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Verfügbarkeit und Fazit

Intel verkauft den Skull Canyon als Barebone für 600 Euro ohne Betriebssystem. Wer die als NUC6i7KYK bezeichnete Next Unit of Computing erwirbt, erhält das Basissystem mit Prozessor samt Grafikeinheit, allen Anschlüssen und Drahtlosverbindungen vorinstalliert. Damit die NUC läuft, müssen mindestens ein Speichermodul im SO-DIMM-Formfaktor und ein Flash-Drive eingebaut werden. Eine extern via Thunderbolt 3 oder USB angeschlossene HDD/SSD klappt auch, prinzipiell möglich ist auch der Start vom USB-Stick aus.

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Wir empfehlen zwei RAM-Riegel für den Dualchannel-Betrieb und eine SSD mit Sata-6-GBit/s-Interface. Unsere Luxus-Konfiguration mit 16 GByte DDR4-2133 und zwei Samsung 950 Pro mit zusammen 1 TByte Speicherplatz kostet 50 Euro für den Crucial-Speicher und 300 Euro pro SSD, also 1.250 Euro. Mit dem gleichen RAM und einer 850 Evo mit 250 GByte wären es knapp 750 Euro.

  • Der Deckel des Skull Canyon ist austauschbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Front mit SD-Kartenleser, 2x USB 3.0, Audio und Infrarot-Empfänger (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rückseite mit Toslink, Gigabit-Ethernet, 2x USB 3.0, Mini-DP 1.2, TB3 via USB Type C und HDMI 2.0 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der rechten Seite von vorne gesehen sitzt eine Öse für ein Kensington-Schloss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter dem Deckel befinden sich die WiFi-Antennen und ein NFC-Header. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hardware ist von unten erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir verbauen zwei 950 Pro SSDs mit NVMe-PCIe-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die NUC nimmt zwei SO-DIMMs vom Typ DDR4 auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Radiallüfter pustet die Abwärme ins Freie .(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oberseite der NUC-Mainboards (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter der Kupferplatte und den Heatpipes stecken zwei Chips. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das Prozessor-Die, rechts der Embedded-DRAM für die CPU-Kerne und die Grafikeinheit (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Skull Canyon zerlegt (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der 6770HQ beschleunigt VP9 nicht in Hardware. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Borderlands 2 in 720p auf dem Skull Canyon (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Call of Juarez Gunslinger in 1080p auf dem Skull Canyon (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Counter Strike Global Offensive in 1080p auf dem Skull Canyon (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Doom zeigt ohne Neustart Grafikfehler. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Doom in 720p auf dem Skull Canyon (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dirt Rally in 720p auf dem Skull Canyon (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Fallout 4 ist durch Grafikfehler unspielbar. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Lego The Hobbit in 1080p auf dem Skull Canyon (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Metro Last Light Redux in 1080p auf dem Skull Canyon (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Metro Last Light Redux in 1080p auf dem Skull Canyon (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Super Hot in 1080p auf dem Skull Canyon (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • TESO in 720p auf dem Skull Canyon (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Rise of the Tomb Raider in 720p auf dem Skull Canyon (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Unreal Tournament in 720p auf dem Skull Canyon (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Witcher 3 in 720p auf dem Skull Canyon (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Grün: Max-Performance & Cool-Profil; Rot: Balanced-Performance/-Profil; getestet mit CoJ Gunslinger (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Max Performance Enabled verhindert das Heruntertakten der CPU-Kerne. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die Balanced-Voreinstellung sorgt für Throttling. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Skull Canyon zerlegt (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fazit

Die NUC6i7KYK alias Skull Canyon ist der schnellste Mini-PC mit einem Volumen von weniger als einem Liter. Wir finden es beeindruckend, welche Schnittstellen Intel in den sehr kompakten Rechner integriert hat: Die Vielfalt reicht von HDMI 2.0 für 4K-HDR-Filme über einen SD-Kartenleser bis zu Thunderbolt 3 per USB Type C. Wer möchte, stopft zudem bis zu 32 GByte Arbeitsspeicher und 2 TByte an Storage in Form von schnellen PCIe-SSDs in den Skull Canyon.

Bei der Leistung macht Intel ebenfalls keine halben Sachen und verbaut einen Skylake-Quadcore: Der Core i7-6770HQ liefert eine Geschwindigkeit fast auf Desktop-Niveau, der eigentliche Clou aber ist die Iris Pro Graphics 580. Die ist die schnellste integrierte Grafikeinheit am Markt, weshalb der Skull Canyon voll spieletauglich ist. Die erzielte Bildqualität und dazugehörige Framerate ordnet sich zwischen den Current- und den Last-Gen-Konsolen ein. Gelegentlich nerven aber die immer noch auftretenden Fehler des Intel-Treibers.

Um zu verhindern, dass sich die CPU-Kerne bei gleichzeitiger Nutzung der Grafikeinheit heruntertakten, muss allerdings eine hohe Lautheit in Kauf genommen werden. Die Idee, stattdessen per Thunderbolt 3 eine externe Grafikbox anzuschließen, finden wir faszinierend. Sinnvoller aber ist es, ein Computergehäuse wie das Dan Cases A4 SFX zu nutzen.

Schlussendlich ist der Skull Canyon eher eine Machbarkeitsstudie denn eine Empfehlung. Wer viel CPU-Leistung auf kleinstem Raum sucht, greift zu. Liegt der Fokus auf Spielen, halten wir Systeme wie Zotacs Steam Machine oder deren Windows-Pendant für die bessere Wahl zum ähnlichen Preis.

 Ubuntu klappt, SteamOS zickt
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mucpower 08. Jul 2016

Lautheit ? Was ist das denn ?

ms (Golem.de) 05. Jul 2016

Danke! Dabei ist Metro LLR einfach Super Hot ;-)

heutger 05. Jul 2016

Gibt es Erfahrungen, auf dem NUC ESXi zwecks eines Serverbetrieb zu installieren (im...

Graveangel 05. Jul 2016

Lieber 1cm in jeder Dimension mehr, dafür mehr Platz für Kühlung oder eine Grafikkarte...

sofries 05. Jul 2016

Ehrlich gesagt kommt es mir nur so vor, als würde dieses Gerät nur dazu dienen, dass...


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