Mini-PC: Intels neue Braswell-NUCs nutzen erstmals einen Kartenleser
Moderne Tablet-Hardware im Mini-PC: Intel hat seine NUCs mit Braswell-Prozessoren ausgestattet. Die günstigen Mini-PCs verfügen erstmals über ac-WLAN und einen Kartenleser, zudem haben sie mehr Rechenleistung als ihre Vorgänger.
Intel hat zwei neue Mini-PCs, sogenannte Next Units of Computing, angekündigt. Beide Modelle basieren auf einem Braswell-Prozessor, so nennt der Hersteller die Desktopversion der Tablet-Chipreihe Cherry Trail. Verglichen mit den Vorgängern sind die neuen Modelle schneller und besser ausgestattet.
Konkret listet Intel die NUCs mit der Typennummer NUC5PPYH mit Pentium-Chip und die als NUC5CPYH bezeichnete Version mit Celeron-Prozessor. Der Pentium N3700 nutzt vier Airmont-Kerne mit bis zu 2,4 GHz und eine Gen8-Grafikeinheit mit 16 Ausführungseinheiten. Der Celeron N3050 greift auf nur zwei Kerne mit bis zu 2,16 GHz und die Grafikeinheit muss sich mit zwölf niedriger taktenden Execution Units begnügen. In einem Speicherslot sind bis zu 8 GByte DDR3L-1600 als SO-DIMM einsetzbar.
Theoretisch kann Cherry Trail für Tablets Videos mit H.265-Codec in Hardware beschleunigen, bei den Braswell-Chips und speziell bei den beiden NUCs scheint diese Eigenschaft aber zu fehlen (PDF). Damit eignen sie sich nicht als Abspielgerät für 4K-Filme, was angesichts des HDMI-1.4a-Ausgang für Displays mit maximal 1.920 x 1.200 Pixeln nicht zu sehr ins Gewicht fällt.
Neu verglichen mit den Bay-Trail-NUCs wurde das ac-WLAN in Form einer vorinstallierten 3165-Karte mit M.2-2230-Formfaktor; Gigabit-Ethernet gibt es ebenfalls. Externe Geräte lassen sich über vier USB-3.0- und zwei USB-2.0-Ports anschließen, zudem verfügen die Braswell-basierten Mini-PCs erstmals über einen integrierten SD-Kartenleser. Daten werden auf einer 2,5-Zoll-Festplatte oder einer SSD mit Sata-6-GBit/s-Anschluss gespeichert.
Intel liefert die beiden Braswell-NUCs mit einem überraschend starken Netzteil mit einer Nennleistung von 65 Watt aus. Die Mini-PCs messen 115 x 111 x 51,6 mm und sollen im Juni (NUC5CPYH) und im Juli (NUC5PPYH) 2015 erhältlich sein, Preise nennt Intel keine.
Nachtrag vom 26. Juni 2015, 15:40 Uhr
Intel hat uns auf Nachfrage bestätigt, dass die Gen8-Grafikeinheit der Braswell-Chips H.265-Material (Main Tier 5) decodieren kann. Im Spec-Sheet hat sich offenbar ein Fehler eingeschlichen.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed









i3/i5 ?
Warum nicht? Das ist der billig Ableger der NUCs. Den I3 NUC gab es mal für um die 130...
Oh nein keine 4k 60 Hz (gut dan DP kann er das zwar doch aber naja). Bei der Fülle an...