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Minirechner müssen nicht kompliziert in der Wartung sein.
Minirechner müssen nicht kompliziert in der Wartung sein. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Lüftergeräusche und Esprimo als Meister der Leistungsaufnahme

Wer glaubt, dass kleine Rechner besonders sparsam sind, irrt sich! Zwar nutzen die Rechner viel Notebookhardware und sind Plattformen mit angepasstem (Notebook-)Netzteil - weit unter 10 Watt sollten also möglich sein, wenn man bedenkt, dass gute Notebooks mit eingeschaltetem Display eben unter jene 10 Watt elektrische Leistungsaufnahme kommen. Doch in der Praxis ist das bei drei von vier Rechnern anders.

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Was wir beim Testen sehen, enttäuscht uns und bestätigt zudem unseren über zwei Jahre alten Test des Tiny M72e: Die Mehrzahl der PC-Hersteller schafft es nicht, hocheffiziente Systeme zu produzieren. Fujitsu ist die Ausnahme: Die Leistungsaufnahme des Esprimo Q520 pendelte zwischen sehr guten 5,8 und 6,3 Watt. Diese Werte sind immer noch etwas schlechter als die von Apples Hardware, jedoch nur etwa ein halbes Watt höher.

Dell, HP und Lenovo enttäuschen bei der Energieeffizienz

Die Minirechner von Dell, HP und Lenovo sind dagegen eine Enttäuschung. HP braucht rund ein Drittel mehr elektrische Leistung als Fujitsu und liegt bei 8 Watt. Fast doppelt so viel wie das Fujitsu-System nehmen die Rechner von Dell und Lenovo beim Nichtstun an elektrischer Leistung auf. Das Thinkcentre Tiny M93p liegt bei 11,5 Watt, und Dell genehmigt sich beim Optiplex stolze 12,5 Watt. Unterschiedliche Komponenten werden sicherlich auch eine Rolle spielen, doch gerade der Unterschied zwischen Dell und Lenovo zeigt, dass es nicht nur daran liegen kann. Dell nimmt trotz einer leicht in den Idle-Zustand zu versetzenden SSD mehr Energie auf als Lenovo mit der dauerdrehenden Festplatte.

  • HPs Elitedeck gibt es mit AMD- und Intel-CPUs. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Anschlussausstattung unseres Intel-Testmusters war gut. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der verdrehte RJ45-Anschluss hilft bei der parallelen Nutzung des Kensington-Schlosses. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Links der einzig sichtbare Teil der 2-x-2-Antennenkonstruktion: eine Stummelantenne (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Lenovos Thinkcentre kam bei uns ohne Betriebssystem an. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Antenne ist sichtbar, aber klein. Gut zu sehen: Lenovos neuer Notebook-Stecker für die Energieversorgung und der zusätzliche Displayport als Sonderoption. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dell hat im Optiplex 9020 die größte Antenne, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... die bei gleichzeitiger Nutzung eines Ethernet-Kabels etwas nervig ist. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Fujitsu verbaut im Esprimo noch serienmäßig ein optisches Laufwerk. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Als einziges Testgerät gibt es noch einen DVI-I-Anschluss. Ein passiver Adapter reicht für analoge Signale. USB ist hinten allerdings langsam. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Im Größenvergleich: Fujitsus Mini-PC wirkt wuchtiger. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Anschlüsse auf der Rückseite im Vergleich (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • In der Mitte sind die Rechner ohne sichtbare Antenne. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Seitens der Hersteller gibt es keine Garantie, dass auch exakt die hier vermessenen Datenträger zum Einsatz kommen. Dell setzt auf eine OEM-SSD von SK Hynix. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Esprimo steckt ein OEM-Modell von Samsung. Es gibt aber, wie bei allen Minirechnern, auch Modelle mit Festplatten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die schnellste OEM-SSD, vor allem beim Schreiben, schickte uns HP in seinem Minirechner, ebenfalls von Samsung.(Screenshot: Golem.de)
  • Lenovos Testmuster hat eine Festplatte von Western Digital. Die Modelle sind meist sehr günstig, und es empfiehlt sich der Austausch des Datenträgers.(Screenshot: Golem.de)
Anschlüsse auf der Rückseite im Vergleich (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Aus unseren Mac-Mini-Tests der vergangenen Jahre wissen wir: Die CPU ist nicht ausschlaggebend dafür, wie sparsam Rechner sind. Das zeigte auch unser letzter Test von zwei Mac Minis mit Haswell-CPU. Dank Powergating werden in Ruhesituationen die Kerne so weit abgeschaltet, dass sich die Leistungsaufnahme unterschiedlicher Prozessoren im Ruhemodus ziemlich ähnelt. Der Intel-Prozessor mit einer TDP von 15 Watt im Mac Mini und der mit 35 Watt zeigen im Gesamtsystem nur einen Unterschied von etwa 0,5 Watt.

Verbauter CPU-Typ beeinflusst die Leistungsaufnahme bei geringen Lasten kaum

Die Anzahl der Kerne und der TDP-Wert sind weitgehend unerheblich. In der Theorie könnte man in diesen Minirechner auch den aktuellen Xeon mit 18 Kernen beim Nichtstun noch in so einem System betreiben. Erst unter Last zeigen sich Unterschiede. Doch Lastsituationen sind gerade im Büroalltag beim Surfen, Schreiben und Drucken seltene Zustände.

Gemessen wird mit allen Geräten der Betrieb im WLAN mit einer USB-Maus und einer USB-Tastatur. Angeschlossen werden die Rechner per Displayport an einen Eizo FG2421 mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Wer einen niedriger aufgelösten Monitor verwendet, spart in der Regel etwas Energie am Rechner. Testweise haben wir den Eizo-Monitor auch per HDMI angeschlossen. Die Leistungsaufnahme steigt dann um etwa ein halbes Watt.

 Tastatur und Maus gehören dazuAlle Rechner sind für den Büroalltag leise genug 

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Vancouverona 25. Mär 2015

Ja, das mit den 300 Euro hat bei uns auch mal jemand geglaubt. Das hat auch funktioniert...

Vancouverona 25. Mär 2015

Der Q520 hat hinten 4 USB 2.0 und vorne 2 USB 3.0 Schnittstelen. Das reicht im...

Vancouverona 25. Mär 2015

Shttle bedient eher den Selberschraub- und Heimanwendermarkt. Der Businesssektor gehört...

jochot 20. Mär 2015

Also ich bin mir nicht sicher, ich hab den Artikel auch nicht ganz gelesen, aber letztes...

jochot 20. Mär 2015

Da würde ich doch eher zu einem Microserver Greifen: http://store.hp.com/GermanyStore...



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