Abo
  • Services:

Minifarbsplitter: Panasonic verdoppelt Lichtempfindlichkeit von Bildsensoren

Panasonic hat mit der Entwicklung von Mikrofarbsplittern eine neue Technik entwickelt, die farbenfrohe Aufnahmen auch bei extrem schlechten Lichtverhältnissen ermöglichen soll. Farbfilter aus der Bayer-Matrix werden dadurch überflüssig.

Artikel veröffentlicht am ,
Links traditionelle Technik, rechts Panasonics Lichtteiler
Links traditionelle Technik, rechts Panasonics Lichtteiler (Bild: Panasonic)

Die neu entwickelten Farbsplitter sind das Kernstück von Panasonics neuer Technik für Bildsensoren. Sie ersetzen die bisher üblichen mosaikförmigen Farbfilter, die bislang dafür sorgen, dass überhaupt Farbinformationen gewonnen werden können, da Bildsensoren eigentlich nur Graustufenbilder erkennen.

  • Links traditioneller Farbfilter, rechts Panasonics Erfindung (Bild: Panasonic)
  • Links traditionelle Technik, rechts ein Bild mit Panasonics Lichtteiler (Bild: Panasonic)
Links traditioneller Farbfilter, rechts Panasonics Erfindung (Bild: Panasonic)
Stellenmarkt
  1. Hochland Natec GmbH, Heimenkirch
  2. Robert Bosch GmbH, Hildesheim

Die neuen Farbsplitter können die Beugung des Lichts auf einem mikroskopisch kleinen Niveau kontrollieren. Dabei wird deutlich weniger Licht geschluckt als bei den Farbfiltern - folglich sind die Sensoren lichtempfindlicher.

Konventionelle Bayer-Matrix-Filter schlucken ungefähr 50 bis 70 Prozent des einfallenden Lichts, bevor es auf den Sensor fallen kann. Die neuen Farbsplitter können sowohl bei CCD- als auch bei CMOS-Sensoren eingesetzt werden, betonte Panasonic. Sie sind in eine durchsichtigen Platte eingearbeitet und können die farbigen Lichtanteile auf mikroskopischer Ebene trennen, so dass sie getrennt auf die Sensoroberfläche fallen. Das weiße Licht wird dabei in seine Bestandteile Blau, Grün und Rot wie bei einem Prisma aufgeteilt. Das geschieht allerdings millionenfach direkt über dem Sensor. Die einfallenden Lichtanteile werden in ihrer Intensität ausgewertet und später wieder zu einem Farbbild zusammengesetzt.

Die Technik ist jedoch noch weit davon entfernt, in Kameras eingesetzt zu werden und die konventionellen Bayer-Filter zu ersetzen. Zunächst müssten andere Pixellayouts entwickelt werden, um das separierte Licht auch auswerten zu können. Die Erfindung ist durch zahlreiche Patente und Patentanträge geschützt. In Japan hält Panasonic dafür allein 21 Patente und in anderen Ländern noch einmal 16 Stück.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)

spambox 05. Feb 2013

Außerdem wird nicht "die Farbe", sondern das Licht zerlegt. Wenn man Farbe zerlegen will...

Anonymer Nutzer 05. Feb 2013

Der Unterschied ist glaub einfach, dass beim Bayer Pattern Farben gefiltert werden...

ad (Golem.de) 05. Feb 2013

Das habe ich doch gleich mal aufgegriffen :) Danke. Mit freundlichen Grüßen ad (Golem.de)

zonk 05. Feb 2013

Aber es bringt eine Blendenstufe (doppelt so viel Licht) Das sind Steigerungen die wir so...


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Die Digitalisierung des Weltraums
  2. Raumfahrt Mann überprüft mit Rakete, ob die Erde eine Scheibe ist
  3. Raumfahrt Falsch abgebogen wegen Eingabefehler

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

    •  /