Abo
  • Services:

Verfügbarkeit und Fazit

Das Jelly-Smartphone kann aktuell nicht bestellt werden, es soll 100 US-Dollar kosten. Die Premium-Version soll 125 US-Dollar kosten. Zwar bietet der Hersteller auf der Kickstarter-Seite des Projektes eine Vorbestelloption an, diese führt allerdings nur zur Indiegogo-Seite, auf der wir kein Gerät ordern können.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
  2. RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH, Sinzheim

Am 16. September 2017 soll allerdings die neue Webseite des Herstellers Unihertz online gehen. Dort dürfte das Jelly dann bestellbar sein.

Fazit

Das Jelly ist winzig, leistet dafür aber eine Menge. Dual-SIM, LTE, Dual-Band-WLAN, eine Kamera (wenngleich die Qualität streitbar ist) - all das muss man erst einmal in ein dermaßen kleines Gehäuse bekommen. Dank der Miniaturisierung ist das Jelly wahrscheinlich das kleinste Smartphone mit Android 7.

  • Der Ausschnitt eines mit dem Jelly aufgenommenen Fotos zeigt, wie stark die Details verschwimmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Jelly aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Jelly von Unihertz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Jelly hat ein 2,45 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone passt bequem in die Handinnenfläche. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die technische Ausstattung rangiert auf niedrigem Niveau: Im Inneren arbeitet ein 1-GHz-Prozessor, der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 2 Megapixel und eignet sich eher nur für Videotelefonie. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Jelly läuft Android 7. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptkamera hat 8 Megapixel, macht aber keine guten Fotos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku des Jelly hat eine Nennladung von 950 mAh und lässt sich auswechseln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter dem Akku sind zwei SIM-Slots und ein Steckplatz für Micro-SD-Karten eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Jelly von Unihertz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die technische Ausstattung rangiert auf niedrigem Niveau: Im Inneren arbeitet ein 1-GHz-Prozessor, der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Diese Verkleinerung führt aber natürlich auch zu einigen nötigen Umstellungen bei der Benutzung des Smartphones. So halten wir eine Wischtastatur für zwingend notwendig, um bequem und vor allem in vergleichbarer Geschwindigkeit wie auf einem größeren Smartphone tippen zu können.

Auch das Browsen oder die Nutzung von Apps erfordert einige Umstellung. Der Bildschirm ist so klein, dass eine gewisse Präzision nötig ist. Manche Webseiten sind schlicht nicht gut auf dem Jelly anzuschauen, ebenso haben manche Apps zu detaillierte Menüs, als dass die Nutzung Spaß machen würde.

Außerdem ist das Jelly nicht gerade ein leistungsstarkes Smartphone. Mit einem 1-GHz-Prozessor und 1 GByte RAM in der Standardversion sind dem Gerät Grenzen gesetzt, die oftmals schon beim Start mehrerer Apps erreicht werden. Allzu leistungsintensive Anwendungen sollten Nutzer mit dem Jelly nicht nutzen wollen.

Rechenintensive Spiele scheinen uns aber auch nicht der geeignetste Einsatzzweck für das Jelly zu sein - natürlich auch wegen des kleinen Displays. Wir sehen das Jelly eher als kleines, leicht zu transportierendes Kommunikationsgerät, auf dem wir Messenger nutzen und E-Mails schreiben können, telefonieren und hin und wieder im Internet browsen. Die angekündigte dreitägige Laufzeit ist unter praktikablen Umständen kaum zu erreichen.

Die Zielgruppe für das Jelly-Smartphone sind sicherlich Nutzer, die explizit ein derartig kleines Smartphone haben wollen - und sich mit den Nachteilen wie der mitunter fitzeligen Bedienung und der Hardware im Einsteigerbereich abfinden können. Für den Preis des Jelly inklusive der Versandkosten würden Käufer durchaus auch ein größeres Smartphone mit besserer Kamera und besserem Prozessor bekommen. Das passt dann allerdings auch nicht mehr in die Kleingeldtasche einer Jeans.

 Benchmarkergebnis wie erwartet niedrig
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

chromax 17. Okt 2017

Wenn du daran noch Bänder machst, hast du diese https://www.gearbest.com/smart-watch-phone/

chromax 17. Okt 2017

Ich muss jedes mal die Tränen zurückhalten wenn ich es sehe im Schrank. Inzwischen nur...

andy01q 12. Okt 2017

Hast recht, danke für die Erklärung.

Melkor 19. Sep 2017

...und deshalb hat man jahrelang Apple das Feld überlassen? ...und deshalb hat Sony die...

Kartenknipser 19. Sep 2017

Konnte meins auch beim Zoll abholen. Da ich den Zollbeamten aber kenne, habe ich ihm alle...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018)

Ein Convertible mit E-Ink-Display - das Yoga Book C930 ist ein Hingucker, aber wie bedient es sich? Wir haben es ausprobiert.

Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018) Video aufrufen
Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

    •  /