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Dells Optiplex 9020 Micro mit ausgeschaltetem UEFI

Für die Installation von Ubuntu 14.10 auf dem Dell Optiplex 9020M sind keine besonderen Einstellungen im Bios nötig, das mit F12 geöffnet werden kann. Dort müssen wir lediglich den Stick auswählen, von dem wir Ubuntu installieren wollen. Obwohl Secure Boot unterstützt wird, ist es auf unserem Testgerät deaktiviert. Selbst die UEFI-Unterstützung ist ausgeschaltet, stattdessen ist der Legacy-Modus aktiv. Schalten wir in den UEFI-Modus um, verschwindet der Eintrag der 128-GByte großen SSD aus der Liste der bootfähigen Geräte und nur unser UEFI-fähiger USB-Stick bleibt in der Liste zurück. Demnach lassen sich zwar auch nicht-UEFI-fähige Linux-Distributionen installieren, die in den meisten aktuellen Linux-Distributionen inzwischen nutzbare Secure-Boot-Option funktioniert dann aber nicht.

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Die Installation von Ubuntu 14.10 läuft routinemäßig und schnell ab. Denn alle sechs USB-Ports unterstützen USB 3.0 und mit einem entsprechenden USB-Stick dauert die Installation knappe sieben Minuten, samt Partitionsaufteilung und dem Herunterladen von ersten Updates aus dem Internet. Das sind Zeiten, von denen die Windows-Kollegen träumen. Die Installation von offiziellen Microsoft-Images kann durchaus einen ganzen Arbeitstag beanspruchen. Im Optiplex ist ein kleiner Lautsprecher, über den die Klangausgabe unter Ubuntu zunächst erfolgt. In den Soundeinstellungen können wir problemlos mit der Änderung der Klangausgabe über HDMI/Displayport den Ton über die im Monitor verbauten Lautsprecher umleiten. Bluetooth funktioniert ebenfalls sofort. Proprietäre Treiber stehen nicht zur Verfügung, werden aber auch nicht benötigt.

Linux vergisst Windows

Etwas Kopfzerbrechen bereitet uns nach einem Neustart, dass der Bootloader Grub direkt Ubuntu startet, obwohl wir Linux parallel zum mitgelieferten Windows 7 installiert haben. Nachdem wir den Befehl sudo update-grub ausgeführt haben, erscheint das Bootmenü mit dem Eintrag für Windows. Von dort können wir dann mit F8 in die Wiederherstellungskonsole von Windows wechseln und mit Hilfe des von Dell bereitgestellten Werkzeugs das System in seinen Originalzustand versetzen. Die von Ubuntu angelegten Partitionen müssen wir anschließend unter Gparted löschen und die Windows-Partition wieder auf ihre ursprüngliche Größe zurücksetzen. Dell bietet unter Windows auch Werkzeuge, mit denen Backups vom bestehenden System beispielsweise auf einen USB-Stick übertragen werden können.

Bei der Installation von Suse Enterprise Linux Desktop moniert der Partitionierer, dass die SSD keine GUID-Partitionstabelle (GPT) enthält. Der Partitionierungsvorschlag des Installers sieht daher die Übernahme der gesamten SSD für SLED vor. Deshalb übernehmen wir selbst die Aufteilung des Speicherplatzes. Um das Recovery-System und auch Windows beizubehalten, müssen wir zudem den Bootloader auf einen USB-Stick auslagern, denn eine EFI-Partition fehlt. Ansonsten funktioniert auch hier die sämtliche Hardware ohne Klimmzüge. Das WLAN-Modul wird während der Installation bereits erkannt.

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Phreeze 15. Apr 2015

eben... und WER installiert rootsystem noch auf nem Raid1 und dann noch gemixt mit raid5...

Phreeze 15. Apr 2015

als ob da mehr als 1% Abweichung entstehen würde.... ob Mint, Ubuntu, Suse, Debian...

Arkatrex 07. Apr 2015

Ein Standard User installiert sich auch kein Linux.

tingelchen 04. Apr 2015

Ganz einfach. Weil neben der Partition für das vorinstallierte Windows noch min. eine...

non_sense 02. Apr 2015

Nur doof ist, dass hier keine Hardware getestet wurde, sondern lediglich versucht wurde...


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