30 Messungen an 5 Tagen

Bezüglich des Messaufbaus sollen 30 Messungen erfolgen, die auf fünf Kalendertage zu je 6 Messungen pro Kalendertag verteilt werden, "wobei zwischen der dritten und vierten Messung eines Messtages eine dreistündige Pause, zwischen allen übrigen Messungen eine fünfminütige Pause vorzusehen ist".

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Die Minderleistung soll demnach wie folgt festgelegt werden: "Bei der Wahl eines Einheitswertmodells sollte als inhaltlicher Faktor für eine erhebliche Abweichung ein Abschlag in städtischen Bereichen von 75 Prozent, in halbstädtischen Bereichen von 85 Prozent und in ländlichen Bereichen von 90 Prozent von der vertraglich vereinbarten maximalen Geschwindigkeit im Down- und Upload angenommen werden."

Somit wäre eine "erhebliche, kontinuierliche oder regelmäßige Abweichung bei der Geschwindigkeit" gegeben, "wenn nicht an drei von fünf Messtagen jeweils mindestens einmal in städtischen Bereichen 25 Prozent, in halbstädtischen 15 Prozent oder in ländlichen 10 Prozent der vertraglich vereinbarten geschätzten Maximalgeschwindigkeit erreicht würden".

Bisherige App soll erweitert werden

Um den Nachweis der Minderleistung zu erbringen, will die Bundesnetzagentur die mobile Version der Breitbandmessung/Funkloch-App als Basis verwenden, diese jedoch um weitere technische Funktionen erweitern. Vor der Messung würde den Nutzern mitgeteilt werden, welche geschätzten Maximalwerte sie abzüglich der Abschläge für die geografischen Bereiche (städtisch, halbstädtisch, ländlich) erwarten könnten.

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Die Verantwortung für die ordnungsgemäße Messumgebung soll ebenso wie beim Festnetz in die Hände der Kunden gelegt werden. Hierfür werde die Bundesnetzagentur technische Vorgaben zur Vermeidung von Fehlerquellen in der Endkundenmessumgebung zur Verfügung stellen. Dabei sollten Faktoren, "die das Messergebnis beeinflussen können, möglichst automatisch erfasst und wichtige Fehlerquellen sowohl mit Hilfe technischer Parameter als auch durch Nutzerinteraktion ausgeschlossen werden".

Die Behörde räumte ein, dass die Abschläge von bis zu 90 Prozent hoch erscheinen könnten. "Angesichts der oft vereinbarten maximalen Geschwindigkeiten von mehreren Hundert Mbit/s ergeben sich auch bei solchen Abschlägen für die meisten Endkundinnen und Endkunden noch hohe Datenübertragungsrate", hieß es in der Mitteilung.

Alle interessierten Kreise können zu den Eckpunkten bis zum 30. September 2022 schriftlich Stellung nehmen.

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 Minderungsrecht im Mobilfunk: 10 Prozent der Maximalrate sollen auf dem Land reichen
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Firebolt1337 30. Aug 2022 / Themenstart

Maximal sind ja bei mmWave 10Gbit? Also 1Gbit auf den Land..... Selbst 30 Mbit...

JohnnyVi 29. Aug 2022 / Themenstart

...in der man mit 10% Erfüllung der versprochenen Leistung noch nicht vertragsbrüchig...

spezi 27. Aug 2022 / Themenstart

Bei der Telekom z.B. gibt es soweit ich sehe sowohl Prepaid und Postpaid nur noch...

Kadjus 26. Aug 2022 / Themenstart

Als ich damal von O2 weg bin zu Drillisch, wollte mich O2 zurück ködern und bot mir an...

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