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Militärtechnik: Boris Pistorius eröffnet Innovationszentrum der Bundeswehr

Ein neues Innovationszentrum der Bundeswehr soll dazu beitragen, dass militärische Technik künftig rascher zur Verfügung steht.
/ Tobias Költzsch , dpa
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Boris Pistorius und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder mit einer Unterwasserdrohne bei der Eröffnung des Innovationszentrums (Bild: Alexandra Beier/Getty Images)
Boris Pistorius und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder mit einer Unterwasserdrohne bei der Eröffnung des Innovationszentrums Bild: Alexandra Beier/Getty Images

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat ein Innovationszentrum der Bundeswehr am Standort Erding bei München eröffnet. Dabei betonte er die Notwendigkeit von technischer Wendigkeit und Innovationsbereitschaft für die Armee: "Innovation ist für die Bundeswehr kein Nice-to-have. Sie ist ein Schlüssel zum Erfolg."

Dem Verteidigungsministerium zufolge(öffnet im neuen Fenster) sollen im Bundeswehr Innovation Center "Truppe, Start-ups, Industrie und Forschende miteinander an Lösungen für einsatzbereite und hochmodern ausgestattete Streitkräfte arbeiten" . Innovative Produkte sollen schneller zur Verfügung stehen als bisher.

Drohnentechnologie etwa ändere sich derzeit im Ukraine-Krieg binnen Wochen, so Pistorius. Das neue Bundeswehr Innovation Center genannte Zentrum sei ein erster Schritt auf einem neuen Weg, abseits klassischer Beschaffungsorganisation. In der Metropolregion sei die Vernetzung mit Universitäten, Unternehmen und Start-ups möglich. Kern des Forschungszentrums ist das bereits bestehende Innovationslabor System Soldat.

Minister betont Wichtigkeit von KI

Künstliche Intelligenz spiele eine entscheidende Rolle in einem möglichen Verteidigungsfall. Die Zahl menschlicher Opfer könne geringer gehalten werden, "wenn wir zuerst die Technik reinschicken" , sagte Pistorius.

Die Rüstung sei auch für den Industriestandort Deutschland von entscheidender Bedeutung. Er glaube sowohl an die Zukunft der deutschen Automobilindustrie, aber auch an die Bedeutung und Zukunft der deutschen Rüstungsindustrie. "Beides wird für uns in den nächsten 15 Jahren entscheidend für unseren wirtschaftlichen Erfolg sein, aber auch für unsere sicherheits- und außenpolitische Bedeutung als Deutschland" , sagte der Minister.


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