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Mini-ITX-Board mit RISC-V: Hifive Unmatched erhält 16 GByte RAM

Sifive stattet das Hifive Unmatched mit doppelt so viel Arbeitsspeicher aus, das verzögert aber die Verfügbarkeit des RISC-V-Boards.

Artikel veröffentlicht am ,
Hifive Unmatched
Hifive Unmatched (Bild: Sifive)

Sifive hat eine Änderung des Hifive Unmatched angekündigt: Bisher hätte die Platine samt RISC-V-Chip mit 8 GByte RAM ausgeliefert werden sollen, stattdessen wird das Board mit 16 GByte Arbeitsspeicher versehen. Durch das Upgrade wird das Hifive Unmatched allerdings nicht mehr in diesem Jahr ausgeliefert, sondern im ersten Quartal 2021 - der Preis bleibt gleich.

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Das Board nutzt einen Freedom U740, dieser Chip kombiniert fünf CPU-Kerne mit verschiedenen I/O-Funktionen und eignet sich für diverse Linux-Distributionen. Basis des in 28 nm bei TSMC gefertigten SoC ist der U74-MC, also vier U7- und ein S7-Kerne.

Hierbei handelt es sich um ein 64-Bit-Design, welches unterschiedliche RISC-V-Erweiterungen integriert: Die U7-Kerne sind als RV64GC ausgelegt, also mit der Unterstützung der General-Purpose- sowie der Compressed-Extension. Der kleine S7 ist ein RV64IMAC ohne zusätzlichen Gleitkomma-Support.

  • Hifive Unmatched (Bild: Sifive)
  • Hifive Unmatched (Bild: Sifive)
  • Hifive Unmatched (Bild: Sifive)
  • Details zum Freedom U740 (Bild: Sifive)
  • Details zu 7-Series (Bild: Sifive)
  • Details zum U74 und S7 (Bild: Sifive)
  • Hifive Unmatched (Bild: Sifive)
  • Freedom-U-SDK für das Hifive Unmatched (Bild: Sifive)
  • Debian für das Hifive Unmatched (Bild: Sifive)
  • Fedora für das Hifive Unmatched (Bild: Sifive)
  • Hifive Unmatched (Bild: Sifive)
  • Hifive Unmatched (Bild: Sifive)
Hifive Unmatched (Bild: Sifive)

Ein Core-Complex alleine macht aber noch kein System-on-a-Chip, daher hat Sifive ihn um I/O-Funktionen erweitert: Der Freedom U740 unterstützt DDR4-3200-Speicher und weist als erstes RISC-V-SoC acht PCIe-Gen3-Lanes auf, die Platine ist mit 8 GByte DDR4 und nativem Gigabit-Ethernet (RJ-45) per GMI ausgestattet.

Die acht Lanes hängen an einem Asmedia-Switch: So kommen ein x8-Slot für eine Grafikkarte, ein M.2-x4-Steckplatz für eine SSD, ein weiterer M.2-x1-Slot für ein Bluetooth-/Wi-Fi-Modul und vier USB-A-3.2-Gen1-Ports zustande. Beim Vorgänger des Hifive Unmatched, dem Hifive Unlimited mit Freedom U540, fehlten noch I/O-Funktionen wie PCIe, Sata oder USB. Daher war ein Extension-Board mit Polarfire-FPGA notwendig.

Ein Schacht für eine Micro-SD-Karte ist ebenfalls vorhanden, weswegen das Hifive Unmatched mit einer Memory-Card mit 32 GByte ausgeliefert wird. Dort ist eine Linux-Distribution samt Xfce4-Desktop vorinstalliert; prinzipiell hat Sifive mit Debian Project, Fedora Project und Yocto Project zusammengearbeitet, per Freedom-U-SDK sind eigene Images umsetzbar.

Das System wird per 24-Pol-ATX-Stromanschluss in Betrieb genommen, es verhält sich also wie eine klassische Desktop-Platine. Generell ist das Board für Entwickelnde gedacht, die mit Compilern, Bibliotheken und Anwendungen für RISC-V arbeiten wollen. Sifive verkauft das Hifive Unmatched für 665 US-Dollar vor Steuern.

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gadthrawn 11. Dez 2020 / Themenstart

Bezüglich Preis /Leistung finde ich den Preis mies. Ja, die riscv sind neu. Aber nur...

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