Milliardendeal: Telekom stockt Beteiligung an T-Mobile US auf

Die Telekom erhöht die Anteile an ihrer US-Mobilfunktochter. Dafür zieht sie sich aus den Niederlanden zurück.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Hält die Telekom bald über 50 Prozent ihrer Tochter T-Mobile US?
Hält die Telekom bald über 50 Prozent ihrer Tochter T-Mobile US? (Bild: Mika Baumeister/Unsplash)

Die Deutsche Telekom baut wie geplant ihren Einfluss auf ihre US-Mobilfunktochter T-Mobile US aus. Um die rund sechs Milliarden Euro teure Transaktionen zu finanzieren, gibt die Telekom neue Aktien aus und verkauft ihr Geschäft in den Niederlanden.

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Die Beteiligung an der US-Tochter steige nach einem mehrteiligen Aktiendeal um rund 5,3 Prozentpunkte auf 48,4 Prozent, teilte der Dax-Konzern am 7. September 2021 in Bonn mit. Die Aufstockung sei Teil des Ziels, sich mehr als die Hälfte der T-Mobile-US-Anteile zu sichern und damit langfristig die bereits bestehende Kontrolle über das US-Unternehmen auszubauen und die Konsolidierung zu festigen. Der Telekom-Kurs legte kurz nach Handelsbeginn um 2,7 Prozent zu.

Zugrunde liegen gleich mehrere Deals: Mittels einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage wollen die Bonner rund 45 Millionen T-Mobile-US-Aktien vom japanischen Mischkonzern Softbank erwerben. Im Gegenzug bekommt dieser etwa 225 Millionen neue Telekom-Aktien und wird mit 4,5 Prozent der ausstehenden Aktien zum zweitgrößten Aktionär der Telekom. Größter Anteilseigner der Bonner bleibt der deutsche Staat. Die Telekom-Aktien werden dabei mit 20 Euro und damit deutlich über dem aktuellen Kurs bewertet. Die Transaktion soll bis Oktober 2021 abgeschlossen werden.

Zuletzt war T-Mobile US mit einem heftigen Datenleck in die Schlagzeilen geraten, von dem Millionen Menschen in den USA betroffen sind. Dabei sollen vollständige Namen, das Geburtsdatum, die Sozialversichungsnummer und Führerscheindaten, teilweise auch Telefonnummern und PINs geleakt worden sein.

Telekom zieht sich aus den Niederlanden zurück

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Aus dem Nachbarland Niederlande zieht sich die Telekom dagegen zurück. Gut 2,4 Milliarden Euro aus dem Verkauf sollen dafür genutzt werden, um weitere 20 Millionen Aktien an der US-Tochter zu kaufen. Dabei handele es sich um 12 Millionen Festpreis-Optionen sowie 8 Millionen Optionen zum Marktpreis.

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