Abo
  • Services:

Alle Rechner sind für den Büroalltag leise genug

Während Fujitsu bei der Leistungsaufnahme zeigt, wie ein PC zu konstruieren ist, patzen die Japaner geringfügig bei der Systemlautstärke. Der Esprimo Q520 hat als einziger ein recht großes Volumen, was die Belüftung erleichtern sollte. Doch leider heult der Rechner bei mittleren Lasten ab und an auf. Das ist nerviger als das lautere Grundrauschen des HP-Rechners, fällt aber auch nur im Wohnzimmerbetrieb auf.

Stellenmarkt
  1. iS Software und Beratung GmbH & Co. KG, Regensburg
  2. PONTON GmbH, Hamburg

Beide Geräusche sind auf niedrigem Niveau. Wer in einem Büro mit tippenden Kollegen sitzt, hört weder den einen noch den anderen Rechner. Im Wohnzimmerbetrieb könnten sie stören - in vielen Fällen sind allerdings schon Heizungsrohre lauter als die Rechner von Fujitsu und HP.

Bei Dell und Lenovo gibt es hingegen nichts zu beanstanden. Die Rechner sind kaum hörbar. Lenovo hat sogar seine fiepende Elektronik in den Griff bekommen. Sowohl beim Tiny M72e als auch bei vier Geräten des M92p waren uns früher hochfrequente Geräusche aufgefallen. Diese Geräusche hören ältere Nutzer aber ohnehin in der Regel nicht.

Unterschiedliches Lüfterverhalten unter Last

In Lastsituationen werden alle Rechner etwas lauter. Wir simulieren nur kurze Lasten, indem wir die kleinen Geräte mit dem Luxmark (Sala, GPU+CPU) zweimal quälen. Dazwischen lassen wir 5 Sekunden Pause, um zu sehen, wie schnell die Lüftersteuerung reagiert. Für derartige Aufgaben, wie sie Luxmark darstellt, sind die Minirechner natürlich nicht geschaffen. Wir simulieren damit eher kurze Lasten, wie sie im Büroalltag auftreten können - etwa wenn ein Browser die gesamte CPU und GPU belastet, weil er sich gerade beim Rendering einer Webseite mit Plugins verheddert.

Am Esprimo Q520 haben wir die seltene Gelegenheit, auch mal andere Geräusche zu hören. Das Netzteil meldet sich beispielsweise mit einem mechanisch klingenden Klack beim Einschalten. Das stört nicht und hat einen gewissen Charme - als würde man eine alte Siemens-Anlage in Betrieb setzen. Auch das optische Laufwerk ist ein Geräuschfaktor, den die anderen Rechner nicht haben. Und diese Komponente ist für optische Laufwerke ziemlich leise. Hier merkt man allerdings, wie verwöhnt wir heutzutage sind. Der Betrieb des Laufwerks übertönt locker alle Lüfter-Last-Situationen der Konkurrenz.

Unter Last hören wir beim Fujitsu-Rechner wieder den Lüfter, der etwas angenehmer klingt als der von Dell, wenngleich die Lautstärke vergleichbar ist. Überraschend ist für uns die Lüftersteuerung. Sobald der Benchmark das erste Mal abgeschlossen ist, brauchte es nur wenige Hundert Millisekunden, damit der Lüfter wieder komplett stillsteht. Beim zweiten Durchlauf sind es unter 10 Sekunden. Fujitsu erreicht mit dem Zweikernprozessor (Core i3-4160T), einer vergleichsweise schwachen CPU, eine Leistungsaufnahme von 47 Watt.

Dell gehört zu den Leisesten, und HPs Grundgeräusch kann von Vorteil sein

Dells Optiplex 9020 (Core i5-4590T) ist ziemlich leise. Er tourt unter Last seine Lüfter am schnellsten hoch, dreht diese aber auch extrem schnell wieder herunter. Sowohl nach dem ersten als auch dem zweiten Test dauert es gerade einmal 2 Sekunden, bis der Lüfter gedrosselt wird. Das hat einen gewissen Aufheulfaktor, der durchaus nerven kann, obwohl Dells Rechner zu den leisesten gehört. Bei der Leistungsaufnahme unter Last liegt der Optiplex an der Spitze mit rund 52 Watt.

HPs Elitedesk mit seinem Core i7-4785T ist schon im Grundbetrieb so laut wie der Lenovo unter Last. Dafür lässt sich HPs Rechner unter Last nicht so beeindrucken. Die Lüftersteuerung reagiert gemächlich und der Lautstärkezuwachs ist nicht besonders störend. Erst beim zweiten Luxmark-Durchlauf wird er störend. Der HP-Rechner braucht allerdings ebenfalls nur wenige Sekunden, um die hochdrehenden Lüfter nach dem zweiten Durchlauf wieder auf das normale Geräuschniveau zu senken - und das bei einer elektrischen Leistungsaufnahme von 51 Watt.

Lenovos Tiny M93p mit Core i5-4590T ist bei der Geräuschentwicklung gut. Im ersten Durchgang steigt die Geräuschkulisse auf ein angenehmes hörbares Rauschen. Dass die Kühlung gut funktioniert, zeigt sich daran, dass wenige Sekunden nach dem Test der Rechner bereits hörbar leiser wird. Selbst beim zweiten Durchlauf wird der Rechner nur minimal lauter, mit gelegentlichem Hoch- und wieder Herunterdrehen des Lüfters. Nach dem zweiten Durchlauf, der immerhin die Leistungsaufnahme auf 45 Watt hebt, braucht es etwa 15 Sekunden, bis wieder ein normaler Geräuschpegel erreicht wird.

 Lüftergeräusche und Esprimo als Meister der LeistungsaufnahmeVorteile durch besseren Support und lange Garantien 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11. 10
  12. 11
  13.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Vancouverona 25. Mär 2015

Ja, das mit den 300 Euro hat bei uns auch mal jemand geglaubt. Das hat auch funktioniert...

Vancouverona 25. Mär 2015

Der Q520 hat hinten 4 USB 2.0 und vorne 2 USB 3.0 Schnittstelen. Das reicht im...

Vancouverona 25. Mär 2015

Shttle bedient eher den Selberschraub- und Heimanwendermarkt. Der Businesssektor gehört...

jochot 20. Mär 2015

Also ich bin mir nicht sicher, ich hab den Artikel auch nicht ganz gelesen, aber letztes...

jochot 20. Mär 2015

Da würde ich doch eher zu einem Microserver Greifen: http://store.hp.com/GermanyStore...


Folgen Sie uns
       


Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on

Amazons neue Version des Kindle Paperwhite steckt in einem wasserdichten Gehäuse. Außerdem unterstützt der E-Book-Reader Audible-Hörbücher und hat mehr Speicher bekommen. Das neue Modell ist zum Preis von 120 Euro zu haben.

Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

    •  /