Abo
  • Services:

Minix: Fehler in Intel ME ermöglicht Codeausführung

Erneut soll es eine Sicherheitslücke in Intels Management Engine (ME) geben. Experten ist es nach eigenen Angaben gelungen, unsignierten Code auszuführen und Sicherheitsmechanismen zu umgehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Erneut gibt es eine Sicherheitslücke in Intels AMT.
Erneut gibt es eine Sicherheitslücke in Intels AMT. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein Fehler in Intels umstrittener Management Engine (ME) soll nach Auskunft zweier Sicherheitsforscher die Ausführung beliebigen Codes ermöglichen. Details dazu sollen auf der Sicherheitskonferenz Black Hat Europe Anfang Dezember in London vorgestellt werden.

Stellenmarkt
  1. STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Stuttgart
  2. Zühlke Engineering GmbH, Stuttgart, Eschborn bei Frankfurt am Main, Hannover, Hamburg, München

Intel ME kann für zentralisierte Verwaltung und Updates in größeren Betrieben genutzt werden. Kritiker sehen die Technologie seit langem als unwillkommenes Einfallstor für Angriffe. Erst im Mai hatte Intel eine peinliche Schwachstelle in der Technologie gepatcht.

Schwachstelle in Intel-ME-Subsystem

Die von Mark Ermolov und Maxim Goryachy gefundene Sicherheitslücke soll sich in einem Sybsystem von Intels ME-Technik befinden. Dort seien sie in der Lage gewesen, unsignierten Code auszuführen. Virenscanner und andere gängige Sicherheitstools sind derzeit nicht in der Lage, einen entsprechenden Angriff abzuwehren oder zu erkennen. Die Schwachstelle soll alle Prozessoren der Skylake- und Kaby-Lake-Reihe betreffen und wird über den Platform Controller Hub (PCH) getriggert.

Intel hat ME in der Version 11 etwas umgebaut. Die Software basiert auf Minix und nutzt einen 32-Bit-x86-Kern. Die neue Version macht es den Sicherheitsforschern nach eigenen Angaben leichter, Analysewerkzeuge zur Fehlersuche einzusetzen. Außerdem sei es Ihnen gelungen, verschiedene in das System integrierte Sicherheitsmechanismen zu umgehen.

Microsoft hatte im Juni davor gewarnt, dass Kriminelle Intels AMT nutzten, um Firmennetzwerke anzugreifen. So sollen Dateien auf Rechner übertragen worden sein, ohne dass Firewalls oder ähnliche Systeme davon etwas mitbekamen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 148,60€ (Vergleichspreis 159,99€)
  2. 141,60€ (Vergleichspreis 163,85€)
  3. 4€
  4. (u. a. Samsung 970 EVO 500 GB für 145,89€ inkl. Versand statt 156,81€ im Vergleich)

bombinho 26. Sep 2017

+1 was auch immer das bedeuted ;)

Graveangel 23. Sep 2017

Kann mir da jemand weiter helfen? Ich würde ungerne weiter diese Hardware betreiben, aber...

Vögelchen 23. Sep 2017

"Die Schwachstelle soll alle Prozessoren der Skylake- und Kaby-Lake-Reihe betreffen...

kazhar 23. Sep 2017

diese "Extradinger" hat aber nicht jeder standardmäßig eingebaut, weil man sie nur für...

Wahrheitssager 22. Sep 2017

Das Problem ist ein von Intel gemachtes. Auf Minix ist man wegen des schlanken kleinen...


Folgen Sie uns
       


HP Elitebook 735 G5 - Test

Wir schauen uns das HP Elitebook 735 G5 an, eines der besten Business-Notebooks mit AMDs Ryzen Mobile.

HP Elitebook 735 G5 - Test Video aufrufen
OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
OLKB Planck im Test
Winzig, gerade, programmierbar - gut!

Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
  2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

HDR-Capture im Test: High-End-Streaming von der Couch aus
HDR-Capture im Test
High-End-Streaming von der Couch aus

Was bringen all die schönen neuen Farben auf dem 4K-HDR-TV, wenn man sie nicht speichern kann oder während des Livestreams nicht mehr selber sieht? Avermedia bietet mit den Capture-Karten Live Gamer 4K und Live Gamer Ultra erstmals bezahlbare Lösungen an. PC-Spieler sehen mit ihnen sogar bis zu 240 Bilder pro Sekunde.
Von Michael Wieczorek

  1. DisplayHDR Vesa veröffentlicht erstes Testwerkzeug für HDR-Standard
  2. HDMI 2.0 und Displayport HDR bleibt Handarbeit
  3. Intel Linux bekommt experimentelle HDR-Unterstützung

Leckere neue Welt: Die Stadt wird essbar und smart
Leckere neue Welt
Die Stadt wird essbar und smart

Obst und Gemüse von der Stadtmauer. Salat und Kräuter aus dem Stadtpark. In essbaren Städten sprießt und gedeiht es, wo sonst Hecken wuchern und Geranien blühen. In manchen Metropolen gibt es gar sprechende Bänke, denkende Mülleimer und Gewächshochhäuser.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. IT-Sicherheit Angriffe auf Smart-City-Systeme können Massenpanik auslösen

    •  /