Pi - Ein KernCreator CI20 - Ein Kern
Dhrystone142,2253,2246,3198,2
Whetstone48,390,688,258,2
Pipe Throughput120,9139,1112,8161,5
Shell Script (einzeln)95,7278,3205.4183,0
Shell Script (8 parallel)84,6552,1297.0226,1
Gesamt89,3174,6148.1147,8
Creator CI20 - Benchmark

Alles in allem fühlt sich das CI20 so langsam an wie ein Raspberry Pi 1. Wir werfen Unixbench an. Das Betriebssystem zeigt uns zwar per cat /proc/cpuinfo, dass auf dem Board zwei Kerne werkeln, Unixbench liefert uns trotzdem nur Benchmarks für einen Kern. Die Performance bewegt sich in der Größenordnung des Banana Pi mit einem gleichfalls unoptimierten Debian - an der reinen Rechenleistung liegt es also nicht, dass sich der Rechner so zäh anfühlt.

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 MIPS Creator CI20 angetestet: Die Platine zum PausemachenLahme Grafik nur mit X11 
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thorben 06. Mär 2015

Das hört sich irgendwie surreal an... Ein so für Smartphones und Tablets du läuft nicht...


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