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Mini-Server: Maya sammelt eine Million Euro auf Crowdfunding-Plattform

Das Hamburger Start-up Protonet bietet sparsame und sichere Server für kleine Firmen. Auf der Crowdfunding-Plattform Seedmatch sammelte das Unternehmen jetzt innerhalb weniger Stunden mehr als eine Million Euro ein - und stellte damit einen Rekord auf.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Der Mini-Server Maya
Der Mini-Server Maya (Bild: Protonet)

89 Minuten hat es gedauert, dann hatte Protonet eine Million US-Dollar für den Bau seines kleinen und sparsamen Servers zusammen. Das deutsche Start-up setzte damit einen neuen Crowdfunding-Rekord. "Maya" soll 1200 Euro kosten und so vor allem für kleine Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern interessant sein.

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Seit 4. Juni hatte das 2012 in Hamburg gegründete Start-up auf der deutschsprachigen Crowdfunding-Seite Seedmatch nach Investoren gesucht. Bereits am Abend hatten die beiden Gründer Ali Jelveh und Christopher Blum ihr Ziel von 1,5 Millionen Euro erreicht. Die Eine-Million-Euro-Marke war nach drei Stunden und 33 Minuten erreicht gewesen, am Abend waren mehr als 1000 Investoren an Bord. Anders als bei Kickstarter werden die Investoren bei Seedmatch später am Erfolg der Projekte beteiligt. Das Geld soll laut Protonet vor allem in Produktion und Marketing fließen.

Nutzer müssen Daten nicht in fremde Hände geben

Das Unternehmen setzt auf Server, die die Vorzüge von Cloud-Diensten bieten, ohne dass die Nutzer ihre Daten dafür in fremde Hände geben müssen. Im Preis enthalten sind mehrere Jahre Support und Updates sowie der Betrieb des Reverse-Proxy-Dienstes, über den die Server aus dem Internet erreichbar sind. Maya bietet 8GB RAM und einen Intel Celeron Prozessor. Der Server läuft auf der Protonet-eigenen Linux-Variante SOUL.

Die Firma hatte 2013 schon eine größere Version ihres Servers per Crowdfunding finanziert. Damals sammelte Protonet knapp 150.000 Euro ein. Seit Juli 2013 wurden die Speicher an rund 250 Firmen vor allem im deutschsprachigen Raum ausgeliefert. Nach eigenen Angaben hat Protonet inzwischen rund eine halbe Million Euro an Umsatz erwirtschaftet und beschäftigt 23 Mitarbeiter. Jelveh und Blum arbeiteten vor der Gründung von Protonet beim Karrierenetzwerk Xing.

Den bisherigen Crowdfunding-Rekord hielt das Filmprojekt Veronica Mars, für das per Kickstarter nach etwas mehr als vier Stunden eine Million US-Dollar zusammengekommen waren. Den Rekord der höchsten bislang gesammelten Summe hält nach wie vor das Smartphone-Projekt Ubuntu Edge, das rund 12,8 Millionen US-Dollar einsammelte. Weil das Ziel von 32 Millionen US-Dollar damit aber verfehlt worden war, mussten die Unterstützer die Gelder nie zahlen.



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olleIcke 25. Jun 2014

Was is mit Vergleichen zu Freedombox oder ArcOS? Die Leute hier zielen weniger auf den...

elgooG 06. Jun 2014

Die Zielgruppe ist ganz sicher nicht die Selbe. Ja, eine Diskstation ist schnell...

Jakob_Carstens 06. Jun 2014

;) Beobachtung nicht ganz falsch. Aber auch reine B2B-Ideen wurden gut finanziert...

Sharkuu 06. Jun 2014

das ganze ist schein sicherheit. egal, wie einfach die bedienung ist, den meisten fallen...

elgooG 05. Jun 2014

Also bin ich doch nich allein. ^^ Jetzt fehlt nur noch, dass die Kühlung dieses laute...


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