Minimal Phone: Minimales Smartphone mit E-Ink-Display und Tastatur geplant
Das Minimal Phone steht absichtlich gängigen Smartphone-Konventionen entgegen: Es soll ein E-Ink-Display und eine Tastatur haben und mit schlankem Android kommen.
Mit dem Minimal Phone plant der Hersteller Minimal ein Smartphone, das sich mit seinem kapazitiven E-Ink-Display und einer Tastatur deutlich von gängigen Smartphones unterscheidet. Das Gerät ist noch nicht in die Produktion gegangen und soll über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert werden, wie Minimal-Gründer Andre Youkhana in einer Ask-me-Anything-Runde auf Reddit erklärt.
Die Kampagne soll Anfang Februar 2024 starten, Youkhana rechnet angesichts des bisherigen Interesses damit, die für die Produktion notwendigen 3.000 Stück finanziert zu bekommen. Das Minimal Phone soll 400 US-Dollar kosten, es soll Rabatte über die Crowdfunding-Kampagne geben. Aktuell befindet sich das Gerät noch in der Planungsphase – bis zum Marktstart dürfte es also noch etwas dauern.
Das Minimal Phone soll 120 x 72 x 10 mm groß sein, der Bildschirm ist nicht ganz quadratisch. Auf den bisherigen Renderbildern scheint die unter dem Display eingebaute Tastatur keine physischen Buttons zu haben, sondern kapazitiv zu sein – Youkhana zufolge soll es aber ein haptisches Feedback geben.
4.000-mAh-Akku und vielleicht 5G
Das Telefon soll einen Akku mit einer Nennladung von 4.000 mAh haben, zur Laufzeit macht der Hersteller keine Angaben. Außerdem soll das Minimal Phone eine Kamera haben. 5G-Konnektivität wird Youkhana zufolge in Betracht gezogen – ob das fertige Gerät den schnellen Netzwerkstandard tatsächlich unterstützen wird, ist unbekannt. Technische Details gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch keine, einen fertigen Prototyp gibt es noch nicht.
Das Minimal Phone soll auf Android basieren und mit einem MnmlOS genannten Skin erscheinen. Dieser soll die gängige Android-Oberfläche durch ein deutlich minimalistischeres Design ersetzen, damit Nutzer sich auf das Wesentliche konzentrieren können. Bei der Auswahl der Apps sind die Aussagen von Youkhana etwas widersprüchlich.
Zum einen erklärt er, dass das Minimal Phone eine kuratierte Auswahl an Drittanbieter-Anwendungen verwenden wird – etwa Ridesharing-Apps. So soll "digitaler Overload" vermieden werden, die Phrase "digital minimalism" verwendet Youkhana mehrfach. Gleichzeitig sollen Nutzer über den Play Store aber auch jede gewünschte App herunterladen können.
Dies würde eine Google-Lizenz voraussetzen, die auch erfordert, dass eine Reihe von Google-Apps vorinstalliert werden müssen. Dieser Punkt widerspricht auch der Aussage, dass das Minimal Phone für beschränktes Datensammeln stehen soll.
Crowdfunding-Kampagne soll Anfang Februar 2024 starten
Die Android-Kompatibilität und die Tastatur sollen das Minimal Phone von Konkurrenten wie dem Light Phone abheben. Ob das Minimal Phone tatsächlich auf den Markt kommen wird, wird sich nach der Crowdfunding-Kampagne zeigen. Minimal hat bislang noch kein Gerät veröffentlicht und ist komplett neu auf dem Markt. Zudem können auch erfolgreiche Crowdfunding-Kampagnen am Ende immer noch scheitern.
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Wenn es meine Anforderungen erfüllen würde ja. Ich muss allerdings einfügen, dass ich...
weil eine virtuelle Tastatur auf solch einem Display wahrscheinlich sehr schmerzhaft...
Preis ? wo gehts zum Funding? Google / Moto / Lenovo / Xiaomi wollen es nicht umsetzen...
Die Software ist das Problem an den Geräten von Planet Computers; Es erscheinen kaum...
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