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Mini-Computer: Kleine Bastelplatine hat Ethernet und Micro-SD-Kartenleser

Teensy 4.1 ist dadurch für mehr Projekte geeignet. Der Rechner kann mit etwas Lötarbeit auch um Flash-Speicher erweitert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Teensy 4.1 ist ziemlich winzig.
Teensy 4.1 ist ziemlich winzig. (Bild: PJRC)

Das Entwicklerteam von PJRC hat die Version 4.1 der kleinen Bastelplatine Teensy vorgestellt, die mit dem Arduino-Ökosystem kompatibel ist. Sie unterstützt jetzt 100-Mbit-Ethernet. Ein entsprechender Adapter muss allerdings manuell angelötet werden. Das ist generell das Prinzip von Teensy 4.1. Diverse Sensoren und Schaltungen können an die Platine von Hand angebunden werden. Lediglich ein Micro-USB-Host-Port mit Power-Management und ein Micro-SD-Kartenleser sind bereits fest vorgegeben. Der Prozessor ist ein ARM Cortex-M7 mit 32-Bit-Architektur und taktet bei 600 MHz.

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An der Unterseite des Boards sind weitere freie Plätze zu finden, an welche zusätzliche Speicherchips angebracht werden können. QSPI-Flash passt in den etwas größeren der zwei Slots. Dieser ist von Systemspeicher durch einen dedizierten QSPI-Bus abgegregrenzt und kann unabhängig davon für Projekte formatiert werden.

Daneben können etwa 8 MByte PSRAM genutzt werden. Der Mikroconroller vom Typ IMXRT1062 hat bereits 1 MByte Arbeitsspeicher integriert. Daher sollte die Platine auch ohne Erweiterungen funktionieren. Für speicherintensivere Anwendungen, etwa wenn ein Framebuffer für die Bildausgabe genutzt werden soll, lohnt sich der zusätzliche Arbeitsspeicher. Auch die Emulation von Arcade Games ist damit theoretisch möglich.

Mehr Pins für mehr Sensoren

  • Teensy 4.1 (Bild: PJRC)
  • Teensy 4.1 (Bild: PJRC)
  • Teensy 4.1 (Bild: PJRC)
  • Teensy 4.1 (Bild: PJRC)
  • Teensy 4.1 (Bild: PJRC)
Teensy 4.1 (Bild: PJRC)

Teensy 4.1 ist etwas größer als der Vorgänger. Dadurch sind allerdings mehr I/O-Pins für Projekte vorhanden, etwa für acht serielle Schnittstellen, 18 statt 14 Analog- und 35 statt 31 PWM-Pins. Daher soll sich das neue Produkt für größere Projekte eignen. Den Vorgänger Teensy 4.0 will das Unternehmen allerdings weiterhin anbieten. "Nicht jedes Projekt benötigt so viel I/O oder Extraspeicher. Teensy 4.0 erfüllt diese Bedingungen", schreibt das Entwicklerteam im Blog-Post. Beide Boards sind mit der Arduino-IDE kompatibel, indem das Teensyduino-Add-on installiert wird.

Das Entwicklerboard kostet ungefähr 30 Euro und ist damit etwas teurer als etwa ein Arduino Uno oder ein Raspberry Pi Zero.

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BambooWang 28. Mai 2020 / Themenstart

Weiß jemand, wie's mit dem Stromverbrauch von dem Ding aussieht? Im Dauerakkubetrieb wäre...

TheNX 26. Mai 2020 / Themenstart

Der WLAN-Teil des ESP32 ist nicht so gut. Für zeitunkritische Telegramme noch ok. Aber...

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