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Minirechner müssen nicht kompliziert in der Wartung sein.
Minirechner müssen nicht kompliziert in der Wartung sein. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Verfügbarkeit der Mini-PCs und Fazit

Alle hier getesteten Geräte sind bereits auf dem Markt verfügbar. Die Kosten sind sehr stark von der Ausstattung abhängig und reichen von 400 bis über 1.000 Euro für sehr spezielle Varianten, die nicht über den regulären Handel zu beziehen sind. Kunden im Projektgeschäft bekommen allerdings Rabatte, abhängig von der Anzahl der georderten Geräte. Bestimmte Ausstattungsoptionen sind zudem nur diesen Kunden vorbehalten.

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Dell verkauft seinen Optiplex 9020 Micro ab etwa 640 Euro. Der 3020 Micro ist 250 Euro günstiger. Über den regulären Handel kostet Fujitsus Esprimo Q520 zwischen 600 und 900 Euro. Etwas besser ausgestattet ist der teurere Q920. HP verlangt für die Elitedesk-Mini-Serie zwischen 500 und 700 Euro. Die Tiny-Serie gibt es beispielsweise als M73 schon zu Preisen unter 400 Euro. Es gibt sie als M93p in besseren Varianten auch im Bereich von 700 Euro.

Fazit

Abraten können wir von keinem der hier vorgestellten Rechner. Richtige Patzer erlaubt sich keiner der Hersteller, wenn es um Funktion und Wartung geht. Die Leistung aller Testkandidaten ist mehr als ausreichend, um typische Büroarbeit zu erledigen. Dazu gehört auch ein amoklaufender Flash-Player im Browser - sicherlich eine der anstrengendsten Arbeiten eines typischen Bürorechners.

Enttäuscht sind wir aber über den Mangel an Energieeffizienz. Und die ist bei Bürorechnern wichtig, denn überwiegend macht so ein Rechner aus CPU-Sicht nichts oder fast nichts. Nur Fujitsu liegt hier auf dem Niveau von Apple. Der Esprimo liegt in unserem Testszenario mit einer elektrischen Leistungsaufnahme um die 6 Watt weit vor den anderen Testteilnehmern, die teilweiser den doppelten Energiebedarf haben. Für Fujitsus Rechner spricht zudem das optische Laufwerk, das beim restlichen Testfeld eine externe Option ist. Allerdings ist Fujitsus Rechner etwas größer als die von Dell, HP und Lenovo.

Wer auf leichte Wartbarkeit achtet, der sollte zu Dell oder Fujitsu greifen. Das lohnt sich aber nur bei großen Rechnerflotten. Der Heimanwender wird wohl nicht ständig seinen Minirechner öffnen wollen. Er sollte lieber auf die Lautstärke achten - und hier gefielen uns insbesondere die Rechner von Dell und Lenovo. Lenovo punktet zudem mit der größten Erfahrung, einem weitreichenden Zubehörprogramm sowie zahlreichen Varianten des Rechners bis hin zu passiv gekühlten Modellen, die wir aber nicht getestet haben.

Bleibt noch HP. Der Elitedesk Mini hat überall leichte Schwächen im Vergleich zur Konkurrenz. Ein gutes Argument für HP wäre die Verfügbarkeit von AMD-basierten Elitedesk Minis mit potenziell schnellerer Grafik. Doch die sind zwar günstiger als die Intel-basierten Elitedesk aus dem gleichen Haus, verglichen mit der Konkurrenz ist das Angebot aber nicht sonderlich attraktiv. Den Preisvorteil von AMD-Technik schafft HP nicht umzusetzen.

Nichtsdestotrotz: Die hier getesteten Minirechner sind allesamt nachhaltige Angebote, die ihren Preis wert sind. Sie sind trotz der Größe leicht zu warten, und zumindest Festplatte und Arbeitsspeicher sind mit ein paar Handgriffen ausgetauscht. Keines der Modelle enttäuschte uns so sehr, dass wir von einem abraten müssen.

 Konkurrenz und Alternativen aus dem Consumer-Geschäft

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Vancouverona 25. Mär 2015

Ja, das mit den 300 Euro hat bei uns auch mal jemand geglaubt. Das hat auch funktioniert...

Vancouverona 25. Mär 2015

Der Q520 hat hinten 4 USB 2.0 und vorne 2 USB 3.0 Schnittstelen. Das reicht im...

Vancouverona 25. Mär 2015

Shttle bedient eher den Selberschraub- und Heimanwendermarkt. Der Businesssektor gehört...

jochot 20. Mär 2015

Also ich bin mir nicht sicher, ich hab den Artikel auch nicht ganz gelesen, aber letztes...

jochot 20. Mär 2015

Da würde ich doch eher zu einem Microserver Greifen: http://store.hp.com/GermanyStore...



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