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Minirechner müssen nicht kompliziert in der Wartung sein.
Minirechner müssen nicht kompliziert in der Wartung sein. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Vorteile durch besseren Support und lange Garantien

Alle Minirechner sind vom Prinzip her für den nachhaltigen Einsatz gebaut worden. Sie müssen also für den deutschen Raum die Abschreibefristen durchhalten. In der Regel werden die Rechner deswegen mit langen Garantien angeboten, die sich zusätzlich noch verlängern lassen. Dabei handelt es sich nicht um wertlose Media-Markt- und Saturn-Garantien; der Hersteller steht im Problemfall selbst dafür gerade.

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Er hält also Ersatzteile bereit, trainiert das Supportpersonal und ermöglicht Reparaturen - und das kostenpflichtig in der Regel auch noch nach dem Ablauf der Garantie. Derartiges können Elektronikmärkte nicht anbieten. Viele Rechner und Varianten der Rechner werden mit drei Jahren Garantie angeboten. Sie übersteigen also die gesetzliche Gewährleistung, die mit einer Beweisumkehr nach einiger Zeit arbeitet. In einigen Fällen ist die Garantie allerdings kürzer als die Gewährleistung. Unserer Erfahrung nach sind Hersteller bei Business-Produkten kulanter und leichter erreichbar. Testen konnten wir das jetzt nicht, denn dafür hätten die Rechner kaputtgehen müssen.

Geschäftskundenrechner werden nachhaltig gebaut

Die Garantiezeiten lassen sich häufig kostenpflichtig noch auf 5 Jahre erweitern. Das heißt auch, dass schon aus betriebswirtschaftlicher Sicht der Hersteller ein Interesse daran hat, dass die kleinen Kisten nicht einfach vorschnell kaputtgehen. Geplante Obsoleszenz kann sich im Geschäftskundenumfeld keiner leisten. Firmenkunden würden bei hohen Ausfallraten schnell das Modell wechseln. Es ist auch Grund dafür, dass die Entwicklungszyklen deutlich langsamer sind und die Hardware nicht so aktuell ist wie bei Endkundengeräten.

Lange Supportzeiträume heißen allerdings nicht unbedingt, dass es langen Treibersupport gibt. HP tut sich da erfahrungsgemäß schwer, insbesondere bei Betriebssystemwechseln. Dell und insbesondere Lenovo bieten auch nach Jahren ab und an noch aktuelle Bios- und Treiberupdates an. Bei Fujitsu fehlt uns die Erfahrung, da wir keine größere Rechnerflotte über mehrere Jahre von dem Hersteller administrativ in der Praxis begleitet haben. Insgesamt sind unsere Erfahrungen auf die Vergangenheit bezogen. Die Hersteller können ihre eigene Supportpolitik durchaus zum Guten oder Schlechten ändern. Derzeit bieten alle vier Hersteller ein Auto-Update-Utility an, das sich um Treiber kümmert, die offiziell freigegeben wurden. Die Freigabe solcher Treiber kann aber durchaus Monate oder gar Jahre nach der Veröffentlichung geschehen.

Die Bauform bleibt stabil

Was typischerweise ebenfalls indirekt zu der Garantie gehört, ist die lange Plattformstabilität. Nur weil es eine neue Netzteiltechnik gibt, wird wohl keiner der Hersteller einfach das Zubehörprogramm umstellen. Auch die Bauformen müssen stabil bleiben. Lenovo hat dies allerdings einmal anders gemacht: Die Sondernetzteile wurden in späteren Tiny-Generationen ausgetauscht und sind nun die Standard-Notebook-Netzteile. Damit hat sich Lenovo aber keinen Patzer geleistet, sondern einen Nachteil der Tinys behoben. Lenovos, HPs und Dells Rechner kommen mit leicht austauschbaren Netzteilen, die im Zweifelsfall auch bei Notebooks eingesetzt werden können. Nur Fujitsu setzt auf ein integriertes Netzteil, dessen Austausch deutlich komplizierter ist und einen längeren Ausfall eines Arbeitsplatzes bedeuten kann.

Allgemein lässt sich allerdings wenig zu Support und Optionen sagen. Dafür gibt es viel zu viele Modelle der Minirechner, und manch ein Hersteller bietet sehr spezielle Bauten sogar auf Anforderung an - vorausgesetzt, die Abnahmemenge stimmt. Die Optionen sind so vielfältig, dass alleine die Betrachtung von Lenovos Tiny-Serie den Rahmen des Artikels sprengen würde. Da gibt es Rechner mit verkürzter Garantie, ohne Betriebssystem oder auch mit einer Thin-Client-Ausstattung. Selbst Industrierechner finden sich in der Serie.

Leider kommt der Heimanwender nicht an alle Optionen heran. Eine derartige Flexibilität gibt es bei Endkundenrechnern aber ohnehin nicht, es sei denn, man bastelt sich einen Rechner. Auch Apples Built-to-Order-Optionen bieten bei weitem nicht die Flexibilität, die viele Unternehmen brauchen, der einzelne Kunde aber zu selten fordert.

 Alle Rechner sind für den Büroalltag leise genugKonkurrenz und Alternativen aus dem Consumer-Geschäft 

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Vancouverona 25. Mär 2015

Ja, das mit den 300 Euro hat bei uns auch mal jemand geglaubt. Das hat auch funktioniert...

Vancouverona 25. Mär 2015

Der Q520 hat hinten 4 USB 2.0 und vorne 2 USB 3.0 Schnittstelen. Das reicht im...

Vancouverona 25. Mär 2015

Shttle bedient eher den Selberschraub- und Heimanwendermarkt. Der Businesssektor gehört...

jochot 20. Mär 2015

Also ich bin mir nicht sicher, ich hab den Artikel auch nicht ganz gelesen, aber letztes...

jochot 20. Mär 2015

Da würde ich doch eher zu einem Microserver Greifen: http://store.hp.com/GermanyStore...



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