Verfügbarkeit und Fazit
Geekom listet den A5 Pro mit AMD Ryzen 5 7530U und 16 GB RAM sowie 1 TB SSD mit einem UVP von 800 Euro auf der eigenen Webseite(öffnet im neuen Fenster). Der Preis war zum Zeitpunkt der Artikelentstehung auf 620 Euro gesenkt. Peladn listet den WO4 in unserer Testkonfiguration mit einem Preis von 630 Euro und verkauft ihn derzeit für 560 Euro(öffnet im neuen Fenster). Der Nipogi E3B mit Ryzen Embedded V2748 ist bei diversen Händlern für circa 400 Euro erhältlich.
Fazit: Ein niedriger Preis kostet Qualität
Die Benchmark-Ergebnisse der Mini-PCs verdeutlichen sehr gut, was von den Geräten in ihrer jeweiligen Testkonfiguration im Alltag zu erwarten ist. Sowohl der Peladn WO4 als auch der Geekom A5 Pro sind für alle täglich anfallenden Aufgaben im Office-Bereich geeignet. Dabei läuft das System auf beiden Rechnern stets flüssig, Anwendungen werden schnell geöffnet und wir werden durch keine Mikroruckler oder Ähnliches gestört.
Während wir beim WO4 auch in Spielen mit einem flüssigen Erlebnis rechnen können, wenn die Grafikeinstellungen entsprechend vorgenommen wurden, begegnen uns beim A5 Pro gelegentliche Aussetzer. So können wir zum Beispiel in Counterstrike 2 zwar relativ flüssige Bildraten erreichen, es kommt aber immer wieder zu Rucklern, bei denen das Spiel trotz sonst flüssiger Grafik stockt. Grundsätzlich sind bei beiden Mini-PCs nur einfache oder deutlich ältere Titel zu empfehlen.
| Geekom A5 Pro | Nipogi E3B | Peladn WO4 | |
| Geekbench 6 CPU (Single/Multi) | 1.999 / 7.143 pts | 1.585 / 5.535 pts | 2.502 / 8.432 pts |
| Geekbench 6 GPU | 13.791 pts | 9.713 pts | 20.927 pts |
| Cinebench 2024 (Single/Multi) | 86 / 412 pts | 74 / 436 pts | 101 / 615 pts |
| Cinebench 2026 (Single/Multi) | 350 / 1.690 pts | 405 / 1.920 pts | 553 / 2.753 pts |
| Shadow of the Tomb Raider (FHD) low/medium/high | 22 / 17 / 16 fps | 14 / 11 / 11 fps | 29 / 22 / 21 fps |
| Counter-Strike 2 (FHD) low/medium/high | 69 / 52 / 29 fps | 54 / 50 / 39 fps | 100 / 85 / 44 / 31 fps |
| Cyberpunk 2077 (FHD) low | 15 fps | 11 fps | 28 fps |
| Blender Benchmark (Monster-Preset) CPU | 48 pts | 52 pts | 80 pts |
| SSD-Geschwindigkeit (R/W) | 3.718 / 3.429 MByte/s | 558 / 494 MByte/s | 5.770 / 5367 MByte/s |
| Lautstärke (Volllast) | 34 dB | 30 dB | 25 dB |
Etwas abgeschlagen ist der Nipogi E3B. Er hat in unserer Testkonfiguration einen AMD Ryzen Embedded V2748, der bereits im Jahr 2020 erschienen ist. Damit ist die CPU deutlich älter als die beiden aus dem Jahr 2023 stammenden Ryzen 5 7530U und 7640HS. Auch die Sata-SSD ist deutlich langsamer, das wirkt sich spürbar auf die Performance aus.
Beim Navigieren durch das Betriebssystem gibt es immer wieder kurze Wartezeiten, wenn ein Fenster geöffnet oder ein Programm gestartet wird. Es empfiehlt sich daher bei einem Kauf des Nipogi E3B, auf eine modernere CPU zu achten und den SSD-Typ sowie dessen Platzierung nach dem Kauf zu überprüfen. Gegebenenfalls lohnt es sich, hier einen eigenen Massenspeicher einzusetzen.
Der Preis entscheidet auch über die Qualität
Eine klare Kaufempfehlung können wir für den Peladn WO4 aussprechen, da er sowohl bei der Konstruktion als auch bei der Leistung einen sehr guten Eindruck hinterlässt. Der Geekom-Mini-PC empfiehlt sich für Käufer, die ein besonders kleines Gerät suchen und dennoch nicht auf Leistung verzichten möchten. Beim Nipogi E3B ist der Preis besonders günstig, Käufer müssen aber damit rechnen, dass sie Änderungen an der Hardwareausstattung selbst vornehmen müssen, um die Leistung zu verbessern.
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