Minecraft: Einheitliches Klötzchenbauen über Xbox Live angestrebt

Der für das Xbox-Geschäft zuständige Microsoft-Manager Phil Spencer erwartet nicht, dass es allzu schnell einen Nachfolger für Minecraft geben wird. Statt einen zweiten Teil zu programmieren, werden sich die Entwickler des Klötzchenspiels wohl zunächst darum kümmern, die verschiedenen Versionen weiter zu vereinheitlichen.

Als konkretes Beispiel nennt Spencer laut Gamespot.com(öffnet im neuen Fenster) die Unterstützung von Mods. Die gibt es derzeit auf dem PC, nicht aber auf Konsole oder mobilen Endgeräten. Mithilfe von Xbox Live könne man das ändern. Außerdem sollte es, so Spencer, dank dem Netzwerk möglich sein, dass Spieler nahtlos von einer Plattform auf die andere wechseln und ihre Partie Minecraft dabei einfach weiterspielen könnten.
Über die Fassung für die Playstation 3 und 4 und die PS Vita sagte Spencer nichts. Microsoft wäre es vermutlich ganz recht, wenn Xbox Live in den Minecraft-Versionen bei der Konkurrenz auftaucht. Sony wird das allerdings mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zulassen.
Allerdings hat die ganze Angelegenheit auch noch etwas Zeit: Die im September 2014 bekanntgegebene Übernahme von Mojang(öffnet im neuen Fenster) durch Microsoft für rund 2,5 Milliarden US-Dollar ist wohl erst Ende 2014 abgeschlossen.
Ein guter Zeitpunkt für einen echten Nachfolger zu Minecraft könnte es übrigens 2017 oder 2018 geben: Dann möchte das Filmstudio Warner Bros. einen Blockbuster auf Basis des Klötzchenspiels in die Kinos bringen. Derzeit kümmert sich Regisseur Shawn Levy um das Projekt - er hatte zuletzt unter anderem die zu großen Teilen bei Google spielende Komödie Prakti.com(öffnet im neuen Fenster) gedreht.



