Mindgeek: Österreicher soll Mehrheitseigner von Pornhub sein

Die Mehrheit am Pornokonzern Mindgeek soll einem Investmentbanker aus Ansfelden bei Linz gehören. Pornhub wurde die Verbreitung von Aufnahmen von Kindern vorgeworfen.

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Logo von Pornhub
Logo von Pornhub (Bild: Ethan Miller/Getty Images)

Der Besitzer der Mehrheit an dem Onlinepornokonzern Mindgeek, zu dem auch Pornhub gehört, soll ein gebürtiger Österreicher sein. Das ergaben Nachforschungen der Rechercheplattformen Dossier aus Österreich und der britischen Tortoise Media. Genannt wurde der Name des Milliardärs Bernd B. im Februar bei einer zweistündigen Anhörung des Ethikausschusses des kanadischen Parlaments.

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Zu den Eigentumsverhältnissen bei Mindgeek befragt wurden der Chief Executive Officer von Mindgeek, Feras Antoon, und Chief Operating Officer David Tassilo. "Sein Name ist Bernard B. und er besitzt mehr als 50 Prozent. Er ist ein passiver Investor und ist nicht in das Tagesgeschäft eingebunden", sagte Antoon laut Protokoll. Sein richtiger Name ist aber Bernd B.

B. (52) soll laut den Recherchen einen seiner Wohnsitze in Ansfelden, einer Kleinstadt im Umland von Linz, haben. Er begann seine Karriere als Unternehmensberater bei McKinsey und wurde später Partner bei der Investmentbank Goldman Sachs in New York. Im Jahr 2006 habe B. in die Pornoplattform Redtube mit Sitz in Wien investiert. In einem Gerichtsverfahren wurde er im Jahr 2011 als Executive Officer von Manwin, wie Mindgeek früher hieß, genannt.

Kinder bei Pornhub: New York Times lässt Betroffene zu Wort kommen

Bei der Anhörung in Kanada ging es um Vorwürfe der Verbreitung von sexueller Gewalt gegen Kinder, Vergewaltigungen oder Rachepornos, die auf der Plattform verfügbar gewesen sein sollen. Die New York Times ließ am 4. Dezember 2020 mehrere Betroffene zu Wort kommen, deren Aufnahmen als Minderjährige gegen ihren Willen bei Pornhub hochgeladen wurden.

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Anfang Mai 2021 haben mehr als 700 Opfer sexueller Ausbeutung und ihre Anwälte einen Brief an den US-Kongress geschickt und eine strafrechtliche Untersuchung gegen Pornhub und Mindgeek gefordert.

Pornhub widersprach den Vorwürfen. Der Porno-Streaminganbieter hat jedoch seine Standards für Videos geändert und später sehr viele Videos entfernt, die nicht von verifizierten Konten hochgeladen wurden.

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Mindgeek ist ein privates kanadisches Unternehmen mit Hauptsitz in Luxemburg, das große Pornoseiten wie Pornhub, Redtube oder Youporn, Reality Kings, Brazzers, XTube, Extremetube, My Dirty Hobby, das Pornostudio Digital Playground und das Live-Sex-Angebot Webcams.com betreibt.

Fabian T., der Chef und Gründer von Manwin, verkaufte im Oktober 2013 seine Anteile an dem Unternehmen an das Management. Gegen T. wurde wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung ermittelt. Nach Zahlung einer Kaution in zweistelliger Millionenhöhe kam er Ende Dezember 2012 frei.

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nf1n1ty 26. Mai 2021

Nimm das.

Kawim 25. Mai 2021

Mir erschließt sich nicht der Sinn dieser News. Die Sau mit den angeblichen...

berritorre 25. Mai 2021

Zumal die anderen beiden ja im selben Satz/Absatz mit vollem Namen genannt werden.

peh.guevara 25. Mai 2021

warum oder über was mit diesem Artikel genau berichtet wird. * Weil es um porn...



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