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Während Linux sämtliche Hardware der getesteten Minirechner unterstützt, gibt es Probleme bei der Installation neben Windows.
Während Linux sämtliche Hardware der getesteten Minirechner unterstützt, gibt es Probleme bei der Installation neben Windows. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Lenovos Thinkcentre Tiny M93p vergisst Linux oder Windows

Bei dem Start des Ubuntu-Live-Systems auf dem Thinkcentre Tiny M93p erwartet uns eine Überraschung. Es erscheint die Fehlermeldung "gfxboot.c32: not a COM32R Image". Erst mit der Eingabe live können wir das Betriebssystem starten. Auch hier funktionieren WLAN sowie Bluetooth und die Soundausgabe über den Displayport problemlos. Das Angebot des Ubuntu-Installers: die gesamte Festplatte zu löschen. Wir legen selbst Hand an und verkleinern die bestehende Windows-Partition, die auf einer dritten primären Partition liegt, um die Hälfte.

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Die Installation dauert hier etwas länger als auf den anderen Geräten, denn unser Modell hat eine 500-GByte-SATA-Platte, die naturgemäß langsamer ist als die in den anderen Rechner verbauten SSDs. Nach dem Neustart erscheint wie bereits bei den anderen Rechnern in Grub kein Eintrag zum parallel installierten Windows. Hier hilft auch der Befehl update-grub nicht. Denn der Installer erkennt die EFI-Partition auf dem System nicht und richtet Grub im herkömmlichen Modus im Bootsektor der Festplatte ein. Eine zweite Installation, bei der wir den Ubuntu-Installer auf die EFI-Partition hinweisen, behebt das Problem nicht.

Ähnlich geht es uns mit Suses Enterprise Desktop. Die Installation von SLED läuft problemlos, es gibt keine Probleme mit der GUID-Partitionstabelle. Die bestehende Windows Partition wird automatisch verkleinert. Da SLED den Bootloader aber nicht korrekt installieren kann, sondern auf der Linux-Partition ablegt, landen wir wieder in Windows. Interessanterweise führt also das selbstinstallierte Windows zu deutlich mehr Problemen bei der Installation von Linux als die vorkonfigurierten Images, die Dell, Fujitsu und HP auf ihre Geräte aufspielen.

Fazit

Bei keinem der vier Minirechner gibt es Probleme mit der Hardware-Unterstützung. Alle Komponenten und Anschlüsse funktionieren tadellos unter Ubuntu 14.10 und Suse Linux Enterprise Desktop. Der in Haswell-CPUs verbaute Grafikkern reicht locker für eine flüssige Darstellung sowohl von Ubuntus Unity-Desktop als auch von dem unter SLED verwendeten Desktop Gnome 3 auf einem Monitor mit einer maximalen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Die unter Ubuntu verwendete Version 10.3 und die unter SLED bereitgestellte Version 10.0 der Grafikbibliothek Mesa unterstützt aber lediglich OpenGL in der Version 3.0.

Eine komplett problemlose Parallelinstallation von Linux und Windows ist uns auf keinem der Minirechner gelungen. Bis auf das Nachbessern im Bootmanager Grub funktionierte das immerhin auf Fujitsus Esprimo Q520 und Dells Optiplex 9020 Micro weitgehend ohne übermäßiges Eingreifen. Bei Lenovos Thinkcentre Tiny M93p mit dem von uns installierten Windows und HPs Elitedesk 800 Mini muss entweder tief ins System eingegriffen oder auf Windows gänzlich verzichtet werden.

 HPs Elitedesk 800 Mini hat keinen Platz für Linux

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Phreeze 15. Apr 2015

eben... und WER installiert rootsystem noch auf nem Raid1 und dann noch gemixt mit raid5...

Phreeze 15. Apr 2015

als ob da mehr als 1% Abweichung entstehen würde.... ob Mint, Ubuntu, Suse, Debian...

Arkatrex 07. Apr 2015

Ein Standard User installiert sich auch kein Linux.

tingelchen 04. Apr 2015

Ganz einfach. Weil neben der Partition für das vorinstallierte Windows noch min. eine...

non_sense 02. Apr 2015

Nur doof ist, dass hier keine Hardware getestet wurde, sondern lediglich versucht wurde...



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