Abo
  • Services:

Winz-Display mit geringer Pixeldichte

Das Display misst 2,45 Zoll in der Diagonale - das ist weniger als der Monitor einer modernen Digitalkamera wie etwa der GH5 von Panasonic. Die Auflösung liegt bei 432 x 240 Pixeln, was auch angesichts der gebotenen Display-Größe ziemlich wenig ist: Die Pixeldichte beträgt nur 201 ppi, was man den Bildschirminhalten auch ansieht. Wirklich scharf ist die Darstellung nicht, Treppeneffekte besonders bei Schrift sind zu erkennen. Betrachten wir den Bildschirm von der Seite, verliert er merklich an Helligkeit. Das gilt besonders, wenn wir ihn von einem niedrigeren Blickwinkel anschauen.

  • Der Ausschnitt eines mit dem Jelly aufgenommenen Fotos zeigt, wie stark die Details verschwimmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Jelly aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Jelly von Unihertz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Jelly hat ein 2,45 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone passt bequem in die Handinnenfläche. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die technische Ausstattung rangiert auf niedrigem Niveau: Im Inneren arbeitet ein 1-GHz-Prozessor, der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 2 Megapixel und eignet sich eher nur für Videotelefonie. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Jelly läuft Android 7. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptkamera hat 8 Megapixel, macht aber keine guten Fotos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku des Jelly hat eine Nennladung von 950 mAh und lässt sich auswechseln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter dem Akku sind zwei SIM-Slots und ein Steckplatz für Micro-SD-Karten eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Jelly von Unihertz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Jelly hat ein 2,45 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Marc Cain GmbH, Bodelshausen
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Das Display-Glas wirkt auf uns nicht sonderlich kratzfest. Freundlicherweise legt Unihertz dem Jelly eine Displayschutzfolie bei, die sich dank der geringen Größe des Displays problemlos ohne Blasen aufbringen lässt. Unterhalb des Displays befindet sich der Homebutton sowie links ein Zurück-Button und rechts - ungewöhnlich bei modernen Smartphones - ein Menü-Button. Dieser ruft innerhalb einer App das Menü auf, und nicht - wie bei den meisten aktuellen Geräten - die Übersicht der zuletzt genutzten Apps. Diese erreichen wir über einen langen Druck auf den Homebutton, der gleichzeitig auch als Benachrichtigungslicht dient.

Für manche Inhalte brauchen wir eine Lupe

Inhalte sind auf dem Jelly-Smartphone nicht nur wegen der geringen Auflösung schwer zu lesen, sondern auch aufgrund der Skalierung: Bei der standardmäßig eingestellten Schriftgröße ist Text mitunter schon zu klein, um ihn gut lesen zu können. Stellen wir die Schriftgröße auf die größte Stufe, fällt uns das Lesen leichter.

Die Darstellung insgesamt leidet aber darunter: Texte in Widgets werden teilweise nach wenigen Buchstaben getrennt, Webseiten passen noch schlechter auf das kleine Display des Jelly als bei größeren Geräten. Bereits in der Standardeinstellung der Schriftgröße ist das Display eigentlich schon zu klein. Icon-Bezeichnungen auf dem Startbildschirm müssen als Laufschrift angezeigt werden, beispielsweise bei der Verknüpfung der Einstellungen.

Das Browsen von Internetseiten auf dem Jelly-Smartphone ist auch gewöhnungsbedürftig. Das Display ist für unseren Geschmack einfach viel zu klein, um angenehm Texte lesen zu können - selbst, wenn wir für Mobilgeräte optimierte Seiten anschauen. Generell leiden die meisten Anwendungen unter dem kleinen Bildschirm, auch Spiele, E-Mail-Anwendungen oder Google Maps. Nutzbar ist alles, die Einschränkungen durch den winzigen Bildschirm sind für unseren Geschmack aber zu stark.

Wir passen uns der Display-Größe an

Zwar gelingt es uns nach einiger Zeit, ein Gespür für den kleinen Bildschirm zu bekommen; ab diesem Zeitpunkt treffen wir Schaltflächen weitaus zuverlässiger als zuvor, auch wenn sie sehr klein sind. Spätestens bei Apps wie Youtube oder auch Facebook stört uns die geringe Größe des Displays aber. Grundsätzlich sind alle Apps nutzbar - dank normalem Android können wir wie auf einem anderen Smartphone unsere gewohnten Anwendungen installieren. Schön anzusehen ist das aber häufig nicht, geschweige denn praktisch.

 Mini-Smartphone Jelly im Test: Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbarTexteingabe nur mit Wischtastatur sinnvoll 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 20€, Boxsets im Angebot, Serien zum Sonderpreis)
  2. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

chromax 17. Okt 2017

Wenn du daran noch Bänder machst, hast du diese https://www.gearbest.com/smart-watch-phone/

chromax 17. Okt 2017

Ich muss jedes mal die Tränen zurückhalten wenn ich es sehe im Schrank. Inzwischen nur...

andy01q 12. Okt 2017

Hast recht, danke für die Erklärung.

Melkor 19. Sep 2017

...und deshalb hat man jahrelang Apple das Feld überlassen? ...und deshalb hat Sony die...

Kartenknipser 19. Sep 2017

Konnte meins auch beim Zoll abholen. Da ich den Zollbeamten aber kenne, habe ich ihm alle...


Folgen Sie uns
       


Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test

Wir haben vier komplett kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel getestet. Mit dabei sind Apples Airpods, Boses Soundsport Free, Ankers Zolo Liberty Plus sowie Googles Pixel Buds. Dabei bewerteten wir die Klangqualität, den Tragekomfort und die Akkulaufzeit sowie den allgemeinen Umgang mit den Stöpseln.

Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test Video aufrufen
Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

    •  /