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Mintrocket: Dave the Diver zeigt Potenzial von Indiegames

Die Tierschutzorganisation Peta hat noch nicht protestiert - dabei hat der Held im Indiegame Dave the Diver millionenfach Fisch zerlegt.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Dave the Diver (Bild: Mintrocket)
Artwork von Dave the Diver Bild: Mintrocket

Rund zwei Wochen nach dem Verkaufsstart von Dave the Diver melden die Entwickler mehr als eine Million verkaufte Exemplare. Der aus Südkorea stammende Hersteller Mintrocket kündigt auf Steam außerdem an(öffnet im neuen Fenster) : "Wir freuen uns weiterhin auf eure Anregungen und sind bestrebt, kontinuierlich unterhaltsame und spannende Inhalte hinzuzufügen."

Angesichts von Blockbustern wie Diablo 4, Hogwarts Legacy und The Legend of Zelda - Tears of the Kingdom, die innerhalb weniger Tage mehrere Millionen verkaufte Einheiten schaffen, mag die eine Million Exemplare von Dave the Diver relativ wenig erscheinen.

Allerdings ist das Programm praktisch ohne Werbung und den Hype erschienen, den es um die anderen Titel gab. Außerdem gibt es das Spiel bislang nur über Steam für Windows-PC.

Eine Umsetzung für die Nintendo Switch soll irgendwann folgen, weitere Ports sind nicht angekündigt. Angesichts des Erfolgs wäre es allerdings keine Überraschung, wenn das Spiel doch auf Playstation und Xbox auftaucht.

Eine besondere Herausforderung dürfte das zumindest unter technischen Gesichtspunkten kaum sein: Das auf der Unity Engine basierende Indiegame verwendet eine einfache Pixelgrafik, die mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt ist.

So viele Fische!

Das Spiel dreht sich um den gemütlichen Taucher Dave, der im Meer Fische jagt und tötet - es wäre ein Wunder, wenn sich deshalb nicht früher oder später Peta meldet. Die Tierschutzorganisation protestiert immer wieder gegen derartige Szenen in Computerspielen.

Wenn aus Fisch etwa ein Filet geworden ist, wird es von Dave und seinen Kumpels in einem Sushi-Restaurant auf möglichst kreative Art anrichtet und verkauft. Der besondere Reiz entsteht aus der Mischung aus gut gemachten Minispielen, den nach und nach erweiterten Möglichkeiten und der humorvoll-entspannten Stimmung mit tollen Soundtrack, was sich durchaus nach Urlaub anfühlt.


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