Mining und Transaktionen: Russische Zentralbank schlägt Verbot von Kryptowährungen vor

Die russische Zentralbank hat vorgeschlagen, sowohl die Nutzung von Kryptowährungen als auch das Schürfen zu verbieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Kryptowährungen auf der Flagge Russlands
Kryptowährungen auf der Flagge Russlands (Bild: Pixabay)

Die russische Zentralbank plädiert dafür, Finanzinstitutionen zu verbieten, Geschäfte mit Kryptowährungen durchzuführen. Sie fordert laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, Transaktionen zu blockieren, die darauf abzielen, Kryptowährungen für Fiat-Währungen zu kaufen oder zu verkaufen. Auch Krypto-Börsen sollten verboten werden.

Stellenmarkt
  1. Support-Specialist (m/w/d)
    Allianz Technology SE, Hamburg
  2. Linux Administrator (m/w/d)
    inexso - information exchange solutions GmbH, Oldenburg
Detailsuche

Kryptowährungen seien nach Ansicht der Bank eine Bedrohung der Finanzstabilität und des Wohlergehens der Bürger und der geldpolitischen Souveränität Russlands, heißt es in dem Reuters-Bericht. Der Nutzen von Kryptogeld sei demnach begrenzt. Kryptowährungen dienten nur zur Spekulation. Zudem würden sie häufig für Geldwäsche, Drogenhandel oder Erpressungen genutzt.

Beschränkungen für den Besitz von Kryptowährungen seien nicht vorgesehen, sagte die Leiterin der Abteilung für Finanzstabilität der Zentralbank, Elizaveta Danilova, Reuters.

Russland ist dem Bericht zufolge der weltweit drittgrößte Akteur im Bitcoin-Mining, hinter den USA und Kasachstan. Die russische Zentralbank argumentiert, Krypto-Mining bringe auch Energieprobleme mit sich. Ob die russische Regierung den Empfehlungen folgt, ist nicht absehbar.

China, Iran und Kosovo: vereint im Vorgehen gegen das Mining

Golem Akademie
  1. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    04.-06.07.2022, Virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    30.05.-03.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Ende September 2021 verbot China Transaktionen in Verbindung mit Kryptowährungen. Nicht erlaubt sind auch ausländische Onlinedienste, die Chinesen den Zugriff auf Digitalwährungen ermöglichen.

Ein Problem sieht die Volksrepublik in dem hohen Energieverbrauch des Minings, also dem digitalen Berechnungsprozess. Staatliche Behörden nahmen zuletzt etwa komplette Bitcoin-Mining-Farmen vom Netz. Nach dem weitgehenden Verbot des Minings begannen die Beteiligten, ihre Technik abzustoßen, und das Bitcoin-Mining verlagerte sich aus China weg in andere Regionen.

KRYPTOWÄHRUNGEN - Das 1x1 der Investments in Bitcoin & Altcoins: Wie Sie die Blockchain richtig verstehen lernen, in Kryptowährungen intelligent investieren und maximale Gewinne erzielen

Der hohe Stromverbrauch des Minings steht Chinas Verpflichtung im Weg, den landesweiten CO2-Ausstoß bis 2030 um 65 Prozent zu reduzieren. Zum anderen arbeitet das Land an einer eigenen und staatlich kontrollierten Kryptowährung, dem E-Yuan.

Die iranische Regierung stoppte 2021 das Erzeugen von Kryptowährungen für mehrere Monate. Sie macht die Krypto-Mining-Farmen mit für Stromausfälle verantwortlich.

Weil das Schürfen von Kryptowährungen stromintensiv ist, und der Kosovo in einer Stromkrise steckt, verbot die dortige Regierung ebenfalls, auf ihrem Staatsgebiet die digitalen Geldeinheiten zu errechnen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


sg-1 24. Jan 2022

Versuche bitte nicht, alle digitalen Produkte schlecht zu machen/klein zu reden, nur um...

sg-1 21. Jan 2022

Gerade wenn du als Argument Klima anfuhrst, solltest du FÜR crypto sein! Ansonsten lese...

Trockenobst 21. Jan 2022

In L2 und Mixer Chains nicht. Du hast ein Konto das in einer Gruppe von Konten steckt...

Boandlgramer 21. Jan 2022

... das die Beschränkungen von Kryptowährungen praktisch nur in totalitären Systemen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets
Was Fahrgäste wissen müssen

Das 9-Euro-Ticket für den ÖPNV ist beschlossene Sache, Verkehrsverbünde und -unternehmen sehen sich auf den Verkaufsstart in diesen Tagen gut vorbereitet. Doch es gibt viele offene Fragen.

Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets: Was Fahrgäste wissen müssen
Artikel
  1. LG HU915QE: Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung
    LG HU915QE
    Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung

    LG hat einen Kurzdistanzprojektor mit Lasertechnik vorgestellt. Der HU915QE erzeugt ein riesiges Bild und steht dabei fast an der Wand.

  2. Urkunden nicht zugestellt: Digitalisierung in Berlin sorgt für Pannen
    Urkunden nicht zugestellt
    Digitalisierung in Berlin sorgt für Pannen

    Eine Panne in der Berliner Innenverwaltung hat dafür gesorgt, dass Hunderte von wichtigen Urkunden nicht übermittelt werden konnten.

  3. Rheinland-Pfalz: Glasfaser soll erneut an Gleisen verlegt werden
    Rheinland-Pfalz
    Glasfaser soll erneut an Gleisen verlegt werden

    Onefiber hat sein erstes großes Projekt. In Rheinland-Pfalz wird parallel zur Glasfaser der Bahn verlegt und teilweise auch neu.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer Predator X38S (UWQHD, 175 Hz OC) 1.499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700X 268€ und PowerColor RX 6750 XT Red Devil 609€ und RX 6900 XT Red Devil Ultimate 949€) • Alternate (u. a. Cooler Master Caliber R1 159,89€) • SanDisk Portable SSD 1 TB 81€ • Motorola Moto G60s 149€ [Werbung]
    •  /