Millimeterwelle: Vodafone bringt als erster Anbieter 5G mit 2,6 GBit/s

Im Millimeterwellenbereich 26 Gigahertz haben Vodafone und Sky bei einem Fußballspiel in der Leipziger Red Bull Arena etwas Besonderes ausprobiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Millimeterwellen und 5G von Vodafone
Millimeterwellen und 5G von Vodafone (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone hat mit Sky bei einem Bundesliga-Spiel zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund die neue Sky 5G Multiview App im Stadion getestet. Das gab Vodafone am 11. November 2021 bekannt. Laut Angaben des Betreibers erzielten die App-Tester Datenraten von bis zu 2,6 GBit/s über das Vodafone-Mobilfunknetz.

Zum Einsatz kamen erstmals Frequenzen bei 26 GHz, mit denen nach Angaben von Vodafone bis zu 10 GBit/s möglich sein sollen. Die Reaktionszeiten in dem 5G-Netz seien kleiner als 10 Millisekunden.

In der Leipziger Red Bull Arena wurden Antennen im 26-GHz-Bereich erstmals genutzt. Beim Livetest wurden Xperia-Pro-Smartphones von Sony in einer "nicht europäischen Variante" eingesetzt, die die sehr hohen Funkfrequenzen bereits unterstützen. Die Bilder werden direkt aus der Liveproduktion am Spielfeldrand über das 5G-Netz von Vodafone an die mobile Sendeeinheit von Sky übermittelt und von dort auf die Smartphones der Fans.

Das Xperia PRO verfügt über einen dedizierten HDMI-Eingang. Das Smartphone wurde an eine Alphakamera von Sony mit einem HDMI-Ausgang angeschlossen, um die Inhalte an einen RTMP-Stream-Server oder direkt auf Social-Media-Plattformen zu streamen. Die erste Testversion der Sky-5G-Multiview-App wurde von Smart Mobile Labs im Auftrag von Sky gebaut.

Die Sky App ermöglichte es laut den Angaben, das Spiel aus fünf zusätzlichen Kameraperspektiven auf dem Smartphone in HD-Qualität zu sehen. Die Fans bekamen die Livebilder zeitgleich auf das Smartphone übertragen und konnten entscheiden, ob sie sich das Spiel aus einer oder aus mehreren Kameraperspektiven anschauen wollten. Das Spiel fand bereits am vergangenen Samstag statt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  2. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

  3. E-Corner: Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken
    E-Corner
    Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken

    Die Hyundai-Tochter Mobis präsentiert eine Technik, mit der sich die Autoräder seitlich drehen lassen, um das parallele Einparken zu erleichtern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /