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Texteingabe nur mit Wischtastatur sinnvoll

Das trifft besonders dann zu, wenn wir Text eingeben müssen. Die vorinstallierte Android-Tastatur misst ungefähr 30 x 20 mm, entsprechend fitzelig ist es, die einzelnen Buchstaben zu treffen. Deren Reaktionsfeld ist nur millimetergroß. Wir müssen sehr langsam tippen, um trotz Autokorrektur kein Kauderwelsch einzugeben; Spaß macht das nicht, auch nicht mit anderen klassisch aufgebauten Keyboards.

  • Der Ausschnitt eines mit dem Jelly aufgenommenen Fotos zeigt, wie stark die Details verschwimmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Jelly aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Jelly von Unihertz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Jelly hat ein 2,45 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone passt bequem in die Handinnenfläche. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die technische Ausstattung rangiert auf niedrigem Niveau: Im Inneren arbeitet ein 1-GHz-Prozessor, der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 2 Megapixel und eignet sich eher nur für Videotelefonie. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Jelly läuft Android 7. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptkamera hat 8 Megapixel, macht aber keine guten Fotos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku des Jelly hat eine Nennladung von 950 mAh und lässt sich auswechseln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter dem Akku sind zwei SIM-Slots und ein Steckplatz für Micro-SD-Karten eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Jelly von Unihertz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auf dem Jelly läuft Android 7. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Abhilfe schaffen Tastaturen, auf denen wir Texte über Wischbewegungen eingeben können - beispielsweise Swype oder auch die Google-Tastatur G Board. Anstatt die Buchstaben auf dem Winz-Display einzeln treffen zu wollen, bewegen wir unseren Daumen einfach in einer einzelnen Bewegung über Buchstaben des einzugebenen Wortes. Das funktioniert trotz des Mini-Bildschirms sehr gut und macht Anwendungen wie Chat-Apps überhaupt erst nutzbar - und das sogar sehr gut.

Der große Vorteil des Jelly liegt im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand: Das Smartphone passt in unsere Handinnenfläche und ist entsprechend angenehm in der Hosen- oder Hemdtasche zu tragen. Das kleine Display sorgt dafür, dass wir alle Bereiche mit unserem Daumen erreichen können, ohne unsere Handhaltung ändern zu müssen. Bei großen Smartphones funktioniert das nicht mehr ohne weiteres.

Komplett ausgestattetes Smartphone

Von der Technik her ist das Jelly ein komplett ausgestattetes Smartphone, dem es im Grunde an keinem Merkmal eines modernen Gerätes fehlt. Auf der Rückseite ist eine Kamera eingebaut, die eine Auflösung von 8 Megapixeln hat. Die Qualität der damit aufgenommenen Fotos ist nicht besonders gut und kaum mit anderen sehr günstigen Smartphones vergleichbar.

Die Details sind verwaschen, Tageslichtaufnahmen haben einen Blaustich und zeigen bereits starke Artefakte. Aufnahmen bei schlechten Lichtbedingungen sind entsprechend noch schlechter, da hilft auch der eingebaute LED-Blitz nicht viel. Die Frontkamera hat 2 Megapixel und eignet sich damit bestenfalls für Videotelefonie.

1-GHz-Prozessor und 1 GByte RAM

Im Inneren des Jelly steckt Mediateks MT6737M, ein Vierkern-SoC mit einer maximalen Taktrate von 1,09 GHz. Zusammen mit 1 GByte Arbeitsspeicher reicht das beim Standardmodell des Jelly zwar, den Homescreen ruckelfrei durchblättern zu können; beim Starten von Apps und deren Benutzung zeigen sich die Limitierungen des Systems aber schnell. Alles fühlt sich etwas träge an, wir müssen beim App-Start warten, Scrolling im Chrome-Browser ist nicht immer ruckelfrei. Das Jelly gibt es noch in einer teureren Pro-Version mit 2 GByte RAM, wo sich diese Probleme weniger zeigen dürften.

Die Standard-Version des Jelly hat einen eingebauten Flash-Speicher von 8 GByte, was nach unserer Auffassung viel zu wenig ist. Knapp die Hälfte steht für Nutzer zur freien Verfügung, weshalb wir ohne eine Speicherkarte mit dem Platz haushalten müssen. Glücklicherweise hat Unihertz einen Steckplatz für Micro-SD-Karten eingebaut; eine Speicherkarte halten wir bei Nutzung des Jelly für unabdingbar. Bei der App-Installation können Light-Versionen von Apps helfen, die es beispielsweise von Facebook und dessen Messenger gibt. Auch Instant Apps wie die von Twitter helfen, auf dem Gerät Platz für andere Inhalte freizuhalten.

 Winz-Display mit geringer PixeldichteBenchmarkergebnis wie erwartet niedrig 
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chromax 17. Okt 2017

Wenn du daran noch Bänder machst, hast du diese https://www.gearbest.com/smart-watch-phone/

chromax 17. Okt 2017

Ich muss jedes mal die Tränen zurückhalten wenn ich es sehe im Schrank. Inzwischen nur...

andy01q 12. Okt 2017

Hast recht, danke für die Erklärung.

Melkor 19. Sep 2017

...und deshalb hat man jahrelang Apple das Feld überlassen? ...und deshalb hat Sony die...

Kartenknipser 19. Sep 2017

Konnte meins auch beim Zoll abholen. Da ich den Zollbeamten aber kenne, habe ich ihm alle...


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