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Minirechner müssen nicht kompliziert in der Wartung sein.
Minirechner müssen nicht kompliziert in der Wartung sein. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Kein herumliegendes Netzteil beim Esprimo Q520 von Fujitsu

Auch Fujitsu bietet einen Kleinrechner mit langem Support an, den wir mit den anderen Minirechnern vergleichen. Der Mac-Mini-Klon ist schon seit ein paar Jahren auf dem Markt und läuft hier etwas außer Konkurrenz - und das nicht nur, weil er in einem Land mit hohen Löhnen gefertigt wird: Deutschland. Er ist nämlich auch etwas größer als die anderen Minirechner. Wir sehen ihn dennoch als Alternative zu den 1-Liter-Rechnern, weil auch er ziemlich klein ist. Der Nachteil liegt klar auf der Hand: Der Platzbedarf ist größer, was ein paar besondere Installationen schwieriger macht. Der Vorteil ist die bessere Ausstattung, die es bei den kleinen Rechnern sonst nur als externes Zubehör oder teils gar nicht gibt.

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Das zeigt sich zum Beispiel am Netzteil: Als einziger der getesteten Mini-PCs hat der Q520 ein eingebautes Netzteil. Außerdem hat er ein geschickt verborgenes optisches Laufwerk, dessen Slot-in-Mechanik mit einer roten Kante am Gehäuse betont wird. Verwundert sind wir über die USB-Anschlüsse auf der Rückseite, die noch nicht dem 3.0-Standard entsprechen. Vorne ist ein SD-Kartenschacht untergebracht, den wir uns bei den anderen Minirechnern auch wünschen würden. Die Rückseite hat zudem nicht nur einen Displayport-Anschluss, sondern auch einen alten DVI-I-Anschluss.

Analoger Videoausgang über einen passiven Adapter

Mit einem simplen Adapter können die DVI-A-Leitungen für ein VGA-Kabel verwendet werden, um einen Projektor zu betreiben. Der Adapter liegt dem Gerät auch bei. Wer will, kann so auch die in Unternehmen noch verbreiteten DVI-D-Monitore verwenden - ohne Adapter. Damit gefällt uns an dem Gerät die Flexibilität, insbesondere bei älterer Hardwareausstattung in Firmen. Unserer Erfahrung nach überleben nämlich gute LC-Bildschirme durchaus zwei bis drei Rechnergenerationen.

Sehr gute Wartbarkeit

Fujitsu verzichtet für die Wartung des Rechners wie Dell auf Schrauben beim Zugriff auf die wichtigsten Teile. Das gilt sogar für das Abnehmen der Verkleidung. Hier gibt es nicht einmal eine Rändelschraube. Die Komponenten lassen sich sehr schnell auswechseln. Das gilt sogar für das optische Laufwerk. Fujitsu zeigt, dass man auch in einem Gehäuse, das dem Mac Mini ähnlich sieht, einen leicht zu wartenden Rechner bauen kann. Der einzige Nachteil der Konstruktion ist der Mangel an Sicherungsoptionen vor unbefugtem Öffnen des Rechners.

  • HPs Elitedeck gibt es mit AMD- und Intel-CPUs. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Anschlussausstattung unseres Intel-Testmusters war gut. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der verdrehte RJ45-Anschluss hilft bei der parallelen Nutzung des Kensington-Schlosses. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Links der einzig sichtbare Teil der 2-x-2-Antennenkonstruktion: eine Stummelantenne (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Lenovos Thinkcentre kam bei uns ohne Betriebssystem an. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Antenne ist sichtbar, aber klein. Gut zu sehen: Lenovos neuer Notebook-Stecker für die Energieversorgung und der zusätzliche Displayport als Sonderoption. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dell hat im Optiplex 9020 die größte Antenne, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... die bei gleichzeitiger Nutzung eines Ethernet-Kabels etwas nervig ist. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Fujitsu verbaut im Esprimo noch serienmäßig ein optisches Laufwerk. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Als einziges Testgerät gibt es noch einen DVI-I-Anschluss. Ein passiver Adapter reicht für analoge Signale. USB ist hinten allerdings langsam. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Im Größenvergleich: Fujitsus Mini-PC wirkt wuchtiger. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Anschlüsse auf der Rückseite im Vergleich (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • In der Mitte sind die Rechner ohne sichtbare Antenne. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Seitens der Hersteller gibt es keine Garantie, dass auch exakt die hier vermessenen Datenträger zum Einsatz kommen. Dell setzt auf eine OEM-SSD von SK Hynix. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Esprimo steckt ein OEM-Modell von Samsung. Es gibt aber, wie bei allen Minirechnern, auch Modelle mit Festplatten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die schnellste OEM-SSD, vor allem beim Schreiben, schickte uns HP in seinem Minirechner, ebenfalls von Samsung.(Screenshot: Golem.de)
  • Lenovos Testmuster hat eine Festplatte von Western Digital. Die Modelle sind meist sehr günstig, und es empfiehlt sich der Austausch des Datenträgers.(Screenshot: Golem.de)
Fujitsu verbaut im Esprimo noch serienmäßig ein optisches Laufwerk. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Als einziger Hersteller setzt Fujitsu bei seinem Esprimo zudem auf einen Plastikdeckel, der sich minimal eindrücken lässt, während die Randverkleidung, also auch die Front, aus gebürstetem Aluminium besteht. Bei allen anderen Rechnern ist es andersherum. Das war beim Öffnen des Rechners kein Nachteil.

 Lenovos Thinkcentre Tiny M93P ist ein KlassikerTastatur und Maus gehören dazu 

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Vancouverona 25. Mär 2015

Ja, das mit den 300 Euro hat bei uns auch mal jemand geglaubt. Das hat auch funktioniert...

Vancouverona 25. Mär 2015

Der Q520 hat hinten 4 USB 2.0 und vorne 2 USB 3.0 Schnittstelen. Das reicht im...

Vancouverona 25. Mär 2015

Shttle bedient eher den Selberschraub- und Heimanwendermarkt. Der Businesssektor gehört...

jochot 20. Mär 2015

Also ich bin mir nicht sicher, ich hab den Artikel auch nicht ganz gelesen, aber letztes...

jochot 20. Mär 2015

Da würde ich doch eher zu einem Microserver Greifen: http://store.hp.com/GermanyStore...



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