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Minecraft Dungeons angespielt: Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe

Von der Steuerung bis zu den Schatzkisten: Minecraft Dungeons hat uns beim Anspielen bis auf die Klötzchengrafik verblüffend stark an Diablo erinnert - und könnte gerade deshalb teuflisch spaßig werden!

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Minecraft Dungeons
Artwork von Minecraft Dungeons (Bild: Microsoft)

Irgendwo da unten in den immer wieder neu generierten Höhlensystemen lauert das Böse! Nein - wir sprechen nicht von Diablo. Stattdessen haben wir es in Minecraft Dungeons mit einem Endgegner namens Arch-Illager zu tun, der seine Schergen auf uns scheucht. Auf der E3 2019 konnten wir das actionlastige Rollenspiel ausprobieren und sind sofort damit klargekommen. Kein Wunder, die Steuerung von Minecraft Dungeons hat per Controller (Maus und Tastatur gab es nicht) im Grunde genauso funktioniert wie die Konsolenversion von Diablo 3.

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Den Klötzchenhelden sehen wir von schräg oben und scheuchen ihn per Analogstick durch mehr oder weniger düstere Umgebungen, die wie in Diablo zu großen Teilen prozedural erstellt werden, so dass die Welt bei jedem Durchgang ein bisschen anders aussieht. Dabei verkloppen wir Skelettkrieger und Spinnenwesen, aber haben es auch mit Nekromanten zu tun, die vor unseren Augen Untote beschwören. Selbst die Art, wie Ausrüstungsgegenstände und sonstige Extras aus Schatzkisten herausspringen, erinnert überdeutlich an Diablo.

Ein großer Unterschied: In Minecraft Dungeons gibt es keine Klassen, sondern nur einen Standardhelden, den wir im Spielverlauf unseren persönlichen Vorlieben anpassen können. Das geschieht primär über Waffen und Rüstungen, die es in drei Seltenheitsstufen (Standard, Selten und Einzigartig) mit natürlich sehr unterschiedlichen Zusatzeffekten gibt. Auf das Diamantensystem und auf Crafting verzichtet Minecraft Dungeons.

Trotzdem soll die Sammelleidenschaft der Spieler belohnt werden, unter anderem mit Extras wie einem Windhorn, das Gegner zurückstößt. Wer mag, kann zusammen mit einem Haustier durch die Tiefe stürmen. Gefahr droht nicht nur durch Gegner, sondern auch durch Fallen, die durch entsprechendes Timing ausgetrickst werden. Dazu kommen ab und zu einfache Schalterrätsel, mit denen wir etwa einen blockierten Weg freischalten.

  • Artwork von Minecraft Dungeons (Bild: Microsoft)
  • Artwork von Minecraft Dungeons (Bild: Microsoft)
  • Artwork von Minecraft Dungeons (Bild: Microsoft)
  • Artwork von Minecraft Dungeons (Bild: Microsoft)
  • Artwork von Minecraft Dungeons (Bild: Microsoft)
  • Artwork von Minecraft Dungeons (Bild: Microsoft)
Artwork von Minecraft Dungeons (Bild: Microsoft)

Zum Umfang hat sich das Entwicklerteam auf Nachfrage von Golem.de auf der E3 2019 nicht geäußert. Minecraft Dungeons entsteht auf Basis der Unreal Engine 4 bei Mojang mit einem relativ kleinen Team aus 20 Entwicklern, die allerdings auch auf Ressourcen von Microsoft zurückgreifen können. Spieler können allein antreten, wahlweise können aber lokal oder online bis zu drei Mitstreiter in die Partie einsteigen, worauf die Stärke und Anzahl der Gegner dynamisch angepasst wird.

Beim Anspielen hat uns das Ganze spontan Spaß gemacht, die Klötzchengrafik stört uns nicht - im Gegenteil, wir finden sie schick, was allerdings nicht jedem Fan von Diablo so gehen dürfte. Minecraft Dungeons soll im Frühjahr 2020 für Windows-PC und die Xbox One erscheinen, weitere Plattformen könnten folgen. Der Preis wird bei rund 20 Euro liegen.

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maxule 13. Jun 2019

.... you have been drooled by the babbling idiot. :-)

FreiGeistler 13. Jun 2019

Andere "Engine", anderes Konzept.

Hotohori 13. Jun 2019

Steht doch im Artikel, es gibt kein Crafting. Es ist ein Spiel für Spieler, die den Look...


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