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Der Nachfolger: SNES Classic Mini

Allzu lange hielt das Erstaunen über den Hit bei Nintendo allerdings nicht an: Schon ein Jahr später erschien das SNES Classic Mini. Auch hier stimmen rein äußerlich Verarbeitung und Retrofaktor. Der Modulschacht lässt sich zwar nicht öffnen, dafür sind die Controllerports nett hinter einer abnehmbaren Blende versteckt. So macht die Konsole auch im Regal einen guten Eindruck. Die Controller-Kabel sind mit 140 cm Länge auf die doppelte Länge gewachsen, zum Speichern und zur Spieleauswahl kommt man aber wie gewohnt per Reset-Taster oder die Kombination Select und nach Unten auf dem Gamepad. Die Controller sind gut verarbeitet und unterscheiden sich nur minimal von den Originalen.

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Wie beim Vorgänger kommt schnell echtes Retrofeeling auf. Aufgereiht in einer Linie stehen 20 Klassiker wie Super Mario World, Donkey Kong Country, Castlevania 4 oder Final Fantasy 6 auf Knopfdruck bereit. Anders als beim NES Classic Mini gibt es beim SNES Classic Mini zusätzlich zu vier Speicherpunkten auch die Möglichkeit, das Spiel zirka eine Minute zurückzuspulen und von einem früheren Punkt an weiterzuspielen.

Damit die Bildschirmränder nicht nur schlicht schwarz erscheinen, hat Nintendo wie einst beim Super Game Boy einen Mix aus elf statischen und dynamischen Rahmen erstellt. Spieler können sich das Genre-Potpourri aus 21 Spielen mit einem Sternenhimmel, einem roten Vorhang oder einem schicken Retro-Holzdesign am Rand ausgeben lassen. Die kleine Konsole liefert das Bild in der maximalen Auflösung von 720p aus.

Der CRT-Scanline-Filter des SNES Mini ist recht unscharf und die Scanlines selbst sind nicht sehr ausgeprägt. Wie bereits beim NES Classic ist es möglich, die Bildausgabe auch im Aspekt auf 1:1 statt 4:3 anzupassen. Das ermöglicht in einigen Spielen Kreise mit gleichmäßigem Radius, etwa beim Morph Ball in Super Metroid. Deutliche Patzer wie beim Sound von Mega Man oder Super Mario Bros. 2 auf dem NES Classic liefert Nintendo nicht, für die meisten Spieler wird auch die Qualität der Emulation in Ordnung gehen.

  • Das SNES Mini Classic kommt mit zwei Controllern. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Modulschacht lässt sich nicht öffnen. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Die Controller sind recht nah am Original. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Das Megadrive Mini hat etwas längere Kabel als die Konkurrenz von Nintendo. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Modulschacht kann ein funktionsloses 32x aufnehmen. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Die Controller sind leider nur mit drei Buttons ausgestattet. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Die Playstation Mini kommt wie die meisten Minikonsolen ohne Netzteil. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Das CD-Laufwerk und der Knopf auf der rechten Seite sind lediglich angedeutet. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Die Controller verzichten auf Analogsticks und Rumble-Funktion. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Capcoms Home Arcade hat mit 2,5 Metern die längsten Kabel. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Die Joysticks sind mit Mikroschaltern versehen. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der USB-Port auf der Rückseite dient vermutlich für Updates - das verbaute WLAN-Modul stellte bei uns keine Verbindung her. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der C64 Mini hat nur einen Controller im Lieferumfang. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Die Tastatur ist funktionslos. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der nachgebaute Competition Pro verzichtet auf Mikroschalter, hat aber zusätzliche Knöpfe. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Im Neo Geo Mini ist ein 3,5 Zoll großer Bildschirm verbaut. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Joystick hat keine Mikroschalter und die Bedienelemente sind recht eng beieinander. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Auf der Rückseite befindet sich ein Mini-HDMI-Ausgang zum Anschließen an TV oder Monitor. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
Das SNES Mini Classic kommt mit zwei Controllern. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Erfreulich ist die sehr geringe Eingabeverzögerung und die hohe Qualität des Controller-Nachbaus. Die Spieleauswahl bewerten wir insgesamt als sehr gut. Es wäre sicherlich möglich gewesen, 20 andere aus den Top-Titeln auf dem Super Nintendo zu finden. Viele Spieler vermissen beispielsweise Donkey Kong Country 2, Sim City oder das Rollenspiel Chrono Trigger.

Auch das SNES Classic Mini ist ohne größere Anstrengungen hackbar. Die Konsole wird derzeit zu Preisen von über 100 Euro gehandelt.

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 Der Trendsetter: NES Classic MiniDer ewige Zweite: Megadrive Mini 
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Top-OR 26. Mai 2020

Dem kann ich nur zustimmen. Top Gerät.

Spiritogre 07. Dez 2019

Für die XBox 360 / One gibt es die Rare Replay Collection. Die enthält ca. 30 Rare...

TarikVaineTree 04. Dez 2019

Schritt 1 (für alle übrigens) wäre, über die Website ismyswitchpatched (Google) die...

Anonymer Nutzer 04. Dez 2019

Angeblich ist die Handhabung des FX-Chips beim Super Nintendo Mini besser, als die...

dEEkAy 03. Dez 2019

Meine SNES vergilbt vorsich hin. Vielleicht verkaufe ich die mal, hab noch ca 30 Games...


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