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Roboter MiP: Wer umfällt, verliert.
Roboter MiP: Wer umfällt, verliert. (Bild: Wowwee)

MiP: Wowwees Segway-Roboter kann tanzen

Roboter MiP: Wer umfällt, verliert.
Roboter MiP: Wer umfällt, verliert. (Bild: Wowwee)

Wowwee hat zusammen mit kalifornischen Robotikern einen kleinen Spielzeugroboter entwickelt, der wie ein Segway fährt. Gesteuert wird er per Gesten oder mit dem Smartphone.

Mobile Inverted Pendulum - kurz: MiP - heißt der neue Roboter, den das Unternehmen Wowwee aus Hongkong auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas präsentiert. Der Segway-Roboter ist in Zusammenarbeit mit Robotikern der Universität von Kalifornien in San Diego (University of California, San Diego, UCSD) entstanden.

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Der kleine Roboter fährt auf zwei Rädern - vergleichbar dem Segway. Dabei kann er sich sehr gut aufrecht halten: Der Roboter fällt sogar dann nicht vornüber, wenn er etwas trägt. Zum Lieferumfang gehört ein kleines Tablett, auf dem der Nutzer Gegenstände stapeln kann. Der Roboter versucht, das Gewicht auszubalancieren. Er sei in der Lage, sein eigenes Gewicht zu tragen, sagt der Hersteller.

Gesten und Smartphone

Gesteuert wird der Roboter mit Gesten oder über ein mobiles Gerät. Über optische Sensoren nimmt er Gesten wahr und reagiert darauf - er stoppt beispielsweise, wenn er eine Hand sieht. Außerdem kann der Nutzer mit einer App sein Smartphone zur Fernbedienung für den Roboter umfunktionieren. Die App gibt es für Android und iOS. Die Datenübertragung erfolgt per Bluetooth.

Zunächst kann er den Roboter einfach fahren lassen: Über virtuelle Knöpfe auf dem Bildschirm lenkt er ihn. Der Nutzer kann auch Strecken auf den Bildschirm zeichnen und der Roboter fährt diese ab. Spielt er dem MiP Musik vor, fängt er an zu tanzen. Zu der Steuerungs-App gehört auch ein Spiel: Der Nutzer kann zwei Roboter in einem Boxkampf gegeneinander antreten lassen. Wer umfällt, verliert.

Kooperation mit UCSD

Wowwee hat den MiP zusammen mit Forschern des Coordinated Robotics Lab der UCSD entwickelt. Es sei die erste Zusammenarbeit von Wowwee mit der UCSD, sagt der Leiter des Coordinated Robotics Lab, Thomas Bewley. Weitere Kooperationen sollen folgen.

Die UCSD-Robotiker haben Erfahrung mit Robotern, die auf zwei Rädern fahren: Sie haben 2013 den Firefighting Robot (FFR) vorgestellt. Die größere Variante des MiP ist dazu gedacht, in einem Gebäude Brandherde und Verletzte aufzuspüren.

Der MiP kann für 120 US-Dollar bestellt werden, allerdings nur in den USA und Kanada. Die Auslieferung ist für das zweite Quartal dieses Jahres geplant. Ab Mai wird er zudem in den Filialen der Handelskette Bestbuy für 100 US-Dollar erhältlich sein.


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Kiwi 10. Jan 2014

ich auch >:( *haben will*



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