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Millionenstrafe: Fitbit muss für überhitzte Akkus zahlen

Aufgrund eines Akkudefekts bei der Ionic- Smartwatch hat die US-Verbraucherschutzbehörde eine Millionenstrafe gegenüber Fitbit verhängt.
/ David Wagner
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Fitbit-Uhren, hier die Fitnesstracker Fitbit Luxe (Bild: Fitbit)
Fitbit-Uhren, hier die Fitnesstracker Fitbit Luxe Bild: Fitbit

Fitbit muss eine Strafe der U.S. Consumer Product Safety Comission (CPSC)(öffnet im neuen Fenster) in Höhe von 12,25 Millionen US-Dollar bezahlen. Grund dafür ist die 2017 erschienene und inzwischen zurückgerufene Ionic Smartwatch. Laut der Kommission soll der zu Google gehörende Hersteller seit 2018 von einem schweren Defekt der Smartwatch gewusst haben, bei dem der überhitzende Akku zu Verbrennungen führte .

Die Strafe ist jetzt fällig, weil die Firma das Problem nicht umgehend an die CPSC meldete. Gleichzeitig leistet Google Kulanzzahlungen wegen Hitzeproblemen bei der Sense und Versa 3.

Zusätzlich zur Geldstrafe ist Fitbit dazu verpflichtet, seine Prozesse zur Einhaltung des Consumer Product Safety Acts (CPSA) zu verbessern. Dafür sendet die Firma einen jährlichen Bericht über ihr Compliance-Programm und interne Kontrollen an die Kommission.

Auch neuere Smartwatches überhitzen

Gerade einmal zwei Tage vor der Bekanntgabe der Strafe räumte Google auf seiner Support-Website Akkuprobleme bei der Sense und Versa 3 ein(öffnet im neuen Fenster) . Auch dort soll bei einigen Smartwatches die Gefahr bestehen, dass sich der Akku überhitzt. Berichte über Verbrennungen wie bei der Ionic gibt es aber bislang nicht.

Am 21. Januar startete der Rollout eines Softwareupdates, welches das Problem beheben soll. Dadurch verringert sich indes die Akkukapazität betroffener Geräte. Ob das Update nötig ist, lässt sich über dieses Google-Formular prüfen.(öffnet im neuen Fenster) . Dazu bietet der Konzern eine Kulanzleistung von 50 US-Dollar (umgerechnet 47,65 Euro). Ob ein Anspruch darauf besteht, lässt sich ebenfalls über die verlinkte Seite in Erfahrung bringen.


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