Hololens und Cloud-Technologien

Wenn wir die Sache richtig verstehen, soll hierin ein Teil der Motivation für Minecraft Earth liegen: Nur wenn wir die Welt nach Ressourcen erforschen und zusätzlich durch das Absolvieren von Aufgaben im Abenteuermodus besonders seltene Baumaterialien bekommen, können wir uns mit besonders tollen Gebäude oder sonstige Objekten verwirklichen.

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Im Adventuremodus treten wir mit bis zu drei Freunden in kurzen, aus Modulen prozedural generierten Abenteuer an. Alle Teilnehmer sehen auf ihrem Smartphone die gleichen Gegenstände und Feinde. Beispielsweise geht es darum, Skelette aus einem kleinen Wäldchen zu vertreiben oder eine Schatzkiste zu finden, sie zuerst gegen Zombies zu verteidigen und dann zu öffnen.

Gekämpft wird mit Schwert, Pfeil und Bogen oder anderen typischen Waffen aus Minecraft, die wir durch Antippen des Displays verwenden - in der Praxis hat das völlig unkompliziert funktioniert. Die Entwickler legen Wert darauf, dass es nicht zu aggressiv zugeht, Player-versus-Player (PvP) wird es gar nicht geben.

Wer mag, kann sich kleinere Scherze erlauben und einen Eimer Lava über einen Kumpel ausgießen. Dann sieht man ein bisschen Qualm aufsteigen, aber irgendwelche allzu morbiden Effekte gibt es nicht.

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Grafisch macht Minecraft Earth stellenweise einen faszinierenden Eindruck. Gebäude kann man auf einem Tisch platzieren und dann mit dem Smartphone das Innere erkunden, Schalter betätigen und ähnliches. Nett: Schweinchen und andere Tiere blicken in Richtung des Displays.

Wir können das gleiche Gebäude, das zu Hause einen Meter groß ist, auch im Stadtpark so aufstellen, dass es die Ausmaße eines richtigen Hauses hat. Das können wir dann betreten (indem wir einfach durch die Wände laufen) und dann zumindest durch das Erdgeschoss spazieren.

Zwar gibt es kleinere grafische Problemchen beim Zusammenfügen von echter und virtueller Welt - aber die dürften beim aktuellen Stand der Technik noch unvermeidbar sein. Minecraft Earth basiert zum Teil übrigens auf der Demo, mit der Microsoft ab 2015 immer wieder seine AR-Brille Hololens auf Messen und Konferenzen präsentiert hat.

Zwei Technologien stellt das Unternehmen im Zusammenhang mit Minecraft Earth besonders heraus: Die dedizierten Server von Azure Playfab sollen dafür sorgen, dass das Spiel flexibel mit der Anzahl der Teilnehmer skaliert. Und die Azure Spatial Anchors (ASA) sorgen als eine Art Anker dafür, dass alle Spieler bestimmte Objekte an den gleichen Orten in der Welt sehen.

Minecraft Earth befindet sich derzeit in weltweit fünf Städten in der Closed Beta, insgesamt nehmen rund 400.000 Spieler teil. Allerdings können die allermeisten nur Ressourcen sammeln und Gegenstände in der Welt platzieren, aber keine Abenteuer starten. Die Entwickler arbeiten derzeit noch an den Level-ups sowie am Crafting und Smelting (also dem Einschmelzen von Gegenständen, um Ressourcen zu bekommen).

Das Programm ist kostenlos erhältlich, einige Extras kosten vermutlich Geld - Genaueres wissen wir auch nicht. In Europa soll Minecraft Earth im Oktober 2019 im Early Access starten, in den USA ist es erst einen Monat später so weit. Besitzer von Android-Mobilgeräten können sich bereits registrieren.

  • Mitten im Stadtpark haben wir ein Gebäude aufgestellt. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Anfangs gibt es im Baumenü nur einfache Objekte. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Das Bäumchen sieht auf dem Fahrradweg etwas verloren aus. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Straßen und Grünanlagen basieren auf Daten von Openstreetmap. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Schade, dass unser Hund das Schweinchen nicht sieht (oder riecht). (Bild: Microsoft)
  • Das Gebäude aus dem Stadtpark passt auch auch auf einen Tisch. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Am Crafting arbeitet Mojang derzeit noch. (Bild: Microsoft)
  • Anfangs ist das Inventar leer, es füllt sich aber sehr schnell. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Irgendwann kann man auch solche prächtigen Objekte bauen. (Bild: Microsoft)
Schade, dass unser Hund das Schweinchen nicht sieht (oder riecht). (Bild: Microsoft)

Ob Spieler mit iOS länger warten müssen, ist unklar. Wir haben das Programm ausschließlich auf Smartphones mit iOS ausprobiert, sowohl auf gestellten Geräten bei einem eintägigen Event von Microsoft als auch ein paar Tage davor und danach auf unserem eigenen Handy.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Microsoft an einem eintägigen Anspieltermin in London teilgenommen. Die Reisekosten wurden zur Gänze von Microsoft übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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 Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
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KillerKowalski 01. Okt 2019

Die Idee Minecraft als AR-Spiel umzusetzen finde ich absolut genial, vor allem die...

Anonymer Nutzer 30. Sep 2019

Hm, ohne DRM könnte ich meine orig. Version von Starlancer auch auf Windows 10 spielen ...

Hotohori 30. Sep 2019

Außerdem zeigt das "für Kinder" eh mal wieder von welcher Gruppe von Leuten das kommt...

computerversteher 29. Sep 2019

... oh warte...

gelöscht 29. Sep 2019

Was ist denn an pokemon spannend? Nichts. Reine Suchti Spiel. Was so eine subjektive...



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