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Millionengeschäft: Bluetooth-Skimmer verbreiten sich an US-Tankstellen

2,1 Millionen US-Dollar haben sich Kriminelle mit Bluetooth-Skimmern ergaunert. Diese wurden direkt an die Zapfsäulen montiert und lasen Karten von tankenden Autofahrern aus, die gerade bezahlen wollten. Ein Umbau einer Zapfsäule dauert nicht einmal 10 Minuten.

Artikel veröffentlicht am ,
Bluetooth-Skimmer verbreiten sich in Nordamerika.
Bluetooth-Skimmer verbreiten sich in Nordamerika. (Bild: Manhattan District Attorney)

Sicherheitsforscher Brian Krebs berichtet von einer zunehmenden Verbreitung von Bluetooth-Skimmern in den USA. In einem aktuellen Fall gelang es offenbar einer 13-köpfigen Bande, 2,1 Millionen US-Dollar mit Bluetooth-Skimmern zu stehlen.

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Die Bluetooth-Skimming-Module sollen die Täter direkt mit der Stromversorgung der Zapfsäule verbunden haben. Die geklauten Kartendaten konnten die Diebe demnach einfach drahtlos auslesen, indem sie mit einem Notebook vor die Zapfsäule fuhren. Das Verfahren ist an sich nichts Besonderes. Krebs überrascht allerdings, wie verbreitet diese Skimmer mittlerweile sind. Er selbst hat bereits häufiger über solche Skimmer berichtet.

Mittlerweile manipulieren Kriminelle häufig, typischerweise am Wochenende, Zapfsäulen. Meist sind zwei bis drei Personen involviert. Während einer das getankte Benzin bar bezahlt und so das Personal ablenkt, wird die Zapfsäule mit ihrem Kartenleser manipuliert. Die Installation dauert gerade einmal zwischen fünf und zehn Minuten.

Krebs meint, dass Laien eine solche Manipulation kaum erkennen können. Sein einziger Tipp: nicht mit einer Debit Card, dem Äquivalent unserer EC-Karte, bezahlen. Die Manipulation der EC-Karte kann noch unangenehmere Folgen haben als die der Kreditkarte, da die Diebe eventuell auf ein Gehaltskonto zugreifen, von dem etwa noch die Miete und andere regelmäßige Zahlungen abgehen.

Auch in Deutschland haben sich Kriminelle neben Geldautomaten längst andere Ziele ausgesucht. Ende 2011 wurde bereits vor Skimmern in Tankstellen und Fahrkartenautomaten gewarnt.

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ichbinsmalwieder 24. Jan 2014

Lies alles: "wäre mir das zu blöd, ständig Geld aus dem Automaten zu ziehen. Dafür ist...

Anonymer Nutzer 23. Jan 2014

Weil der Bank in vielen Fällen eh nix vorliegt. Häufig erteilst du die Ermächtigung ja...

ichbinsmalwieder 23. Jan 2014

Es sind doch schon 2 Faktoren: Karte und Pin. Mit Handy wären's dann 3. Aber es ist IMHO...

ichbinsmalwieder 23. Jan 2014

Nein, das macht das Steuergerät... Das meldet zuverlässig jede ausgefallene Birne...

0xDEADC0DE 23. Jan 2014

Ja, das ist ein alter Hut mit moderner Datenübertragungsvariante. Was hier aber keine...


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