HPs Elitedesk 800 Mini hat keinen Platz für Linux

Der HP Elitedesk wird mit Windows 8 ausgeliefert. Den Start von den USB-Sticks mit den Linux-Installern forcierten wir über Microsofts Betriebssystem. Das Bios lässt sich mit der F12-Taste öffnen. Auf der 256 GByte großen SSD ist eigentlich genügend Platz für eine Parallelinstallation mit Linux. Allerdings macht hier die Partitionsaufteilung Probleme, denn neben der Boot- und Systempartition gibt es noch eine für das Recovery und schließlich noch eine weitere für HP Systemwerkzeuge. Alle vier sind als primäre Partitionen eingerichtet.

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Somit lässt sich keine weitere Partition für Linux einrichten, ohne eine der primären Partitionen zu löschen. Folgerichtig schlägt der Ubuntu-Installer und auch der von SLED vor, die gesamte Festplatte für sich zu beanspruchen. Möglich wäre ein komplettes Backup des Inhalts des Datenträgers als Image etwa mit Clonezilla, um den Rechner später wieder in den Originalzustand zu versetzen. Als wir Ubuntu und SLED die gesamte Festplatte überlassen, klappt die Installation problemlos.

Fujitsus Esprimo Q520 ohne Rettungsmöglichkeit

Für die Installation der Linux-Distributionen sind auch hier keine besonderen Bios-Änderungen nötig. Mit dem einmaligen Drücken der F12-Taste gelangen wir in die Auswahl bootfähiger Geräte. Vorinstalliert ist Windows 7, das sich samt Recovery-Werkzeugen wie beim HP Elitedesk auf insgesamt vier primäre Partitionen auf der 128 GByte großen SSD verteilt. Eine davon ist etwa 60 GByte groß und wird unter Windows als leere Datenpartition angezeigt. Diese löschen wir und richten in einer erweiterten Partition eine Swap- und Systempartition für Linux ein.

Die Installation von Ubuntu funktioniert danach ohne Probleme. Auch hier vergisst Ubuntu aber, die Windows-Installation in den Bootloader Grub hinzuzufügen, was wir mit dem Befehl update-grub beheben können. Das Zurücksetzen auf den Werkszustand ist allerdings nicht so einfach. Zwar richtet Grub gleich zwei Einträge zum Windows-Bootloader ein, aber keiner der beiden startet den Recovery-Modus. Auch im Menü, das zum abgesicherten Modus führt, gibt es anders als beim Dell keinen Eintrag zum Wiederherstellen des Systems. Eine noch größere Überraschung erleben wir, als wir unter Windows eine Rettungs-DVD erstellen. Zwei darüber erstellte optische Datenträger funktionieren nicht. Mit dem Werkzeug Mbrfix können wir den Windows-Bootloader wiederherstellen, da es sich nicht um ein UEFI-System handelt.

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 Dells Optiplex 9020 Micro mit ausgeschaltetem UEFILenovos Thinkcentre Tiny M93p vergisst Linux oder Windows 
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Phreeze 15. Apr 2015

eben... und WER installiert rootsystem noch auf nem Raid1 und dann noch gemixt mit raid5...

Phreeze 15. Apr 2015

als ob da mehr als 1% Abweichung entstehen würde.... ob Mint, Ubuntu, Suse, Debian...

Arkatrex 07. Apr 2015

Ein Standard User installiert sich auch kein Linux.

tingelchen 04. Apr 2015

Ganz einfach. Weil neben der Partition für das vorinstallierte Windows noch min. eine...



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