Minibook X: Chuwi packt 12 GByte Arbeitsspeicher in 550-Euro-Notebook
Der chinesische Hardwarehersteller Chuwi hat ein neues, ungewöhnliches Gerät im Angebot. Das Minibook X ist mit 10,8-Zoll-Display (27,4 cm) nicht nur relativ kompakt. Auch werden hier 12 GByte LPDDR4X-RAM verlötet. Das ist für ein Notebook, das im Onlineshop(öffnet im neuen Fenster) des Herstellers 550 Euro kostet, relativ viel. Gleiches gilt für die überdurchschnittlich hohe Displayauflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln (16:10).
Ebenfalls ungewöhnlich ist die verbaute Frontkamera. Es handelt sich dabei um ein Punch-Hole-Design, das normalerweise bei Smartphones und Tablets zu finden ist. Das Notebook ist mit 360-Grad-Scharnier, Touchscreen und Stift-Digitizer versehen und eignet sich so als Convertible. Das Chassis soll zudem nur 900 Gramm wiegen. Es misst 24,6 x 16,8 x 1,8 cm.
Typisch für Chuwi: Der Hersteller entscheidet sich nicht für ein in der Anschaffung teureres Alder-Lake-P-SoC. Stattdessen wird Intels in 10 nm gefertigtes Jasper Lake , genauer gesagt der Intel Celeron N5100 mit vier Kernen, verbaut. Das Notebook dürfte sich daher eher als Schreib- und Medienkonsumgerät als als echte Rechenmaschine eignen. Zudem wird das geringe Gewicht mit einem relativ kleinen Akku erkauft. Dieser ist für 26,6 Wattstunden ausgelegt.
USB-C muss reichen
Die verbaute SSD ist mit 512 GByte aber ausreichend groß. An den Gehäuseseiten befinden sich zwei USB-C-Buchsen und eine 3,5-mm-Klinke. Das Notebook unterstützt USB-PD mit 45-Watt-Ladung. Weitere Anschlüsse müssen über Adapter und Docks realisiert werden.
Das Notebook kann aus Lagerorten in China oder Spanien bestellt werden. Der Preis liegt bei etwa 550 Euro. Der dazugehörige Stylus kostet noch einmal 20 Euro zusätzlich. Die Auslieferung aus China beginnt ab Februar 2022. Spanien folgt im März 2022. Es scheint, als gebe es aber nur Varianten mit ANSI-Tastatur und US-Symbolen.
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