Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Minisforum Elitemini UM700: Mini-PC mit gestecktem Arbeitsspeicher und Ryzen-CPU

Auf 128 x 127 x 46 mm steckt der Hersteller eine Mobil-CPU von AMD und genug Anschlüsse. Auch ist Platz für ein 2,5-Zoll-Laufwerk.
/ Oliver Nickel
4 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Der Elitemini UM700 verwendet einen Ryzen 7 3750H. (Bild: Minisforum)
Der Elitemini UM700 verwendet einen Ryzen 7 3750H. Bild: Minisforum

Das in Hongkong ansässige Unternehmen Minisforum hat den Elitemini UM700(öffnet im neuen Fenster) ins Sortiment genommen. Der Mini-PC ist insofern ungewöhnlich, als hier ein Ryzen-Prozessor statt der weit verbreiteten Intel-Produkte verbaut wird. Der Hersteller entscheidet sich für den etwas älteren Ryzen 7 3750H mit einem Leistungsbudget von 35 Watt. Die CPU konnte Golem.de bereits in einem Gaming-Notebook von 2019 testen: dem Asus ZEPHYRUS G GA502 . Dieses konnte durch die erhöhte TDP in Benchmarks mit der aktuellen und energieeffizienteren Tiger-Lake-Generation von Intel mithalten.

Der Prozessor ist beim Minisforum-PC auf der Hauptplatine verlötet. Diese steckt in einem Gehäuse, das 128 x 127 x 46 mm misst und daher recht kompakt ist. Andere Komponenten wie der RAM und die SSD sollen austauschbar sein. Das System hat dafür zwei SODIMM-Slots und einen M.2-2280-Steckplatz verbaut. Zudem soll Platz für ein weiteres 2,5-Zoll-Sata-Laufwerk sein. Das Produkt kann mit 8 oder 16 GByte DDR4-RAM und einer 128, 256 oder 512 GByte großen SSD bestellt werden.

Drei Monitore und Peripherie

Das kleine Gehäuse hat genug Anschlüsse, um als Bürocomputer herzuhalten. Dazu zählen zwei USB-A-Ports (3.2 Gen2 und 3.2 Gen1), USB-C (3.2 Gen2), HDMI 2.0, Displayport und jeweils eine 3,5-mm-Klinke für Audio-Ein- und -Ausgabe. Über zwei RJ45-Steckplätze ist eine Ethernetverbindung möglich. Alternativ wird das verschraubte AX200-Modem von Intel genutzt, das per Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.1 funkt.

Reklame

Golem HIGHEND mit Geforce RTX 5060 Ti und AMD Ryzen 9 7900

Jetzt bestellen bei Dubaro (öffnet im neuen Fenster)

Derzeit sammelt der Hersteller auf der eigenen Seite noch Geld ein, um das Projekt anzustoßen. Bisher wurden etwa 2.400 von 5.000 US-Dollar gesammelt. Der Mini-PC startet mit 8 GByte RAM und 128-GByte-SSD ab 540 US-Dollar. Eine 256-GByte-SSD kostet 30 US-Dollar mehr, für 16 GByte RAM werden zusätzlich 30 US-Dollar für insgesamt 600 US-Dollar fällig. In der maximal kaufbaren Konfiguration mit 16 GByte RAM und 512-GByte-SSD kostet das Gerät 560 US-Dollar. Das Unternehmen will Exemplare ab Dezember 2020 ausliefern.


Relevante Themen