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Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.

Artikel von veröffentlicht am
Übersichtskarte von Minecraft Earth
Übersichtskarte von Minecraft Earth (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)

Ganz bestimmt: Gerade eben standen wir noch mit beiden Beinen auf einer Wiese! Dann haben wir den Adventuremodus von Minecraft Earth auf unserem Smartphone gestartet - und nun sehen wir unter unseren Füßen eine Mine mit Lavaseen, Brücken und irgendwas Glitzerndem ganz unten in der Tiefe. Wenn das alles nicht aus Klötzchen bestünde, hätten wir fast das Gefühl, unvermittelt in einen Indiana-Jones-Film geraten zu sein.

Inhalt:
  1. Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
  2. Hololens und Cloud-Technologien

Viel Zeit zum Nachdenken haben wir allerdings nicht: Von der Seite greift uns ein Untoter an - den wir nur mit knapper Not und mit Pfeil und Bogen in die Flucht schlagen. Die Menschen um uns herum haben von alledem zum Glück nichts mitbekommen. Während wir Abenteuer erleben, sitzen sie gemütlich im Gras und genießen die Sonne.

Die unterirdische Mine haben wir ebenso wie den Zombie nur auf unserem Smartphone in Minecraft Earth gesehen. Das Augmented-Reality-Spiel verbindet wie Pokémon Go und Wizards Unite auf dem Display die Umgebung um uns herum mit einer virtuellen Welt.

Ansonsten hat das Spiel aber wenig bis nichts mit den beiden Games von Niantic zu tun. Minecraft Earth entsteht bei Mojang - also dem gleichen Entwicklerstudio, das auch sonst für Minecraft zuständig ist. Vor allem aber entsteht es auf Basis der Bedrock-Engine, die auch Grundlage für Minecraft ist.

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Das hat unmittelbare Auswirkungen: Die Grafik wirkt vertraut, auch bei der Steuerung gibt es große Ähnlichkeiten. Das Entfernen und Hinzufügen von Klötzchen beim Bauen etwa funktioniert letztlich genauso wie in der Minecraft Pocket Edition. Schade finden wir allerdings, dass es keinen direkten Datenaustausch zwischen den Programmen geben soll. Ein am PC gebasteltes Schloss können wir also nicht in Earth importieren.

Minecraft Earth bietet mehrere Modi. Noch am ehesten an Pokémon Go erinnert die Weltkarte; Mojang hat allerdings auf Basis von Openstreetmap eine eigene virtuelle Welt erschaffen und verwendet nicht das Datennetz. Die Entwickler von Mojang haben uns erzählt, dass die Arbeit an der Karte extrem aufwendig sei. Grundsätzlich würden die Straßen und Grünanlagen der Übersicht zwar automatisch generiert.

  • Mitten im Stadtpark haben wir ein Gebäude aufgestellt. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Anfangs gibt es im Baumenü nur einfache Objekte. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Das Bäumchen sieht auf dem Fahrradweg etwas verloren aus. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Straßen und Grünanlagen basieren auf Daten von Openstreetmap. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Schade, dass unser Hund das Schweinchen nicht sieht (oder riecht). (Bild: Microsoft)
  • Das Gebäude aus dem Stadtpark passt auch auch auf einen Tisch. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Am Crafting arbeitet Mojang derzeit noch. (Bild: Microsoft)
  • Anfangs ist das Inventar leer, es füllt sich aber sehr schnell. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Irgendwann kann man auch solche prächtigen Objekte bauen. (Bild: Microsoft)
Mitten im Stadtpark haben wir ein Gebäude aufgestellt. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Aber damit der Spieler möglichst in Parks und andere ungefährliche Gebiete statt auf eine Hauptverkehrsstraße gelockt werde, seit viel Dataminging von Hand nötig. Übrigens: Wer etwa als Besitzer eines Eigenheims unvermittelt Horden von Minecraft-Spielern durch seinen Garten spazieren sieht, soll sich ganz einfach und unkompliziert über die Webseite bei Mojang melden können. Bei Niantic gab es in vergleichbaren Fällen viele Probleme.

Auf der Weltkarte sammeln wir Ressourcen, indem wir eingeblendete Mauerstücke, Schatzkisten und ähnliche Objekte antippen. Nach einer halben Stunden haben wir ausreichend Baumaterial im Inventar gesammelt, um erste einfache Gegenstände zu erstellen und sie in der Landschaft zu platzieren. Die können dann nicht nur wir mit unserem Smartphone sehen, sondern auch unsere Freunde.

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Hololens und Cloud-Technologien 
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KillerKowalski 01. Okt 2019

Die Idee Minecraft als AR-Spiel umzusetzen finde ich absolut genial, vor allem die...

Anonymer Nutzer 30. Sep 2019

Hm, ohne DRM könnte ich meine orig. Version von Starlancer auch auf Windows 10 spielen ...

Hotohori 30. Sep 2019

Außerdem zeigt das "für Kinder" eh mal wieder von welcher Gruppe von Leuten das kommt...

computerversteher 29. Sep 2019

... oh warte...

Desertdelphin 29. Sep 2019

Was ist denn an pokemon spannend? Nichts. Reine Suchti Spiel. Was so eine subjektive...


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