Abo
  • Services:

Kein herumliegendes Netzteil beim Esprimo Q520 von Fujitsu

Auch Fujitsu bietet einen Kleinrechner mit langem Support an, den wir mit den anderen Minirechnern vergleichen. Der Mac-Mini-Klon ist schon seit ein paar Jahren auf dem Markt und läuft hier etwas außer Konkurrenz - und das nicht nur, weil er in einem Land mit hohen Löhnen gefertigt wird: Deutschland. Er ist nämlich auch etwas größer als die anderen Minirechner. Wir sehen ihn dennoch als Alternative zu den 1-Liter-Rechnern, weil auch er ziemlich klein ist. Der Nachteil liegt klar auf der Hand: Der Platzbedarf ist größer, was ein paar besondere Installationen schwieriger macht. Der Vorteil ist die bessere Ausstattung, die es bei den kleinen Rechnern sonst nur als externes Zubehör oder teils gar nicht gibt.

Stellenmarkt
  1. Carl Spaeter Südwest GmbH, Karlsruhe
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

Das zeigt sich zum Beispiel am Netzteil: Als einziger der getesteten Mini-PCs hat der Q520 ein eingebautes Netzteil. Außerdem hat er ein geschickt verborgenes optisches Laufwerk, dessen Slot-in-Mechanik mit einer roten Kante am Gehäuse betont wird. Verwundert sind wir über die USB-Anschlüsse auf der Rückseite, die noch nicht dem 3.0-Standard entsprechen. Vorne ist ein SD-Kartenschacht untergebracht, den wir uns bei den anderen Minirechnern auch wünschen würden. Die Rückseite hat zudem nicht nur einen Displayport-Anschluss, sondern auch einen alten DVI-I-Anschluss.

Analoger Videoausgang über einen passiven Adapter

Mit einem simplen Adapter können die DVI-A-Leitungen für ein VGA-Kabel verwendet werden, um einen Projektor zu betreiben. Der Adapter liegt dem Gerät auch bei. Wer will, kann so auch die in Unternehmen noch verbreiteten DVI-D-Monitore verwenden - ohne Adapter. Damit gefällt uns an dem Gerät die Flexibilität, insbesondere bei älterer Hardwareausstattung in Firmen. Unserer Erfahrung nach überleben nämlich gute LC-Bildschirme durchaus zwei bis drei Rechnergenerationen.

Sehr gute Wartbarkeit

Fujitsu verzichtet für die Wartung des Rechners wie Dell auf Schrauben beim Zugriff auf die wichtigsten Teile. Das gilt sogar für das Abnehmen der Verkleidung. Hier gibt es nicht einmal eine Rändelschraube. Die Komponenten lassen sich sehr schnell auswechseln. Das gilt sogar für das optische Laufwerk. Fujitsu zeigt, dass man auch in einem Gehäuse, das dem Mac Mini ähnlich sieht, einen leicht zu wartenden Rechner bauen kann. Der einzige Nachteil der Konstruktion ist der Mangel an Sicherungsoptionen vor unbefugtem Öffnen des Rechners.

  • HPs Elitedeck gibt es mit AMD- und Intel-CPUs. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Anschlussausstattung unseres Intel-Testmusters war gut. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der verdrehte RJ45-Anschluss hilft bei der parallelen Nutzung des Kensington-Schlosses. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Links der einzig sichtbare Teil der 2-x-2-Antennenkonstruktion: eine Stummelantenne (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Lenovos Thinkcentre kam bei uns ohne Betriebssystem an. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Antenne ist sichtbar, aber klein. Gut zu sehen: Lenovos neuer Notebook-Stecker für die Energieversorgung und der zusätzliche Displayport als Sonderoption. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dell hat im Optiplex 9020 die größte Antenne, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... die bei gleichzeitiger Nutzung eines Ethernet-Kabels etwas nervig ist. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Fujitsu verbaut im Esprimo noch serienmäßig ein optisches Laufwerk. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Als einziges Testgerät gibt es noch einen DVI-I-Anschluss. Ein passiver Adapter reicht für analoge Signale. USB ist hinten allerdings langsam. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Im Größenvergleich: Fujitsus Mini-PC wirkt wuchtiger. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Anschlüsse auf der Rückseite im Vergleich (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • In der Mitte sind die Rechner ohne sichtbare Antenne. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Seitens der Hersteller gibt es keine Garantie, dass auch exakt die hier vermessenen Datenträger zum Einsatz kommen. Dell setzt auf eine OEM-SSD von SK Hynix. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Esprimo steckt ein OEM-Modell von Samsung. Es gibt aber, wie bei allen Minirechnern, auch Modelle mit Festplatten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die schnellste OEM-SSD, vor allem beim Schreiben, schickte uns HP in seinem Minirechner, ebenfalls von Samsung.(Screenshot: Golem.de)
  • Lenovos Testmuster hat eine Festplatte von Western Digital. Die Modelle sind meist sehr günstig, und es empfiehlt sich der Austausch des Datenträgers.(Screenshot: Golem.de)
Fujitsu verbaut im Esprimo noch serienmäßig ein optisches Laufwerk. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Als einziger Hersteller setzt Fujitsu bei seinem Esprimo zudem auf einen Plastikdeckel, der sich minimal eindrücken lässt, während die Randverkleidung, also auch die Front, aus gebürstetem Aluminium besteht. Bei allen anderen Rechnern ist es andersherum. Das war beim Öffnen des Rechners kein Nachteil.

 Lenovos Thinkcentre Tiny M93P ist ein KlassikerTastatur und Maus gehören dazu 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11. 10
  12. 11
  13.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€ + Versand

Vancouverona 25. Mär 2015

Ja, das mit den 300 Euro hat bei uns auch mal jemand geglaubt. Das hat auch funktioniert...

Vancouverona 25. Mär 2015

Der Q520 hat hinten 4 USB 2.0 und vorne 2 USB 3.0 Schnittstelen. Das reicht im...

Vancouverona 25. Mär 2015

Shttle bedient eher den Selberschraub- und Heimanwendermarkt. Der Businesssektor gehört...

jochot 20. Mär 2015

Also ich bin mir nicht sicher, ich hab den Artikel auch nicht ganz gelesen, aber letztes...

jochot 20. Mär 2015

Da würde ich doch eher zu einem Microserver Greifen: http://store.hp.com/GermanyStore...


Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

    •  /